Originalquelle: ALLRIS-Original
220198 · 2022-02-03 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich
Antragsteller: BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Johannes Schott
Spätestens mit dem anonymen Hilferuf der Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes (vgl. Berichterstattung vom 25.01.2022) muss sich die Oberbürgermeisterin entscheiden, ob sie weiterhin freiwillige Aufgaben wie z.B. die Umsetzung ihrer parteipolitischen Ziele (Ausbau der Fahrradinfrastruktur, Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, Prüfung von mehr Bio-Produkten und einer Fleischreduktion in städtischen Einrichtungen u.a.) über die Arbeitsfähigkeit und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden im Gesundheitsamt und damit über die Gesundheit aller Bonnerinnen und Bonner stellt.
Die Oberbürgermeisterin wird aufgefordert, die Personalausstattung des Gesundheitsamtes durch Abzug von Verwaltungskräften aus anderen, insbesondere Bereichen mit freiwilligen Aufgaben aufzustocken mit dem Ziel einer deutlichen Entlastung der Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes.
Begründung der Dringlichkeit: Maßnahmen gegen die durch die rasant steigenden Infektionszahlen zunehmende Überlastung der Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes dulden keinen Aufschub.
—— Beschlussauszug Sitzung des Hauptausschusses vom 03.02.2022
5.9 Belastung der Mitarbeitenden im Bonner Gesundheitsamt abgelehnt
220198
Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit gegen BBB abgelehnt
Beschluss:
Die Oberbürgermeisterin wird aufgefordert, die Personalausstattung des Gesundheitsamtes durch Abzug von Verwaltungskräften aus anderen, insbesondere Bereichen mit freiwilligen Aufgaben aufzustocken mit dem Ziel einer deutlichen Entlastung der Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes.
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