Originalquelle: ALLRIS-Original
210678 · 2021-05-05 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich
Antragsteller: Herr Acharki (DiverCityBonn), Herr Fahrenholtz (parteilos), Frau Mamozei (CDU-Liste), Herr El Bayari (BIG)
Die Corona-Pandemie fordert die Bevölkerung in besonderem Maße, und das bereits seit vielen Monaten. Mit einer direkten Ansprache der Bürger Innen durch Stadtrat und Integrationsrat sollen möglichst viele Bonner Innen erreicht werden. Durch den Appell wird die Anteilnahme an der herausfordernden Lebenszeit verdeutlicht, aber auch für besondere Achtsamkeit und Rücksichtnahme geworben.
In der Lokalpresse wurde über signifikante Korrelationen zwischen Infektionsgeschehen und Migrationsanteil berichtet (General-Anzeiger: „So verteilen sich die Corona-Fälle auf dem Bonner Stadtgebiet“, 14.04.2021; __zum Artikel__ ).
Der Abgleich der entsprechenden Grafik mit der Bevölkerungsstatistik veranschaulicht, dass es in Bonn auch Stadtteile mit hohem Migrationsanteil und einer verhältnismäßig geringen Infektionsrate gibt („Anteil der ausländischen Bevölkerung am 31.12.2020“, __zu den Statistiken__ ). Dennoch sind Migrant Innen in besonderer Weise von einer Ansteckung und einem gefährlichen Krankheitsverlauf bedroht. Migrant Innen arbeiten h
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Der Stadtrat und der Integrationsrat der Stadt Bonn rufen alle Bonnerinnen und Bonner auf, weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten und Infektionsgefahren bestmöglich zu vermeiden. Schützen Sie sich selbst, dann schützen Sie auch Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.
Wir sehnen uns alle nach einer Zeit mit unbesorgtem und persönlichem Austausch in der Gemeinschaft, aber gerade jetzt sind Solidarität und besondere Rücksicht auf diejenigen lebensnotwendig, die einen schweren Krankheitsverlauf befürchten müssen. Je schneller die Infektionszahlen sinken, desto schneller können der wirtschaftlich bedrohte Einzelhandel, der Hotel- und Gaststättenbereich, die Kulturschaffenden, die Schüler Innen sowie viele weitere besonders unter der Situationen leidende Mitmenschen wieder in einen normalen Alltag zurückkehren.
Mit großer Sorge werden die kontinuierlich steigenden Fallzahlen beobachtet, von der manche Stadtteile besonders betroffen sind.
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, mit einer spezifischen Aufklärungskampagne schnellstmöglich in besonders stark betroffenen Stadtteilen aktiv zu werden, um über Ansteckungsgefahren, Präventio
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Begründung der Dringlichkeit: Die grafische Darstellung der mit dem Coronavirus infizierten Bürger Innen auf dem Bonner Stadtgebiet wurde am 14.04.2021 veröffentlicht. Die dramatische Ausweitung des Virus führt zur Überlastung der medizinischen Versorgung und letztendlich zum Tod vieler weiterer Mitbürger Innen. Einer Gefahr steigender Ressentiments gegen Migrant Innen ist sofort zu begegnen. Ein sofortiges Handeln ist daher unabdingbar. der Dringlichkeit: **
Die grafische Darstellung der mit dem Coronavirus infizierten Bürger Innen auf dem Bonner Stadtgebiet wurde am 14.04.2021 veröffentlicht. Die dramatische Ausweitung des Virus führt zur Überlastung der medizinischen Versorgung und letztendlich zum Tod vieler weiterer Mitbürger Innen. Einer Gefahr steigender Ressentiments gegen Migrant Innen ist sofort zu begegnen. Ein sofortiges Handeln ist daher unabdingbar.
—— Beschlussauszug Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit vom 27.05.2021
7.3 COVID-19-Pandemie: Appell an die Bonner Stadtbevölkerung und mehrsprachige Aufklärungskampagne in besonders stark betroffenen Stadtteilen ungeändert beschlossen
210678-01
Abstimmungsergebnis: Einstimmig
Empfehlung:
1.
Der Stadtrat und der Integrationsrat der Stadt Bonn rufen alle Bonnerinnen und Bonner auf, weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten und Infektionsgefahren bestmöglich zu vermeiden. Schützen Sie sich selbst, dann schützen Sie auch Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.
Wir sehnen uns alle nach einer Zeit mit unbesorgtem und persönlichem Austausch in der Gemeinschaft, aber gerade jetzt sind Solidarität und besondere Rücksicht auf diejenigen lebensnotwendig, die einen schweren Krankheitsverlauf befürchten müssen. Je schneller die Infektionszahlen sinken, desto schneller können der wirtschaftlich bedrohte Einzelhandel, der Hotel- und Gaststättenbereich, die Kulturschaffenden, die SchülerInnen sowie viele weitere besonders unter der Situation leidende Mitmenschen wieder in einen
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—— Beschlussauszug Sitzung des Rates vom 28.06.2021
5.76 COVID-19-Pandemie: Appell an die Bonner Stadtbevölkerung und mehrsprachige Aufklärungskampagne in besonders stark betroffenen Stadtteilen ungeändert beschlossen
210678-01
Abstimmungsergebnis: einstimmig, wie Vorschlag der Verwaltung
Beschluss:
1.
Der Stadtrat und der Integrationsrat der Stadt Bonn rufen alle Bonnerinnen und Bonner auf, weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten und Infektionsgefahren bestmöglich zu vermeiden. Schützen Sie sich selbst, dann schützen Sie auch Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.
Wir sehnen uns alle nach einer Zeit mit unbesorgtem und persönlichem Austausch in der Gemeinschaft, aber gerade jetzt sind Solidarität und besondere Rücksicht auf diejenigen lebensnotwendig, die einen schweren Krankheitsverlauf befürchten müssen. Je schneller die Infektionszahlen sinken, desto schneller können der wirtschaftlich bedrohte Einzelhandel, der Hotel- und Gaststättenbereich, die Kulturschaffenden, die SchülerInnen sowie viele weitere besonders unter der Situation leidende Mitmenschen wieder in einen normalen Allta
_Gekürzt (3000 Zeichen gesamt). Weiter: https://mcp.linkebonn.de/dokument/top:46603?offset=1200_
Sachverhalt
Wir sehnen uns alle nach einer Zeit mit unbesorgtem und persönlichem Austausch in der Gemeinschaft, aber gerade jetzt sind Solidarität und besondere Rücksicht auf diejenigen lebensnotwendig, die einen schweren Krankheitsverlauf befürchten müssen. Je schneller die Infektionszahlen sinken, desto schneller können der wirtschaftlich bedrohte Einzelhandel, der Hotel- und Gaststättenbereich, die Kulturschaffenden, die Schüler Innen sowie viele weitere besonders unter der Situation leidende Mitmenschen wieder in einen normalen Alltag zurückkehren.
Mit großer Sorge werden die kontinuierlich steigenden Fallzahlen beobachtet, von der manche Stadtteile besonders betroffen sind.
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, mit einer spezifischen Aufklärungskampagne schnellstmöglich in besonders stark betroffenen Stadtteilen aktiv zu werden, um über Ansteckungsgefahren, Präventi
_Gekürzt._
Beschlussvorschlag
Wir sehnen uns alle nach einer Zeit mit unbesorgtem und persönlichem Austausch in der Gemeinschaft, aber gerade jetzt sind Solidarität und besondere Rücksicht auf diejenigen lebensnotwendig, die einen schweren Krankheitsverlauf befürchten müssen. Je schneller die Infektionszahlen sinken, desto schneller können der wirtschaftlich bedrohte Einzelhandel, der Hotel- und Gaststättenbereich, die Kulturschaffenden, die Schüler Innen sowie viele weitere besonders unter der Situation leidende Mitmenschen wieder in einen normalen Alltag zurückkehren.
Mit großer Sorge werden die kontinuierlich steigenden Fallzahlen beobachtet, von der manche Stadtteile besonders betroffen sind.
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, mit einer spezifischen Aufklärungskampagne schnellstmöglich in besonders stark betroffenen Stadtteilen aktiv zu werden, um über Ansteckungsgefahren, Präventi
_Gekürzt._
Begründung
Begründung der Dringlichkeit: Aufgrund der Notwendigkeit umfangreicher Verwaltungsabstimmungen konnte die Vorlage nicht fristgerecht eingebracht werden.
Der Beschlussvorschlag geht zurück auf den Dringlichkeitsantrag DS 210678.
In der Sitzung des Integrationsrates am 05.05.2021 wurde dieser mehrheitlich angenommen (Absätze 1-3: mit Mehrheit bei 9 Gegenstimmen und 4 Enthaltungen; Absätze 4-6: mit Mehrheit bei 10 Gegenstimmen und 5 Enthaltungen) und gemäß §27 Abs. 8 GO NRW i.V. m. §24 Abs. 1 Geschäftsordnung des Rates zur Beratung in den Sozialausschuss und den Rat verwiesen.
Der ursprüngliche Dringlichkeitsantrag war wie folgt begründet:
Die Corona-Pandemie fordert die Bevölkerung in besonderem Maße, und das bereits seit vielen Monaten. Mit einer direkten Ansprache der Bürger Innen durch Stadtrat und Integrationsrat sollen möglichst viele Bonner Innen erreicht werden. Durch den Appell wird die Anteilnahme an der herausfordernden Lebenszeit verdeutlicht, aber auch für besondere Achtsamkeit und Rücksichtnahme geworben.
In der Lokalpresse wurde über signifikante Korrelationen zwischen Infektionsgeschehen und Migrationsanteil berichtet (General-Anzeiger: „So verteilen sich die Coro
_Gekürzt._