Originalquelle: ALLRIS-Original
221893 · 2022-10-18 · Große Anfrage · öffentlich
Antragsteller: Bert Moll CDU Bezirksfraktion Hardtberg
Die Petition geht u.a. davon aus, dass viele Besucher des Kulturzentrums auch ein gewisses gastronomisches Angebot erwarten. Deshalb regt der Verein Hardtberg Kultur e. V. gegenüber der Stadt Bonn an zu prüfen, ob die Immobilie Zum Stern durch die Stadt erworben werden kann, um dadurch den Saal des Kulturzentrums und die Gaststätte wieder zusammen zu führen.
Die Wirtschaftlichkeit der Gaststätte Zum Stern könnte durch Übernahme der Gastronomie für das Kulturzentrum und die Möglichkeit, an freien Terminen den Saal für Bürgerfeiern zu nutzen, erheblich verbessert werden.
Durch die Beseitigung der Mauer zwischen den beiden Grundstücken würde eine vom beiden genutzte Open Air Fläche entstehen, die Toiletten der Gaststätte könnten von den Besuchern des Kulturzentrums mitbenutzt werden.
Die Kooperation von Hardtberg Kultur und der Gaststätte Zum Stern könnte vertraglich geregelt und über die Auswahl eines für diese Aufgabe geeigneten Gastronomen gesichert werden.
Die Verwaltung wird gebeten folgende Fragen zu beantworten:
Stellungnahme der Verwaltung
Die Verwaltung beantwortet die gestellten Fragen wie folgt:
Zunächst zum Hintergrund:
Nach Eingang der Petition fand zunächst eine Ortsbegehung unter Beteiligung der Zentrenmanagerin, einem Vertreter der Wirtschaftsförderung und Vertreter*innen des Kulturvereins Hardtberg statt, bei der die nachstehende aktuelle Situation festgehalten wurde:
Das heutige Kulturzentrum mit dem Tanzsaal aus dem 19. Jahrhundert und das benachbarte Grundstück mit der Gastronomie „Zum Stern“ waren ursprünglich als Eigentum in einer Hand. Durch einen Erbfall wurden sie getrennt, der Tanzsaal wurde später durch die Stadt Bonn erworben, um als Kulturzentrum vor allem die Mal/Graphik-Kurse der Volkshochschule sowie drei Künstlervereinigungen zu beherbergen. Das Kulturzentrum sollte vor rund 20 Jahren abgerissen werden, um dort Wohnungen zu errichten. Dagegen regte sich vor allem in der Bezirksvertretung Hardtberg erheblicher Widerstand, der zum Erhalt des Gebäudes und der Gründung des Fördervereins „Hardtberg Kultur e.V.“ führte.
Der Verein hat mit großem zeitlichen und finanziellen Engagement in Kooperation mit dem Städtischen Gebäudemanagement das Gebäude renoviert und zu einer angesehenen Veranst
_Gekürzt._