Originalquelle: ALLRIS-Original

Katastrophenschutzübung der operativen Akteure

240250 · 2024-02-28 · Große Anfrage · öffentlich

Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Julia Höller SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Nico Janicke Die Linke-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Jules Schenkel Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Niklas Peters

Sachverhalt

Die regelmäßige Beübung von Interaktion und Zusammenarbeit der operativen Akteure in der Schadenlage ist unabdingbar zur effizienten Bewältigung von Katastrophen.

Insbesondere wegen der geographischen Lage der Stadt Bonn – in der Mitte des Rhein-Sieg- Kreises – ist die Zusammenarbeit von Stadt und Kreis von immenser Wichtigkeit.

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird um die Beantwortung der nachfolgenden Fragen gebeten:

  1. Gab es in der Vergangenheit operative Katastrophenschutzübungen mit dem Rhein-Sieg-Kreis?
  2. Wenn nein, wie schätzt die Verwaltung den Nutzen solcher gemeinsamen Übungen ein?
  3. Gibt es Beispiele/Erfahrungen für solche interkommunalen Übungen?
  4. Wie hoch wird der Aufwand an Zeit und Kosten geschätzt, wenn Freiwillige Feuerwehren, THW und anerkannte Hilfsorganisationen je nach Szenario zu solchen Übungen zusammenfinden.
  5. Sollten solche Übungen in den Katastrophenschutzbedarfsplan aufgenommen werden?

Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

240250-01 ST Katastrophenschutzübung der operativen Akteure

Stellungnahme der Verwaltung

Die Verwaltung beantwortet die Punkte der Großen Anfrage wie folgt:

Zu 1.:

Es bestehen Erfahrungen aus gemeinsamen Aus- und Fortbildungen und Ein-sätzen. Über die landesweiten Einsatzkonzepte zur überörtlichen Hilfe bestehen Verbindungen. Beim Einsatzkonzept der Feuerwehrbereitschaft, diese wird aus Einheiten aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis gebildet, wurden bereits mehrere überörtliche Einsätze gemeinsam absolviert. In der Vergangenheit haben weiterhin größere Einsatzübungen stattgefunden, an welche Einheiten der Stadt Bonn und von Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises teilgenommen haben, so beispielsweise ein Brandszenario im Straßentunnel der B 42. Im Rahmen der Beübung von Katastrophenschutzeinheiten haben die Feuerwehren Bonn, Königswinter sowie Einsatzkräfte der Johanniter Unfallhilfe gemeinsam mit weiteren Kommunen Katastrophenschutz-Feldübungen (Vegetationsbrände) durchgeführt bzw. an solchen teilgenommen. Darüber hinaus üben Führungskräfte des Regierungsbezirks Köln im Rahmen von Seminaren der mobilen Führungsunterstützung auch die gemeinsame Führung bei Großeinsatzlagen und Katastrophen.

Zu 2.:

Ein Nutzen entsteht vor allem dann, wenn in Übungen realistische Einsatzszenar

_Gekürzt._