Originalquelle: ALLRIS-Original
210330 · 2021-05-19 · Mitteilungsvorlage · öffentlich
Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist nach wie vor eine der wesentlichsten Aufgaben unserer Zeit. Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung auf der Grundlage des Mikrozensus von 2014 geben in Bonn 45, 5% der Haushalte mehr als 30% ihres verfügbaren Einkommens für die Miete aus. Die Mietbelastungsquote, bei der die Höhe der Bruttokaltmiete ins Verhältnis zu den Einkommen der Mieter gesetzt wird, sollte nach Expertenmeinung allerdings nicht mehr als 30% betragen, da ansonsten - vor allem in Haushalten mit geringeren Einkommen - nur noch wenig Geld zum Leben und zur gesellschaftlichen Teilhabe übrig bleibt. [[1]](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/#_ftn1) Nach den Daten der Hans-Böckler-Stiftung zeigt sich, dass in Bonn die Mietbelastungsquote gestaffelt nach verschiedenen Einkommensgruppen (Durchschnitt des Nettoeinkommens) über alle Einkommensgruppen hinweg überdurchschnittlich hoch ist (Anlage 1).
Abbildung aus: Andrej Holm, Stephan Junker: Die Wohnsituation in deutschen Großstädten – 77 Stadtprofile, Hans-Böckler-Stiftung, Berlin 2019, S. 19
Gleichzeitig bleibt Bonn eine wachsende Stadt mit perspektivisch hoher Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt. So geht das Ministeri
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Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist nach wie vor eine der wesentlichsten Aufgaben unserer Zeit. Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung auf der Grundlage des Mikrozensus von 2014 geben in Bonn 45, 5% der Haushalte mehr als 30% ihres verfügbaren Einkommens für die Miete aus. Die Mietbelastungsquote, bei der die Höhe der Bruttokaltmiete ins Verhältnis zu den Einkommen der Mieter gesetzt wird, sollte nach Expertenmeinung allerdings nicht mehr als 30% betragen, da ansonsten - vor allem in Haushalten mit geringeren Einkommen - nur noch wenig Geld zum Leben und zur gesellschaftlichen Teilhabe übrig bleibt. [[1]](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/#_ftn1) Nach den Daten der Hans-Böckler-Stiftung zeigt sich, dass in Bonn die Mietbelastungsquote gestaffelt nach verschiedenen Einkommensgruppen (Durchschnitt des Nettoeinkommens) über alle Einkommensgruppen hinweg überdurchschnittlich hoch ist (Anlage 1).
Abbildung aus: Andrej Holm, Stephan Junker: Die Wohnsituation in deutschen Großstädten – 77 Stadtprofile, Hans-Böckler-Stiftung, Berlin 2019, S. 19
Gleichzeitig bleibt Bonn eine wachsende Stadt mit perspektivisch hoher Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt. So geht das Ministeri
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—— Beschlussauszug Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen vom 19.05.2021 9.11 Perspektiven des öffentlich geförderten Wohnungsbaus zur Kenntnis genommen 210330 Der Ausschuss nimmt die Mitteilungsvorlage zur Kenntnis. Seite 1 von 1
—— Beschlussauszug Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit vom 27.05.2021
10.2 Perspektiven des öffentlich geförderten Wohnungsbaus zur Kenntnis genommen
210330
Der Ausschuss nimmt Kenntnis.
Herr Berger, Mitglied in der Projektgruppe, berichtet zum Abschluss seiner Tätigkeit als Berater aus der Arbeit. Der Abschlussbericht für die vergangenen zwei Jahre läge nun vor. Ausgangspunkt bei Projektstart sei gewesen, dass bezahlbarer Wohnraum fehle. Deutlich sei dies in den vergangenen Jahren auch immer wieder anhand der Höhe der Zahlungen an Transferleistungsempfänger*innen für Mieten geworden. Diese habe bei jährlich 80 Millionen Euro gelegen. Wenn man den Sektor des geförderten Wohnungsbaus heute betrachte, dann würde man erkennen, dass breite Schichten der Bonner Bevölkerung große Schwierigkeiten hätten, hier bezahlbaren Wohnraum zu finden. Er denke hier an Familien, Renter*innen, Student*innen, aber auch Berufsgruppen (wie zum Beispiel Krankenschwester oder Krankenpfleger), bei denen man vor 20 Jahren noch nicht daran gedacht habe, dass Wohnraum für diese Gruppen nicht bezahlbar sei. Dies sei vor zwei Jahren für die Ver
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