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Prüfauftrag linksrheinische rheinnahe Radrouten zwischen Bad Godesberg und Bonn
Position 6.10 · Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Bonn · Stand: amtliches Dokument
abgelehnt
—— Beschlussauszug Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr vom 02.06.2021 6.10 Prüfauftrag linksrheinische rheinnahe Radrouten zwischen Bad Godesberg und Bonn abgelehnt 211009 Abstimmungsergebnis: Mehrheit gegen CDU und FDP bei Enthaltung VOLT und BBB Beschluss: Der Antrag wird abgelehnt. Er hatte folgenden Wortlaut: Die Verwaltung prüft unter weitestgehendem Verzicht auf Baumrodungen 1. Zur Attraktivierung des Umstiegs vom Auto auf das Fahrrad für innerstädtische Berufspendler die Vernetzung wichtiger Bürogebiete zwischen Bad Godesberg und Bonn, als da wären: Kennedyallee zwischen Godesberger Allee und Mittelstraße, Ludwig-Ehrhard-Allee, Heinemannstraße, Robert-Schumann-Platz sowie Kreuzbauten, Johanniterviertel, Umfeld Post-Tower, Bundesviertel, durch Herstellung einer durchgängigen, nachts beleuchteten sowie hochwassersicheren Verbindung zwischen den Fahrradstraßen Turmstraße sowie Sträßchensweg mittels: a. Instandsetzung der Radwege entlang der Kennedyallee im Bereich der Amerikanischen Siedlung, b. Aufweitung des Fahrradwegs entlang der Ludwig-Erhard- Allee zwischen Kennedyallee und Herbert-Wehner-Platz, c. Einbindung der Fußgänger- und Radfahrerbrücke am Rosengarten der Rheinaue d. Schaffung eines vom Fußgängerverkehr getrennten Radwegs zwischen Herbert-Wehner-Platz und Auffahrt zum Rheinauenrestaurant e. Einbindung der Fußgänger- und Radfahrerbrücken rund um die A562 2. Die hochwassersichere Durchquerung der Rheinaue für Rad- Durchgangsverkehr unter der Maßgabe, dass sich alle Verkehrsteilnehmer bewusst sind, dass die Rheinaue im Bebauungsplan als Freizeitgelände eingetragen ist und ihr Verhalten dementsprechend rücksichtsvoll gemäß § 1 StVO anpassen: Seite 1 von 3 Beschlussauszug der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Seite 2 —— a. Der Begriff Radschnellroute wird fallengelassen und durch Radwanderroute ersetzt, um für die Rheinaue den Vorrang des Freizeitgedankens vor dem Leistungsgedanken zu betonen. b. Der ehemalige Treidelpfand/Leinpfad wird vom Mausoleum in Plittersdorf bis zum Bonner Stresemannufer ausschließlich für Fußgänger reserviert und nicht verbreitert. Radfahrer müssen absteigen. c. Der Radwanderverkehr wird vom Mausoleum in Plittersdorf bis zum Bonner Stresemannufer über bereits vorhandene, breit ausgebaute Wege über das Hochufer geführt. Diese Wege werden eindeutig für den Radverkehr gewidmet und gekennzeichnet. d. Im Stadtbezirk Bonn wird die Radwanderroute zwischen dem Bismarckturm und dem Gebäude des Vereins für Kanusport Bonn e.V. sowie östlich am Parkplatz Gronau vorbei über den vorhandenen wassergebundenen Weg zum Stresemannufer geführt. e. Entlang der Radwanderroute gilt in allen Kreuzungsbereichen die Rechts-vor-Links-Regel. Dokumentation: Bild 1, 2021-04-27 (1), Plittersdorf Die Turmstraße ist als Fahrradstraße markiert. Die Kennedyallee in ihrem Bogen entlang der Amerikanischen Siedlung hat seit ihrer Anlage in den 1950er Jahren beiderseits Radwege, die aufgefrischt werden müssten. Über die Kennedyalllee erschließt sich das Bürogebiet an der gleichnamigen Straße zwischen Mittelstraße und B9. Die eigentliche Route würde weiter der Ludwig-Erhard-Allee bis zum Herbert-Wehner- Platz (Haupteingang zum Rheinauenpark) folgen. Ein Radweg ist dort bereits vorhanden, der aufgeweitet werden müsste. Dies ginge ohne Baumfällungen, da genügend Grünstreifen vorhanden ist. Bild 2, 2021-04-27 (2), Herbert-Wehner-Platz bis Südbrücke Die beiden nach Südwesten zeigenden Schenkel zeigen den Anschluss der Bürogebiete Kreuzbauten, Heinemannstraße und Robert-Schumann- Platz, die über die Ampel am Herbert-Wehner-Platz oder die vorhandenen Brücke am Rosengarten erschlossen sind. Vom Herbert-Wehner-Platz erschließt sich bereits heute die Brücke am Rosengarten, allerdings durch Umfahrung eines Hügels mit Seite 2 von 3 Beschlussauszug der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Seite 3 —— Waldbewuchs (gestrichelte Linien), so dass hier aus Sicherheitsgründen auf lange Sicht eine von der Ludwig-Erhard-Allee einsehbare Auffahrtsrampe entlang der äußeren Parkböschung gebaut werden sollte. Nach Überquerung der Brücke am Rosengarten trifft man auf der westlichen Seite der Ludwig-Erhard-Allee auf einen wassergebundenen Weg in Richtung der vorhandenen Fußgänger- und Radfahrerbrücke am Sträßchensweg. Der wassergebundene Abschnitt wäre für den Fahrkomfort zu asphaltieren. Rund um die Kreuzung aus A 562 und Ludwig-Erhard- bzw. Petra-Kelly- Allee existieren insgesamt 3 Brücken für Fußgänger und Radfahrer, die weitere Optionen ermöglichen. Zurück zum Herbert-Wehner-Platz. Dessen Verbindung zur Auffahrtsrampe am Rheinauenrestaurant ist heute zur Mischnutzung für Radfahrer und Fußgänger erschlossen, allerdings sehr beengt. Dieser Wegeabschnitt entlang der Basis der äußeren Parkböschung wäre zu verbreitern, um Fußgänger und Radfahrer zu trennen. Bild 3, 2021-04-27 (3), Bonner Teil der Rheinaue Über den als Fahrradstraße ausgewiesenen Sträßchensweg erschließen sich das Johanniterviertel, der Posttower, die Deutsche Welle, Langer- Eugen mit der UNO sowie das Bundesviertel, über die südwestlich abzweigende Achim-von-Arnim-Straße die Telekom-Zentrale. Der skizzierte Radwegeausbau entlang der Petra-Kelly-Allee bis zur Charles- de-Gaulle-Straße wäre ein „nice-to-have“. Bild 4, 2021-04-27 (4), Bundesviertel Das Bild zeigt mögliche Endpunkte im Bundesviertel, von denen aus die Anbindung an das Bonner Rheinufer bereits existiert. Seite 3 von 3
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