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Grundlagenstudie Erneuerbare Energien

211383 · 2021-08-26 · Antrag · öffentlich

Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Stephan Eickschen Die Linke-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Hanno von Raußendorf Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein

Sachverhalt

2008 wurde mit der Studie „Energie Region Rhein Sieg“ bereits ein Grundstein gelegt, der jedoch einen Fokus auf den Rhein-Sieg-Kreis legt und auf überholten Daten beruht. Seit dem Erscheinen dieser Studie sind Anschaffungskosten von Erneuerbaren Energietechnologien, vor allem der Photovoltaik, stark gesunken und Effizienzgrade gestiegen. Zudem gab es weitreichende technologische Entwicklungen bei den (dezentralen) Speichertechnologien. Eine dekarbonisierte Energieversorgung bedeutet die Kopplung aller Sektoren. Bislang verläuft die Energiewende jedoch vor allem im Stromsektor. Auf dem Weg zu 100% Erneuerbare Energien müssen somit immer alle (Energie-) Sektoren, insbesondere Strom, Wärme und Verkehr, gemeinsam betrachtet werden. Um schnellstmöglich ein modernes und zuverlässiges dezentrales Energiesystem zu erreichen, sind auch Strom- und Wärmespeicherlösungen essentiell, deren Potenziale die Studie ermitteln soll. Die Ergebnisse einer solchen Studie sollen für eine konkrete Wärmeleitplanung genutzt werden können. Solch detaillierte Berechnungen und Prognosen liegen für die Stadt Bonn bislang nicht vor, sind jedoch von großer Bedeutung für ein modernes Energiesystem und Bonns Weg in

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Beschlussvorschlag

Eine nachhaltige, umweltfreundliche und klimaneutrale Energieversorgung ist weltweit möglich und damit auch für Bonn. Bonn soll bis 2035 klimaneutral werden. Ein Kernbestandteil muss neben dem Treibhausgas-Monitoring auch ein entsprechender Pfad zu 100% Erneuerbaren Energien sein. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der lokale Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie von Speicherkapazitäten deutlich beschleunigt werden. Eine Grundlagenstudie soll beauftragt werden, um den genauen Ausbaubedarf zu ermitteln und angemessene Maßnahmen zu bestimmen. Ziel soll zudem eine realistische Abschätzung der Kosten einer 100% Erneuerbaren Energieversorgung sein. Hierbei ist ein besonderer Fokus auf die Sektorkopplung zu legen. Außerdem soll ein festgelegtes Ziel sein, Kooperationspotentiale der Stadt Bonn mit den umliegenden Kommunen (insbesondere dem Rhein-Sieg-Kreis) für eine Energiewende zu eruieren. Die Grundlagenstudie soll Auskunft darüber geben: • Wie die Energieversorgung in Bonn heute aussieht und welchen Anteil Erneuerbare und fossile Energien in den jeweiligen Sektoren derzeit haben; • Wie hoch die Potenziale für Erneuerbare Energien - aufgeschlüsselt nach Technologie - vor Ort sind; • Wo

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Beratungsfolge

Beschlusstexte (amtlich)

2021-09-07 · Hauptausschuss

—— Beschlussauszug Sitzung des Hauptausschusses vom 07.09.2021

5.11 Grundlagenstudie Erneuerbare Energien bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen

211383

Abstimmungsergebnis: mit Mehrheit gegen BBB (s. hierzu TOP 2)

Beschluss:

Eine nachhaltige, umweltfreundliche und klimaneutrale Energieversorgung ist weltweit möglich und damit auch für Bonn. Bonn soll bis 2035 klimaneutral werden. Ein Kernbestandteil muss neben dem Treibhausgas-Monitoring auch ein entsprechender Pfad zu 100% Erneuerbaren Energien sein. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der lokale Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie von Speicherkapazitäten deutlich beschleunigt werden.

Eine Grundlagenstudie soll beauftragt werden, um den genauen Ausbaubedarf zu ermitteln und angemessene Maßnahmen zu bestimmen. Ziel soll zudem eine realistische Abschätzung der Kosten einer 100% Erneuerbaren Energieversorgung sein.

Hierbei ist ein besonderer Fokus auf die Sektorkopplung zu legen. Außerdem soll ein festgelegtes Ziel sein, Kooperationspotentiale der Stadt Bonn mit den umliegenden Kommunen (insbesondere dem Rhein-Sieg-Kreis) für eine Energiewende zu eruieren.

Die Grundlagenstudie

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2021-10-26 · Hauptausschuss

—— Beschlussauszug Sitzung des Hauptausschusses vom 26.10.2021

5.2 Grundlagenstudie Erneuerbare Energien geändert beschlossen

211383

Abstimmungsergebnis: einstimmig geändert beschlossen wie Umweltausschuss am 23.09.2021

Beschluss:

Eine nachhaltige, umweltfreundliche und klimaneutrale Energieversorgung ist weltweit möglich und damit auch für Bonn. Bonn soll bis 2035 klimaneutral werden. Ein Kernbestandteil muss neben dem Treibhausgas-Monitoring auch ein entsprechender Pfad zu 100% Erneuerbaren Energien sein. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der lokale Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie von Speicherkapazitäten deutlich beschleunigt werden.

Eine Grundlagenstudie soll beauftragt werden, um den genauen Ausbaubedarf zu ermitteln und angemessene Maßnahmen zu bestimmen. Ziel soll zudem eine realistische Abschätzung der Kosten einer 100% Erneuerbaren Energieversorgung sein.

Hierbei ist ein besonderer Fokus auf die Sektorkopplung zu legen. Außerdem soll ein festgelegtes Ziel sein, Kooperationspotentiale der Stadt Bonn mit den umliegenden Kommunen (insbesondere dem Rhein-Sieg-Kreis) für eine Energiewende zu eruieren.

Die Grundlagenstudie soll Ausk

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Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

211383-01 ST Grundlagenstudie Erneuerbare Energien

Stellungnahme der Verwaltung

Es konnte noch keine Stellungnahme zu dem Antrag erstellt werden. Die Verwaltung bittet daher um Vertagung des Antrages.

211383-02 ST Grundlagenstudie Erneuerbare Energien

Stellungnahme der Verwaltung

Das Leitbild der Stadt Bonn zu Klimaschutz und Klimaanpassung ( __DS 190114__ ) enthält das Ziel, die Energieversorgung bis 2035 nahezu vollständig auf regenerative Energien umzustellen.

Die Stadtverwaltung hat bereits im Energie- und Klimaschutzkonzept von 1999 eine erste Potentialabschätzung für die Erschließung erneuerbarer Energien in Bonn durchgeführt. Ein wesentlicher Beitrag zu einer Energieversorgung mit erneuerbaren Energien können demnach dachgetragene Photovoltaik-/Solarthermieanlagen und die bodennahe Geothermie zur Beheizung und Kühlung von Gebäuden leisten. Das theoretische Potenzial zur Nutzung der Strahlungsenergie auf Gebäuden durch PV-Anlagen konnte mit der letzten Auflage des Solardachkatasters flächenscharf präzisiert und der mögliche Beitrag für eine Energieversorgung berechnet werden.

Für den Bereich der bodennahen Geothermie liegt ein Tool des Geologischen Dienstes NRW vor. Mit einem grundstücksbezogenen Standortcheck sind Aussagen zu Einsatzmöglichkeiten von Erdwärmekollektoren bis 2m und Erdwärmesonden bis 100m Tiefe möglich.

Die Tiefengeothermie wurde bereits vor mehreren Jahren auf Initiati

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