Originalquelle: ALLRIS-Original

Zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse „ZiSo“

211787 · 2021-11-18 · Mitteilungsvorlage · öffentlich

Beschlussvorschlag

Mitteilung:

In Nordrhein-Westfalen sind Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung kommunale Pflichtaufgaben, die gemäß Kinder- und Jugendförderungsgesetz und Schulgesetz aufeinander abzustimmen sind. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie und das Schulamt haben daher gemeinsam eine zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse erarbeitet, die eine Grundlage für sozialraumorientierte Planungserfordernisse der beiden Fachämter bietet.

Auf Basis einer räumlichen Strukturierung wurde durch die Zusammenarbeit von unterschiedlichen Fachbereichen beider Ämter eine gemeinsame tragende Struktur im Sinne eines vernetzten Bildungssystems entwickelt. Die Bundesstadt Bonn hat dafür strukturelle Voraussetzungen geschaffen. Bei künftigen Planungen kann somit der Blick auf gemeinsame fachbereichsübergreifende Ansätze gelegt werden, um sie für fachliche Diskussionen und Planungen heranzuziehen und um somit eine bedarfsgerechte sozialräumliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. Die zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse hat eine hinweisende Funktion.

Eine integrierte Planung bietet die Chance, Perspektiven (Planungsprozesse) der Jugendhilfe und der Schulentwicklung aufeinander zu beziehen und vo

_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._

Beratungsfolge

Beschlusstexte (amtlich)

2021-12-01 · Schulausschuss

—— Beschlussauszug Sitzung des Schulausschusses vom 01.12.2021

20.3 Zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse „ZiSo“ zur Kenntnis genommen - mit Maßgabe

211787

Der Schulausschuss nimmt Kenntnis von der in der Einladung abgedruckten Mitteilung der Verwaltung und schließt sich dem Beratungsergebnisses des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie vom 18.11.2021 wie folgt an: Der AG 78 (KiTa, HzE, Jugendförderung, OGS) und die Stadtteilarbeitskreise sollen zunächst Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten. Dazu soll die ZiSo in diesen Gremien durch die Verwaltung vorgestellt werden. Auf Grundlage der Stellungnahmen soll die Verwaltung die Vorlage aktualisiert dem Ausschuss als Beschlussvorschlag vorlegen. Dabei soll unter anderem auch folgendes Berücksichtigung finden: Einheitliche Darstellung der Angebote/ Übersicht aller Sozialräume; Aufnahme des Themas Inklusion.

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2021-12-09 · Rat

—— Beschlussauszug Sitzung des Rates vom 09.12.2021

7.3 Zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse „ZiSo“ zur Kenntnis genommen

211787

Die Vorlage wurde zur Kenntnis genommen.

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Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

211787-01 AA Änderungsantrag der Grünen-, Linken- und SPD-Fraktion: Zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse „ZiSo“Antrag zur Vorlage 211787

Sachverhalt

Erfolgt mündlich.

Beschlussvorschlag

  1. Die Vorlage wird zur Beschlussvorlage erhoben.
  2. Sie wird mit der Maßgabe vertagt, dass die AG 78 (Ki Ta, HzE, Jugendförderung, OGS) und die Stadtteilarbeitskreise zunächst Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten. Dazu soll die Zi So in diesen Gremien durch die Verwaltung vorgestellt werden. Auf Grundlage der Stellungnahmen soll die Verwaltung die Vorlage aktualisiert dem Ausschuss als Beschlussvorschlag vorlegen.

Dabei soll unter anderem auch folgendes Berücksichtigung finden:

Einheitliche Darstellung der Angebote/ Übersicht aller Sozialräume;

Aufnahme des Themas Inklusion.

211787-02 AA CDU-Änderungsantrag: Zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse „ZiSo“Antrag zur Vorlage 211787

Sachverhalt

Erfolgt mündlich.

Beschlussvorschlag

Zukünftig sollen in die Zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse folgende für eine Planung relevante Zahlen einfließen:

  1. Die Anzahl der im Erhebungsraum lebenden Kinder.
  2. Die Anzahl der Menschen, die unter das SGB XII fallen.
  3. Die Anzahl der Menschen, welche die Tafel nutzen.
  4. Die Anzahl der Menschen, die knapp über dem Existenzminimum leben und keine staatlichen Zuschüsse erhalten.

Stellungnahme der Verwaltung

erledigt durch Stellungnahme der Verwaltung: https://www.bonn.sitzung-online.de/public/to020?TOLFDNR=2030363

211787-03 ST Zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse „ZiSo“ (überarbeitet gem. Maßgabe)

Stellungnahme der Verwaltung

__Ergänzende Stellungnahme der Verwaltung zum Antrag__ __211787-01__

Die Verwaltung wurde auf Grundlage des beschlossenen Änderungsantrages im Jugendhilfeausschuss vom 18.11.2021 (DS-Nr. __211787-01 AA__ ) gebeten, die Zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse (Zi So) zu überarbeiten.

__Folgende Änderungsbedarfe wurden gesehen: __

  1. AG 78 (Ki Ta, HzE, Jugendförderung, OGS) und die Stadtteilarbeitskreise sollen die Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten und in den Gremien vorgestellt werden.
  2. Einheitliche Darstellung der Angebote, Übersicht aller Sozialräume und Erweiterung der Angebotslisten
  3. Aufnahme des Themas Inklusion

Zu 1)

Die Jugendhilfeplanung hat die Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII (Ki Ta, HzE und Jugendförderung, ) und 14 Stadtteilarbeitskreise (letzter Tagungstermin am 26.10.2022) über die „Zi So“ informiert und den Vertretern die Gelegenheit zur Stellungnahme – auch mit Blick auf eine Aktualisierung der Angebotslisten – gegeben. Die Stadteilarbeitskreise und die Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII (Ki Ta und HzE)

_Gekürzt._

211787-04 ST Zielgruppenorientierte Sozialraumanalyse „ZiSo“ (ST zu 211787-02)

Stellungnahme der Verwaltung

Zu dem Antrag __211787-02__ nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

Zu 1)

Die Zi So wurde um eine deskriptive Darstellung der Altersverteilung innerhalb jedes Planungsraumes erweitert. In Form einer Tabelle werden darüber hinaus die Altersklassen 0-5, 6-14 und 15-21 Jahren dargestellt. Die Tabelle beinhaltet die relative Verteilung der Altersgruppen innerhalb des statistischen Bezirks und im Planungsraum. Ergänzt wird die Tabelle durch die absolute Anzahl an Kindern und Jugendlichen in den jeweiligen Altersgruppen. Zusätzlich ist der Jugendquotient der jeweiligen statistischen Bezirke in der „Zi So“ textlich hinzugefügt worden.

Zu 2)

Die Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII erhalten Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Kräften und Mitteln bestreiten können. Generell bekommen erwerbsfähige Menschen Arbeitslosengeld II, ältere und dauerhaft erwerbsgeminderte Menschen bekommen Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Der überwiegende Anteil der in Bonn lebenden Leistungsbeziehenden ist über 65 Jahre alt, so dass die Relevanz des SGB-II für die Zwecke der Zi So deu

_Gekürzt._