Originalquelle: ALLRIS-Original
241416 · 2024-09-03 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: SPD-Liste im Integrationsrat
Am 19. Februar 2020 ermordete ein rechtsextremer Rassist neun junge Menschen mit Migrationsgeschichte in Hanau. Dieser rechtsterroristische Anschlag, die Opfer und deren Familien dürfen nie in Vergessenheit geraten und bedeuten eine immerwährende Mahnung, Rassismus immer und überall entschieden entgegenzutreten. Das Gedenken und Erinnern an Hanau ist gerade in Anbetracht des aktuellen Erstarkens rechtsextremer Kräfte von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Daher ist es wichtig und notwendig, Erinnerungsorte dafür zu schaffen. Diese Orte sind ein sichtbares Symbol für eine offene und vielfältige (Stadt ‑ ) Gesellschaft und ermöglichen den Menschen, die den Gedenkort sehen, eine intensive Auseinandersetzung mit dem Geschehenen und der Thematik. Um dies zu gewährleisten, sind diese Orte für gewöhnlich in einer zentralen Lage, damit sie vielen Menschen zugänglich sind. Ein repräsentativer Ort unterstreicht darüber hinaus die gesellschaftliche Relevanz des Geschehenen, des Gedenkens und der Thematik. Die Gedenktafeln zu Hanau in Bonn sollten daher an einem Ort stehen, der die Kriterien der Sichtbarkeit, Zugänglichkeit und Repräsentation erfüllt und wenn möglich auch einen inhaltlichen
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Der Integrationsrat bittet die Bezirksvertretung Bonn, die Gedenktafeln für Hanau an einem zentralen, sichtbaren, zugänglichen und repräsentativen Ort in Bonn aufzustellen und den Beschluss über die geplante Aufstellung mit Blick auf die Ortsauswahl im Quartier Westside/ Vogelsang aufzuheben. Das Verfahren für den Gedenkort soll im weiteren Verlauf unter angemessenem Einbezug der Opferfamilien und des Integrationsrats stattfinden.
Sachverhalt
Am 19. Februar 2020 ermordete ein rechtsextremer Rassist neun junge Menschen mit Migrationsgeschichte in Hanau. Dieser rechtsterroristische Anschlag, die Opfer und deren Familien dürfen nie in Vergessenheit geraten und bedeuten eine immerwährende Mahnung, Rassismus immer und überall entschieden entgegenzutreten. Das Gedenken und Erinnern an Hanau ist gerade in Anbetracht des aktuellen Erstarkens rechtsextremer Kräfte von großer gesellschaftlicher Bedeutung.
Daher ist es wichtig und notwendig, Erinnerungsorte dafür zu schaffen. Diese Orte sind ein sichtbares Symbol für eine offene und vielfältige (Stadt ‑ ) Gesellschaft und ermöglichen den Menschen, die den Gedenkort sehen, eine intensive Auseinandersetzung mit dem Geschehenen und der Thematik. Um dies zu gewährleisten, sind diese Orte für gewöhnlich in einer zentralen Lage, damit sie vielen Menschen zugänglich sind. Ein repräsentativer Ort unterstreicht darüber hinaus die gesellschaftliche Relevanz des Geschehenen, des Gedenkens und der Thematik. Die Gedenktafeln zu Hanau in Bonn sollten daher an einem Ort stehen, der die Kriterien der Sichtbarkeit, Zugänglichkeit und Repräsentation erfüllt und wenn möglich auch einen inhaltlichen
_Gekürzt._
Beschlussvorschlag
Der Integrationsrat bittet die Bezirksvertretung Bonn, die Gedenktafeln für Hanau an einem zentralen, sichtbaren, zugänglichen und repräsentativen Ort in Bonn aufzustellen und den Beschluss über die geplante Aufstellung mit Blick auf die Ortsauswahl im Quartier Westside/ Vogelsang aufzuheben. Anstelle eines Gedenkortes kann dort eine ergänzende Informationstafel am Vili-Viorel-Paun-Platz angebracht werden. Das Verfahren für den Gedenkort soll im weiteren Verlauf unter angemessenem Einbezug der Opferfamilien und des Integrationsrats stattfinden.
Sachverhalt
Die Bezirksvertretung Bonn beauftragt die Verwaltung, die Gedenktafeln für Hanau an einem zentralen, sichtbaren, zugänglichen und repräsentativen Ort in Bonn aufzustellen.
Der Beschluss über die geplante Aufstellung mit Blick auf die Ortsauswahl im Quartier Westside/Vogelsang wird aufgehoben.
Anstelle eines Gedenkortes kann dort eine ergänzende Informationstafel am Vili-Viorel-Paun-Platz angebracht werden.
Das Verfahren für den Gedenkort soll im weiteren Verlauf unter angemessenem Einbezug der Opferfamilien und des Integrationsrats stattfinden.
Beschlussvorschlag
Die Bezirksvertretung Bonn beauftragt die Verwaltung, die Gedenktafeln für Hanau an einem zentralen, sichtbaren, zugänglichen und repräsentativen Ort in Bonn aufzustellen.
Der Beschluss über die geplante Aufstellung mit Blick auf die Ortsauswahl im Quartier Westside/Vogelsang wird aufgehoben.
Anstelle eines Gedenkortes kann dort eine ergänzende Informationstafel am Vili-Viorel-Paun-Platz angebracht werden. Das Verfahren für den Gedenkort soll im weiteren Verlauf unter angemessenem Einbezug der Opferfamilien und des Integrationsrats stattfinden.
Begründung
Der o.a. Beschlussvorlag geht zurück auf eine Anregung, die der Integrationsrat der Bundesstadt Bonn in seiner Sitzung am 08.10.2024 an die Bezirksvertretung Bonn ausgesprochen hat (vgl. __241416__ ).
Der ursprüngliche Antrag ( __241416__ ) der SPD-Liste lautete:
Der Integrationsrat bittet die Bezirksvertretung Bonn, die Gedenktafeln für Hanau an einem zentralen, sichtbaren, zugänglichen und repräsentativen Ort in Bonn aufzustellen und den Beschluss über die geplante Aufstellung mit Blick auf die Ortsauswahl im Quartier Westside/ Vogelsang aufzuheben. Das Verfahren für den Gedenkort soll im weiteren Verlauf unter angemessenem Einbezug der Opferfamilien und des Integrationsrats stattfinden.
Und war wie folgt begründet:
Am 19. Februar 2020 ermordete ein rechtsextremer Rassist neun junge Menschen mit Migrationsgeschichte in Hanau. Dieser rechtsterroristische Anschlag, die Opfer und deren Familien dürfen nie in Vergessenheit geraten und bedeuten eine immerwährende Mahnung, Rassismus immer und überall entschieden entgegenzutreten.
_Gekürzt._
Sachverhalt
Die Verwaltung wird beauftragt:
im Neubaugebiet Vogelsang in Endenich-Nord zum ersten Jahrestag des
Anschlags nach der Beendigung der Hochbauarbeiten und der baulichen
Herrichtung des Platzbereiches, aufzustellen. Die Finanzierung erfolgt
aus dem Feuerwehrtopf.
anliegenden Gebäude verwendet wird.
Bonn unter angemessenem Einbezug der Opferfamilien und des
Integrationsrats zu ermitteln auf dem ein größerer Gedenkort Platz
finden kann.
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird beauftragt:
Begründung
erfolgt mündlich in der Sitzung.