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Vogelschutz an Wartehallen

252459 · 2025-01-31 · Mitteilungsvorlage · öffentlich

Beschlussvorschlag

Mitteilung:

Freistehende gläserne Wartehäuschen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr bergen durch ihre Standorte und Bauweise ein erhöhtes Risiko für tödlichen Vogelanprall. Die verbauten Glasflächen werden von Vögeln häufig nicht wahrgenommen, mit der Folge, dass sie gegen das für sie unsichtbare Glas prallen, sich dabei verletzen und nach kürzerer oder längerer Zeit sterben können. Um das Risiko für Vogelkollisionen zu senken, können Glasscheiben an Wartehallen mit entsprechenden Maßnahmen zum Vogelschutz ausgerüstet werden.

Im Bonner Stadtgebiet werden der Bau und die Gestaltung von Wartehallen von der Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWB) in Abstimmung mit dem Konzessionspartner Ströer durchgeführt. Durch das Unternehmen Ströer werden in Bonn ca. 480 Fahrgastunterstände (vornehmlich im Busverkehr) bewirtschaftet. Davon sind ca. 100 Fahrgastunterstände bereits mit einem Vogelschutz ausgestattet oder weisen kein Risiko für Vogelschlag auf (Wartehallen ohne Glas, mit Plakatrückwänden etc.).

Alle neu aufzubauenden Wartehallen werden grundsätzlich mit entsprechendem Vogelanprallschutz versehen bzw. ausgeschrieben. Bestehende Wartehallen können mit vogelfreundlichen Ausstattung

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Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

252459-01 Vogelschutz an Wartehallen

Sachverhalt

Die Ausführungen aus der Mitteilungsvorlage der Verwaltung werden beschlossen.

Beschlussvorschlag

Die Ausführungen aus der Mitteilungsvorlage der Verwaltung werden beschlossen.

Begründung

Begründung der Dringlichkeit: Eilbedürftigkeit:

Die ursprüngliche Mitteilungsvorlage ( __DS 252459__ ) ist in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda (AUKLA) am 05.03.2025 zur Beschlussvorlage erhoben worden und soll in der nächsten Sitzung des AUKLA am 01.04.2025 beraten werden.

Der AUKLA erhebt in seiner Sitzung am 05.03.2025 mit Mehrheit gegen CDU, FDP und Janicke -SPD- die Mitteilungsvorlage __DS 252459__ zum Beschlusspunkt für die nächste Sitzung des AUKLA.

Frau Bänsch-Baltruschat -Grüne- stellt folgende Fragen, welche in einer ergänzenden Stellungnahme beantwortet werden:

Die ursprüngliche Mitteilungsvorlage hat folgenden Wortlaut:

Freistehende gläserne Wartehäuschen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr bergen durch ihre Standorte

_Gekürzt._

252459-002 ST Vogelschutz an Wartehallen

Stellungnahme der Verwaltung

Die Stadtverwaltung nimmt nach Rücksprache mit dem Unternehmen Stroer zu den Fragen wie folgt Stellung:

1. Welche zusätzlichen Kosten würden entstehen, wenn die Umrüstung der Wartehallen innerhalb eines Jahres erfolgen würde?

Der geplante Zeitraum für die Umrüstung aller Wartehallen mit Handlungsbedarf kann nicht auf ein Jahr reduziert werden. Bei der Montage von Vogelschutzfolien handelt es sich um freiwillige Leistungen des Unternehmens Ströer. Ströer hat mit den Leistungen ein Spezialunternehmen beauftragt, welches nach Intensivreinigung und u.a. Mindesttemperaturen und Witterungsbedingungen für die Montage die Leistung erbringt. Aufgrund des Leistungsumfanges bzw. Auftragsvolumens musste eine öffentliche Ausschreibung erfolgen. Das Spezialunternehmen hat als maximalen Bearbeitungszeitraum zwei Jahre genannt.

Nach aktuellem Stand (März 2025) sind alle Wartehallen in der Prio 1 nachgerüstet, daher wird von einer Umrüstung der Wartehallen in der Prio 2 innerhalb des Jahres (voraussichtlich bis Ende Sommer 2025) ausgegangen.

2. **70 Wartehallen befinden sich an Grünanlagen. Ist auch eine Umrüstung weiterer Wartehallen geplant (z.B. Verglasung an 3 Seiten, aber kein

_Gekürzt._

252459-03 AA Änderungsantrag der Koalition - Vogelschutz an WartehallenAntrag zur Vorlage 252459

Sachverhalt

Über die vorgesehenen Wartehallen hinaus wird die Verwaltung gebeten, eine Priorisierung für sämtliche Wartehallen im Stadtgebiet zu erstellen und die Ausstattung mit Vogelschutzmaßnahmen

wo nötig fortzusetzen.

Beschlussvorschlag

Über die vorgesehenen Wartehallen hinaus wird die Verwaltung gebeten, eine Priorisierung für sämtliche Wartehallen im Stadtgebiet zu erstellen und die Ausstattung mit Vogelschutzmaßnahmen wo nötig fortzusetzen.

Begründung

erfolgt mündlich.

252459-04 Vogelschutz an Wartehallen - Mitteilung zum Beschluss 252459-01

Beschlussvorschlag

Mitteilung:

Mit Beschluss __252459-01__ wurde die Verwaltung gebeten, über die vorgesehenen Wartehallen hinaus eine Priorisierung für sämtliche Wartehallen im Stadtgebiet zu erstellen und die Ausstattung mit Vogelschutzmaßnahmen, wo nötig, fortzusetzen.

__Die Verwaltung teilt hierzu mit: __

Eine Priorisierung sämtlicher Wartehallen im Stadtgebiet ist bereits erfolgt.

Um eine Priorisierung für die Nachrüstung bestehender Wartehallen mit Maßnahmen zum Vogelschutz festzulegen, wurden zunächst von der Unteren Naturschutzbehörde Bereiche im Bonner Stadtgebiet mit erhöhtem Risiko für Vogelschlag im Stadtgebiet bestimmt. Damit wurden sämtliche Standorte in zwei Kategorien eingeteilt: Orte mit grundlegend erhöhtem Risiko für Vogelschlag und Orte ohne dieses Risiko.

Unter Standorte mit grundlegend erhöhtem Risiko fallen in erster Linie Wartehallen in der Nähe von Grünstrukturen und Offenlandflächen (u.a. Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Parks, Grünanlagen, Friedhöfe und andere Grünflächen). Für diese Standorte wurde unter Berücksichtigung der Bauweise der Wartehallen eine weitere, detailliertere Priorisierung i

_Gekürzt._

252459-05 Vogelschutz an Wartehallenhier: Rückmeldung zu den Protokollfragen Ratssitzung 08.09.2025

Beschlussvorschlag

Mitteilung:

In der Sitzung des Rats am 08.09.2025 wurde die Vorlage __DS 252459-04__ Vogelschutz an Wartehallen - Mitteilung zum Beschluss 252459-01 beraten.

Frau Poppe-Reiners -Rheingrün- stellte folgende Frage zu Protokoll:

„…, warum die Stellungnahme des Naturschutzbeirates nicht als Anlage der Vorlage beigefügt ist.“

Die Verwaltung nimmt hierzu wie folgt Stellung:

Der Vogelschutz ist ein bekanntes und wichtiges Thema, das auch in der Bonner Biodiversitätsstrategie und dem zugehörigen Aktionsprogramm 2030 mit dem Fokusthema „Tierfreundlicher Einsatz von Glas und Licht“ berücksichtigt wird. Bei der Umsetzung handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess, der seitens der Verwaltung selbstverständlich weiterverfolgt wird.

Das Thema “Umsetzung von Vogelschutzmaßnahmen an Wartehallen“ ( __DS 252459__ ) war ein Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Naturschutzbeirats am 18.02.2025. In der Sitzung wurde der Vorschlag eingebracht, das Thema in den entsprechenden Arbeitskreis des Naturschutzbeirats mit aufzunehmen.

Der Arbeitskre

_Gekürzt._

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