{"ok":true,"count":1,"item":{"id":"motion:4662","type":"motion","title":"Leerstandserfassung","source_name":"Ratsinformationssystem der Stadt Bonn","source_url":"https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2013952","data_quality":"original","summary":"Die Verwaltung wird beauftragt, systematisch Leerstände zu erfassen, um ein Kataster hinsichtlich leerstehenden Wohn- und Gewerberaums in öffentlicher oder privater Hand zu erstellen. Dabei soll die systematische Erfassung möglichst vereinfacht durch Nutzung von Ver- und Entsorgungsdaten, Abgleich von Einwohner- und Gebäudedaten, digitaler Datenauswertung und nur ggf. punktueller Begehung und Befragung erfolgen.","published_at":"2023-10-24","status":"öffentlich","procedure_id":"motion:4662","motion_type":"Antrag","erfasst_am":"2026-03-01","submitter":"Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Paul Brückner Eva Kuzu SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Max Biniek Gabriel Kunze Die Linke-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Claudia Falk Holger Schmidt Volt-Fraktion i","submitter_quality":"original","federfuehrend":"01-2 Ratsbüro","beratungsfolge":["2023-10-24 – Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen – Empfehlung","2023-10-26 – Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit – Empfehlung"],"allris_volfdnr":"2013952","sachverhalt":"Aktuell liegen keine verlässlichen Zahlen darüber vor, wie groß der Leerstand an Wohnraum oder an ungenutztem Gewerberaum in Bonn tatsächlich ist. Erst durch die systematische Erfassung von Leerständen in einem Kataster können weitere Erkenntnisse für Stadtplanung und Wohnungspolitik gezogen werden. Die Verwaltung hat in diesem Zusammenhang im Jahresbericht 2022 Wohnraumstärkung (Drs. __230653__ ) ausgeführt: „In Bonn findet noch keine systematische Erfassung des Leerstandes statt. In weiten Teilen der Verwaltung besteht jedoch Konsens darüber, dass beispielsweise zukünftige Wohnungsmarktberichte auch eine Aussage zum Leerstand treffen müssen, um Bedarfe und (Fehl-) Entwicklungen zu erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.“ Die systematische Erfassung von Leerständen (wie diese z.B. in Dortmund mit der Stromzählermethode praktiziert wird) kann zudem ein effektiveres Einschreiten der Wohnungsaufsicht ermöglichen. Vor allem sollen auf diese Weise die vorhandenen Raum-Potenziale transparent werden, um die Nutzbarmachung für dringend benötigten Wohnraum, aber auch Gewerbe zu erleichtern – teilweise auch in Zwischenlösungen. Grundsätzlich ist der Nutzung oder Nutzbarmachung bereits erbauter Wohn- und Gewerberäume auch im Hinblick auf die CO2-Bilanz der Vorzug zu geben. Der Leerstand in Bonn hat sicher nicht den Umfang, um insbesondere die Problemlagen am Wohnungsmarkt zu „lösen“, allerdings kann die Behebung von Leerstand angesichts der schwierigen Situation einen Beitrag leisten.","vollstaendig":true,"identische_felder":["beschlussvorschlag=summary"]}}