Originalquelle: ALLRIS-Original
210198 · 2021-05-04 · Beschlussvorlage · öffentlich
(vorbehaltlich der Anhörung im Integrationsrat)
Die Pro Familia Beratungsstelle Bonn erhält für das Jahr 2021 einen Zuschuss von bis zu 42.174,00 € zu den nachgewiesenen und anerkannten Personal- und Sachkosten für das Projekt "Gesundheitsförderung für Migrant*innen“.
(vorbehaltlich der Anhörung im Integrationsrat)
Die Pro Familia Beratungsstelle Bonn erhält für das Jahr 2021 einen Zuschuss von bis zu 42.174, 00 € zu den nachgewiesenen und anerkannten Personal- und Sachkosten für das Projekt "Gesundheitsförderung für Migrant*innen“.
Seit rund 16 Jahren führt die Pro Familia Beratungsstelle Bonn das Projekt „Gesundheitsförderung für Migrant*innen“ durch. Zunächst richtete sich das Projekt an Frauen mit Einwanderungsgeschichte, zwischen zeitlich auch an zugewanderte Männer (heute: gesondertes Projekt „Männergesundheit“), inzwischen seit mehreren Jahren an sozial benachteiligte Menschen mit Migrationsgeschichte und an Geflüchtete, insgesamt vor allem an Frauen und Familien. Mit der niederschwelligen, aufsuchenden Arbeit des Projektes werden diese Zielgruppen gut erreicht.
Oft führen migrationsbedingte und kulturelle Barrieren dazu, dass Zugewanderte und Geflüchtete an wichtigen präventiven Angeboten im psychosozialen und gesundheitlichen Bereich nicht teilnehmen. Dazu gehören Belastungen durch Migration und Flucht, Verschlechterungen des sozialen Status, Erfahrungen mit Ausgrenzung und Diskriminierung, unterschiedliche Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit und Prävention, auch die Überforde rung, die hiesigen komplexen Strukturen und Möglichkeiten zu überblicken und einzuordnen. Nicht zuletzt lösen alle diese Faktoren Stress aus, der weitere familiäre Probleme nach sich zieht (Trennung, Scheidung, häuslich
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