Originalquelle: [ALLRIS-Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2017117) # Bürgerantrag: Datenbasis zur Betreuungsreduktion und -ausfall in städtischen Kindertageseinrichtungen 240788 · 2024-06-26 · Anregungen und Beschwerden · öffentlich ## Sachverhalt Inhalt der Anregungen und Beschwerden Der Antrag lautet: Mit Unterstützung des Aktionsbündnisses „Eltern am Limit“ und des Jugendamtselternbeirats der Bundesstadt Bonn beantrage ich, dass 1. das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Bonn einmal jährlich zu Daten bzw. Kennzahlen zur Situation der städtischen Kindestageseinrichtungen im zurückliegenden Kitajahr im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie im Sinne eines Monitorings berichtet. Erstmalig in der Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie am 25.09.2024. 2. diese Daten in einen Vergleich der letzten Jahre gesetzt werden. 3. die zugrundeliegenden Daten als frei zugängliche Daten1 auf dem Portal opendata.bonn.de veröffentlicht werden. 4. das Amt für Kinder, Jugend und Familie dem zuständigen Ausschuss berichtet, welche Schlussfolgerungen aus den Daten zu ziehen sind. Konkret beantrage ich, folgende Daten im Monitoring zu berücksichtigen und zu veröffentlichen: (1) Anzahl der Meldungen nach § 47 SGB VIII (Personalausfall) je Kindertageseinrichtung und summiert; (2) Aus den Meldungen nach § 47 SGB VIII (Personalausfall) resultierende Reduktion von Öffnungszeiten und Notbetreuungen in Tagen je Kinde _Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._ ## Beschlussvorschlag **Inhalt der Anregungen und Beschwerden** Der Antrag lautet: Mit Unterstützung des Aktionsbündnisses „Eltern am Limit“ und des Jugendamtselternbeirats der Bundesstadt Bonn beantrage ich, dass 1. das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Bonn einmal jährlich zu Daten bzw. Kennzahlen zur Situation der städtischen Kindestageseinrichtungen im zurückliegenden Kitajahr im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie im Sinne eines Monitorings berichtet. Erstmalig in der Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie am 25.09.2024. 2. diese Daten in einen Vergleich der letzten Jahre gesetzt werden. 3. die zugrundeliegenden Daten als frei zugängliche Daten1 auf dem Portal opendata.bonn.de veröffentlicht werden. 4. das Amt für Kinder, Jugend und Familie dem zuständigen Ausschuss berichtet, welche Schlussfolgerungen aus den Daten zu ziehen sind. Konkret beantrage ich, folgende Daten im Monitoring zu berücksichtigen und zu veröffentlichen: (1) Anzahl der Meldungen nach § 47 SGB VIII (Personalausfall) je Kindertageseinrichtung und summiert; (2) Aus den Meldungen nach § 47 SGB VIII (Personalausfall) resultierende Reduktion von Öffnungszeiten und Notbetreuungen in Tagen je K _Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._ ## Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. ## Beratungsfolge - 2024-06-26 · Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger · geändert beschlossen - 2024-08-28 · Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie · geändert beschlossen - 2024-08-29 · Rat · geändert beschlossen ## Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge) ### 240788-01 ST Bürgerantrag: Datenbasis zur Betreuungsreduktion und -ausfall in städtischen Kindertageseinrichtungen {#nv-2017551} **Stellungnahme der Verwaltung** Der Antragsteller beantragt ein jährliches Monitoring für die städtischen Kindertagesstätten, deren Basis die Meldungen nach § 47 SGB VIII darstellen. Ziel ist die Schaffung einer transparenten Daten- und Entscheidungsgrundlage zur Betreuungsreduktion und zum Betreuungsausfall, in deren Folge Diskussionen mit Betroffenen, Verwaltungs- und politische Entscheidungen darauf aufbauen. Dem Ziel des Antragsstellers einer Reduzierung von Betreuungsausfällen sieht sich die Stadt Bonn ausdrücklich verpflichtet. Über die Situation in der Kinderbetreuung wird regelmäßig in den zuständigen Gremien (Jugendhilfeausschuss, AG §78, Jugendamtselternbeirat) berichtet und es wird fortlaufend geprüft, welche erforderlichen Daten genutzt werden können. Die Weiterentwicklung von Datengrundlagen im Sinne von Monitorings ist Bestandteil der kontinuierlichen Arbeit der öffentlichen Träger der Jugendhilfe als auch der Landesjugendämter mit dem Ziel der Schaffung einer höheren Transparenz. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der Bedarfsplanung mit der Anmeldung der Gruppenstrukturen vor Beginn eines Kitajahres im Rahmen der Ki Biz-Anmeldung und der unterjährigen fortlaufenden Personaleinsatzplanung. Im Rahm _Gekürzt._ ### 240788-02 N-Vorlage Bürgerantrag: Datenbasis zur Betreuungsreduktion und -ausfall in städtischen Kindertageseinrichtungenhier: Ablehnung des Bürgerantrags zur Datenbasis zur Betreuungsreduktion und -ausfall in städtischen Kindertageseinrichtungen {#nv-2018376} **Sachverhalt** Dem Beschluss des Bürgerausschusses vom 26.06.2024 wird nicht gefolgt und das Anliegen des Bürgerantrages zur Datenbasis zur Betreuungsreduktion und -ausfall in städtischen Kindertageseinrichtungen abgelehnt. **Beschlussvorschlag** Dem Beschluss des Bürgerausschusses vom 26.06.2024 wird nicht gefolgt und das Anliegen des Bürgerantrages zur Datenbasis zur Betreuungsreduktion und -ausfall in städtischen Kindertageseinrichtungen abgelehnt. **Begründung** Der zur Ablehnung vorgeschlagene Beschlussvorschlag geht zurück auf einen Bürgerantrag ( [__DS 240788__](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2017117) ), der in der Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am 26.06.2024 abgeändert angenommen wurde. Der Antragsteller beantragt ein jährliches Monitoring für die städtischen Kindertagesstätten, deren Basis die Meldungen nach § 47 SGB VIII darstellen. Ziel ist die Schaffung einer transparenten Daten- und Entscheidungsgrundlage zur Betreuungsreduktion und zum Betreuungsausfall, in deren Folge Diskussionen mit Betroffenen, Verwaltungs- und politische Entscheidungen darauf aufbauen. Der Mangel an pädagogischen Fachkräften, der hinter der akuten Krise in den Kindertagesstätten steht, ist kein neues Phänomen. Seit mehr als zehn Jahren warnen Experten, Gewerkschaften, Bildungsverbände, Kommunen und Träger, dass ausgebildete Erzieher*innen fehlen und sich das Problem absehbar noch enorm verschärfen wird. Seit dem „PISA-Schock“ 2001 wurden politisch neue Anforderungen an Bildungspläne und -programme festgeschrieben, die den Arbeitsaufwand in den Kindertagesstätten und somit auch den Bedarf an qualif _Gekürzt._