Originalquelle: ALLRIS-Original
240178 · 2024-03-05 · Mitteilungsvorlage · öffentlich
Mitteilung:
Gemäß Klimaplan der Stadt Bonn sollen bis zum Jahr 2028 alle Dächer der städtischen Liegenschaften flächendeckend mit Photovoltaikanlagen belegt werden.
Im Jahr 2023 konnten in Zusammenarbeit mit den SWB 15 PV Anlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 607 k Wp auf den Dächern der städtischen Liegenschaften realisiert werden. Bei einem Teil der Anlagen stehen jedoch noch die Inbetriebnahmen aus.
Die in 2023 errichteten Anlagen können der Anlage 1 entnommen werden.
Für das Jahr 2024 ist derzeit die Errichtung von Photovoltaik Anlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 2.000-2.500 k Wp auf den Dächern der städtischen Liegenschaften vorgesehen. Bei dieser Zahl handelt es sich jedoch derzeit um eine grobe Schätzung, da die genauen Planungen und somit auch die konkreten PV Anlagengrößen noch nicht feststehen. Unter den bereits 39 avisierten Projekten befinden sich einige Neubaumaßnahmen, aber auch einige Bestandsgebäude, so dass auch die Anzahl der Projekte noch variieren kann – je nach Baufortschritt.
Die für das Jahr 2024 geplanten Anlagen können der Anlage 2 entnommen werden.
Des Weiteren ist für das Jahr 2024 geplant, ca. 300 Gebäude im Zuge von Machbarkeitsunters
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._
Sachverhalt
Gebäudetechnischer Klimaschutz in Form von Photovoltaik sowie Wärmepumpen und Dämmung liefert die einzigen physikalisch berechenbaren und über Jahrzehnte hinaus nachhaltig wirksamen Möglichkeiten zur CO2-Einsparung. Umso wichtiger ist es daher, dass die Verwaltung bei der entsprechenden Ausrüstung und Sanierung ihrer eigenen kommunalen Gebäude beispielhaft vorangeht und so private Eigentümer motiviert, es ihr nachzutun.
Auch Gebäudedächer, die bislang aufgrund ihrer geringeren Tragfähigkeit als ungeeignet für eine Photovoltaiknutzung galten, können in vielen Fällen genutzt werden. Technische Weiterentwicklungen der letzten Jahre haben Leichtbau-PV-Module ermöglicht, welche hohe Wirkungsgrade zu nur leicht höheren Preisen im Vergleich zu herkömmlichen PV-Modulen erreichen.
Besonders attraktiv ist ein möglichst hoher Eigenverbrauch des PV-Stroms. Je nach Nutzung der jeweiligen Liegenschaft kann ein Batteriespeicher eine ökonomisch sinnvolle Ergänzung sein und den Eigenverbrauch erhöhen.
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung möge berichten:
_Gekürzt._
Stellungnahme der Verwaltung
Die Verwaltung möge berichten:
Insgesamt wurden im Jahr 2024 15 PV Anlagen mit ca. 400 k Wp Leistung auf städtischen Gebäuden errichtet.
Rechnerisch ergibt sich hieraus eine CO 2 Einsparung von ca. 233.600 kg CO 2 /Jahr, auf eine Nutzungsdauer der PV Anlagen von 20 Jahren hochgerechnet ergibt dies CO 2 Einsparungen in Höhe von 4.672.000 kg = 4.672 t CO 2
Die Installierte Gesamtleistung aller bisherigen PV Anlagen betrug Ende 2024 1.830 k Wp.
Im Jahr 2025 wurden 20 PV Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 830 k Wp e
_Gekürzt._