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SPD/Grüne/u.w.-Antrag: Verbesserung der Radwege-Infrastruktur in der Weststadt und am Hermann-Wandersleb-Ring
Position 6.37 · Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Bonn · Stand: amtliches Dokument
vertagt
—— Beschlussauszug Sitzung der Bezirksvertretung Bonn vom 16.08.2022 6.37 SPD/Grüne/u.w.-Antrag: Verbesserung der Radwege-Infrastruktur in der Weststadt und am Hermann-Wandersleb- Ring vertagt 221097 Abstimmungsergebnis: einstimmig bei Anerkennung der Tagesordnung Inhalt des vertagten Antrags: Die Verwaltung wird gebeten, folgende Maßnahmen in der Weststadt und am Hermann-Wandersleb-Ring zu prüfen und umzusetzen: 1.1. Bei der Neugestaltung der Kreuzung Endenicher Straße / Wittelsbacher Ring / Viktoriabrücke ist zu prüfen, ob eine Kreuzung nach dem niederländischen Konzept umgesetzt werden kann. 1.2. Haltestellen an kombinierten Fuß-/Radwegen Die Kombination von Fuß- und Radwegen birgt erhebliches Konflikt- und Gefahrenpotenzial. Dies gilt insbesondere, wenn zusätzlich Haltestellen vorhanden sind und Fahrgäste ein- und aussteigen (siehe Fotos im Anhang). Betroffen sind a. die Fuß-/Radwege und die meisten Haltestellen am Hermann-Wandersleb- Ring sowie an der Endenicher Straße die Haltestelle Verdistraße stadteinwärts, b. die Haltestelle und Straße „Auf dem Hügel“ stadtauswärts (zwischen Hermann-Wandersleb-Ring und An der Immenburg) c. die Endenicher Allee zwischen Autobahn und Nussallee mit den Haltestellen Kaufmannstraße (beide Richtungen). Diese Konfliktpunkte sollten dringend entschärft werden. Neben der bereits diskutierten Umweltspur auf dem Hermann-Wandersleb-Ring und der Endenicher Straße (Endenicher Ei bis Wittelsbacher Ring) sind mögliche Maßnahmen: a. Bei ausreichendem Platz an Bushaltestellen können Haltestellenschilder, Wartebänke oder Bushäuschen nach vorn in die Nähe der Straße verlegt und die Radwege dahinter vorbeigeführt werden. b. Am Hermann-Wandersleb-Ring könnten Haltestellen auf die Fahrbahn und Seite 1 von 2 Beschlussauszug der Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Seite 2 —— Wartebänke /-häuschen Richtung bisherige Busbuchten verlegt werden. c. Auf der Endenicher Allee und Auf dem Hügel können die Radfahrer*innen auf die Straße geführt werden (in beiden Fällen nur kurze Strecken auf dem Fußweg, davor und danach bereits Führung auf der Straße). Ergänzend kann für Radfahrer*innen mit höherem Sicherheitsbedürfnis unverändert die Möglichkeit angeboten werden, den Gehweg zu nutzen (Zeichen 239 Gehweg mit Zusatzzeichen „Radfahrer frei“). d. Deutliche Markierung / Einfärbung des Radwegs, z.B. bei den neugestalteten Haltestellen Kaufmannstraße. 1.3. Solange eine Umweltspur auf der Endenicher Straße nicht realisiert wird, sind alternative Maßnahmen für folgende Konfliktpunkte zu treffen: a. Entschärfung der Engstelle stadteinwärts an der Ampel / Zebrastreifen zu Bauhaus / Knauber (kombinierter Rad-/Fußweg, Ampel, Radverkehr stadtauswärts aus Richtung Wesselbahnweg), z.B. durch deutlichere Markierung, ggf. Entfernung der Poller. b. Herunterleiten des Radverkehrs stadteinwärts vom Bürgersteig auf die Fahrbahn nach dem Wesselbahnweg / vor der Einfahrt in die Tankstelle. Um Konflikte mit einbiegenden Autos zu vermeiden, sollte der Radverkehr nach Möglichkeit früher auf die Endenicher Straße geleitet werden, alternativ zumindest Maßnahmen wie eine deutliche Markierung erfolgen (z.B. rote Einfärbung). c. Radfahrmarkierungen auf dem Hermann-Wandersleb-Ring (stadteinwärts) von Auf dem Hügel/Frongasse bis Regerstraße. 1.4. Ergänzend sind kleinere Maßnahmen vorzusehen: a. In der Haydnstraße ist auf dem Verbindungstück zwischen den beiden Teilstücken der Haydnstraße ist eine klarere Trennung von Fuß- und Radverkehr wünschenswert. b. Zum Schutz von Kindern (Michaelschule, zwei stark frequentierte Spielplätze an der Michaelschule sowie im Baumschulwäldchen) sollte außerdem eine Verkehrsberuhigung in der Haydnstraße (Teilstück Richtung Endenicher Allee) geprüft werden (z.B. Bremsschwellen). Seite 2 von 2
Amtliches Werk der Stadt Bonn (§ 5 UrhG) — bereitgestellt zur Zitierbarkeit.