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Gewaltpräventionskonzept für Bonn und den Stadtteil Bad Godesberg

210368 · 2021-04-13 · Große Anfrage · öffentlich

Antragsteller: Inge Stauder Jens Röskens CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg

Sachverhalt

Nach dem Gewaltvorfall mit Todesfolge für Niklas Pöhler in Bad Godesberg wurde das Thema „Gewalt“ stärker als bisher gesamtstädtisch in den Fokus genommen und es wurde ein Runder Tisch „Gewaltprävention“ eingerichtet, der die Entwicklung eines gesamtstädtischen Gewaltpräventionskonzeptes beschloss. Bei der Zusammenarbeit des Amtes für Kinder, Jugend und Familie mit der Arbeitsgruppe Sozialpsychologie der Universität Marburg 2017 wurde die Entwicklung eines gesamtstädtischen Konzepts zur Gewaltprävention beschlossen, um die Gewaltprävention in der gesamten Stadt weiterzuentwickeln und Maßnahmen abzustimmen. Die Arbeitsgruppe arbeitet u.a. mit dem Polizeipräsidium Bonn, der Staatsanwaltschaft Bonn, dem Amtsgericht, dem Schulamt, den Vertreter Innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, den Vertreter Innen der Kirchengemeinden, dem Stadtsportbund, der Schulpsychologie und den Vertreter Innen von Schulen zusammen.

Nach zweijähriger Zusammenarbeit mit den oben genannten Institutionen, Befragungen, Bestandsaufnahmen, einer Dunkelfelduntersuchung, Auswertung von gesammelten Daten sowie der Polizeilichen Kriminalstatistik, der Bevölkerungsstatistik, Hintergrundgesprächen, Stadtteilbegehun

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie sieht zurzeit nach den Handlungsempfehlungen zur kommunalen gewaltpräventiven Arbeit in Bonn von Prof. Dr. Ulrich Wagner (Philipps-Universität Marburg) die Organisationsstruktur für die gewaltpräventive Arbeit aus? Gibt es noch einen Runden Tisch in Bonn und Bad Godesberg zur Gewaltprävention mit allen relevanten beteiligten Institutionen, der regelmäßig tagt?

Werden die Stadtteilarbeitskreise an der Gewaltprävention beteiligt?

Wurde inzwischen eine zentrale Koordinations- und Fachstelle Gewaltprävention eingerichtet?

  1. Welche der unten genannten Handlungsempfehlungen wurden inzwischen besonders in den Fokus genommen? Gibt es diesbezüglich eine Priorisierung? Wird es in Kürze dazu wieder eine gesamtstädtische Darstellung mit einer Auswertung geben?
  1. Nach den Handlungsempfehlungen zur kommunalen gewaltpräventiven Arbeit in Bonn (s.Nr.5) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrich Wagner von der Philipps-Universität Marburg sollten gewaltpräventive Maßnahmen passgenau anhand der Bedarfe der Stadtteile ausgewählt werden. Entsprechende Ressourcen sollten nach den Belastungen im Stadtteil verteilt werden. Gibt es für

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Beratungsfolge

Beschlusstexte (amtlich)

2021-04-13 · Bezirksvertretung Bad Godesberg

—— Beschlussauszug Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg vom 13.04.2021 2.7 Gewaltpräventionskonzept für Bonn und den Stadtteil Bad Godesberg vertagt 210368 Abstimmungsergebnis: einstimmig Die Große Anfrage wurde vertagt. Inhalt der vertagten Großen Anfrage: Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie sieht zurzeit nach den Handlungsempfehlungen zur kommunalen

gewaltpräventiven Arbeit in Bonn von Prof. Dr. Ulrich Wagner (Philipps- Universität Marburg) die Organisationsstruktur für die gewaltpräventive Arbeit aus? Gibt es noch einen Runden Tisch in Bonn und Bad Godesberg zur Gewaltprävention mit allen relevanten beteiligten Institutionen, der regelmäßig tagt? Werden die Stadtteilarbeitskreise an der Gewaltprävention beteiligt? Wurde inzwischen eine zentrale Koordinations- und Fachstelle Gewaltprävention eingerichtet?

  1. Welche der unten genannten Handlungsempfehlungen wurden

inzwischen besonders in den Fokus genommen? Gibt es diesbezüglich eine Priorisierung? Wird es in Kürze dazu wieder eine gesamtstädtische Darstellung mit einer Auswertung geben?

  1. Nach den Handlungsempfehlungen zur kommunalen gewaltpräventiven

Arbeit in Bonn (s.N

_Gekürzt (1845 Zeichen gesamt). Weiter: https://mcp.linkebonn.de/dokument/top:63366?offset=1200_

2021-04-28 · Bezirksvertretung Bad Godesberg

—— Beschlussauszug Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg vom 28.04.2021 2.3 Gewaltpräventionskonzept für Bonn und den Stadtteil Bad Godesberg vertagt 210368 Abstimmungsergebnis: einstimmig Beschluss: Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie sieht zurzeit nach den Handlungsempfehlungen zur kommunalen

gewaltpräventiven Arbeit in Bonn von Prof. Dr. Ulrich Wagner (Philipps- Universität Marburg) die Organisationsstruktur für die gewaltpräventive Arbeit aus? Gibt es noch einen Runden Tisch in Bonn und Bad Godesberg zur Gewaltprävention mit allen relevanten beteiligten Institutionen, der regelmäßig tagt? Werden die Stadtteilarbeitskreise an der Gewaltprävention beteiligt? Wurde inzwischen eine zentrale Koordinations- und Fachstelle Gewaltprävention eingerichtet?

  1. Welche der unten genannten Handlungsempfehlungen wurden

inzwischen besonders in den Fokus genommen? Gibt es diesbezüglich eine Priorisierung? Wird es in Kürze dazu wieder eine gesamtstädtische Darstellung mit einer Auswertung geben?

  1. Nach den Handlungsempfehlungen zur kommunalen gewaltpräventiven

Arbeit in Bonn (s.Nr.5) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrich Wagner von der

_Gekürzt (1697 Zeichen gesamt). Weiter: https://mcp.linkebonn.de/dokument/top:98559?offset=1200_

2021-06-16 · Bezirksvertretung Bad Godesberg

—— Beschlussauszug Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg vom 16.06.2021

2.3 Gewaltpräventionskonzept für Bonn und den Stadtteil Bad Godesberg zur Kenntnis genommen

210368

Abstimmungsergebnis: einstimmig

Die Große Anfrage wurde zur Kenntnis genommen.

Inhalt der Großen Anfrage:

  1. Wie sieht zurzeit nach den Handlungsempfehlungen zur kommunalen

gewaltpräventiven Arbeit in Bonn von Prof. Dr. Ulrich Wagner (Philipps- Universität Marburg) die Organisationsstruktur für die gewaltpräventive Arbeit aus? Gibt es noch einen Runden Tisch in Bonn und Bad Godesberg zur Gewaltprävention mit allen relevanten beteiligten Institutionen, der regelmäßig tagt? Werden die Stadtteilarbeitskreise an der Gewaltprävention beteiligt? Wurde inzwischen eine zentrale Koordinations- und Fachstelle Gewaltprävention eingerichtet?

  1. Welche der unten genannten Handlungsempfehlungen wurden

inzwischen besonders in den Fokus genommen? Gibt es diesbezüglich eine Priorisierung? Wird es in Kürze dazu wieder eine gesamtstädtische Darstellung mit einer Auswertung geben?

  1. Nach den Handlungsempfehlungen zur kommunalen gewaltpräventiven

Arbeit in Bonn (s.Nr.5) in Zusammenarbei

_Gekürzt (5786 Zeichen gesamt). Weiter: https://mcp.linkebonn.de/dokument/top:98510?offset=1200_

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

210368-01 ST Gewaltpräventionskonzept für Bonn und den Stadtteil Bad Godesberg

Stellungnahme der Verwaltung

1.)

Wie sieht zurzeit die Organisationsstruktur für die gewaltpräventive Arbeit aus? Gibt es noch einen Runden Tisch in Bonn und Bad Godesberg zur Gewaltprävention mit allen relevanten beteiligten Institutionen, der regelmäßig tagt? Werden die Stadtteilarbeitskreise an der Gewaltprävention beteiligt? Wurde inzwischen eine zentrale Koordinations- und Fachstelle Gewaltprävention eingerichtet?

Die Runden Tische in Bonn und Bad Godesberg haben die Entwicklung eines gesamtstädtischen Gewaltpräventionskonzeptes unter der Federführung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie sowie weiterer Prozesse 2017 angestoßen. Die gewaltpräventive Arbeit wird seitdem in diesen, durch die Runden Tische initiierten Prozesse und Strukturen fortgesetzt. Im Rat zur Kriminalprävention wurde regelmäßig über die verschiedenen Sachstände berichtet.

Die Etablierung einer Organisationsstruktur im Zuge des gesamtstädtischen Gewaltpräventionskonzeptes steht in engem Zusammenhang mit der Einrichtung der Fach- und Koordinierungsstelle Gewaltprävention, da diese als zentrales Steuerungselement die Umsetzung der Organisationsstruktur vorantreiben muss. Die Fach- und Koordinierungsstelle Gewaltprävention konnte zum

_Gekürzt._