Originalquelle: ALLRIS-Original
242262 · 2025-02-12 · Anregungen und Beschwerden · öffentlich
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag ist auf eine Anpassung der Pflegearbeiten an den Bäumen am Rheinufer der Stadt Bonn, insbesondere im Hinblick auf die Stammaustriebe der Linden und anderer Baumarten, gerichtet.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
erledigt durch Stellungnahme der Verwaltung: https://www.bonn.sitzung-online.de/public/to020?TOLFDNR=2073843
Stellungnahme der Verwaltung
Die Linden am Beueler Rheinufer haben Frostrisse und keine Schäden, die bei sommerlicher Hitze entstanden sind. Diese Risse entstehen bei jungen Bäumen in den ersten Jahren nach der Pflanzung im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr, wenn bei Spätfrosttemperaturen und Sonneneinstrahlung temperaturbedingte Spannungen im Holz entstehen, die zu Rissen führen.
Um diese Frostrisse zu vermeiden, werden die vom Amt für Umwelt und Stadtgrün neu gepflanzten Bäume der für Frostrisse anfälligen Baumarten (z. B. Ahorn, Linde, …) seit etwa 8 Jahren mit einem Weißanstrich versehen. Die helle Farbe vermindert das Aufheizen des Stammes bei Sonneneinstrahlung bei Frost im Spätwinter und reduziert daher die temperaturbedingten Spannungen.
Ältere Bäume haben eine dickere Borke, die das Holz von Natur aus vor solchen Spannungen schützt. Sie brauchen einen solchen Anstrich nicht mehr. Der Weißanstrich hat auch keine heilende Wirkung. D.h. wenn ein Riss entstanden ist, kann er mit dem Anstrich nicht wieder verschlossen werden. Hier helfen nur die Selbstheilungskräfte des Baumes, der bei ausreichender Vitalität den Riss überwallen und damit schließen kann. Auch wenn die Risse an einzelnen Linden am Beueler
_Gekürzt._