Originalquelle: [ALLRIS-Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2021377) # Deutschkurse für arbeitslose Migranten/innen und Schulabschluss für neue zugewanderte Jugendliche 252510 · 2025-02-11 · Antrag · öffentlich Antragsteller: Rahim Öztürker (IL) ## Sachverhalt Es ist ein richtiger Ansatz u.a. die arbeitslosen Migrantinnen und Migranten, in eine weiterbildende Maßnahme zu vermitteln, damit sie weitergebildet und gegen Arbeitslosigkeit immunisiert werden. Allerdings müssten sie in der Lage sein, die Inhalte der Maßnahme und die fachliche Herangehensweise zu verstehen. Ansonsten wird es sowohl den Teilnehmenden als auch den die Maßnahme fördernden Institutionen nicht weiterbringen bzw. helfen. Daher ist es Notwendig, dass dieser Personenkreis vor dem Beginn der Maßnahme an einem Deutschkurs teilnehmen sollen, damit sie die weiterbildende Maßnahme erfolgreich abschließen und anschließend eine Beschäftigung aufnehmen können. Es ist festzustellen, dass einige zugewanderte Jugendliche zwischen **17 und 22** Jahre ohne Schulabschluss sind. Viele Berufsschulen und Abendrealschule bieten Schulabschlüsse ( **Haupt- und Realschulabschluss)** an. Wie es bekannt ist, brauchen wir viele gut ausgebildete Fachkräfte. Daher ist es sehr wichtig, diese Jugendliche entsprechend zu beraten und sie für einen Schulabschluss zu motivieren. Es wäre schade, wenn sie gelegentlich arbeiten und nicht ausreichend Deutschkenntnisse haben, um eine Berufsausbildung zu ma _Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._ ## Beschlussvorschlag 1. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter dafür zu sorgen, dass die arbeitslosen Migranten/innen, die geringere Deutschkenntnisse haben, erst nach einem Deutschkurs in eine weiterbildende Maßnahme vermittelt werden sollen, damit sie die Maßnahme fachgerecht abschließen können. 2. Die Verwaltung wird gebeten darauf hinzuwirken, dass die später nach Deutschland zugewanderten Jugendlichen zwischen 17 und 22 Jahren, die keinen Schulabschluss haben, zuerst einen Schulabschluss nachholen müssen. Danach können sie in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vermittelt werden. ## Beratungsfolge - 2025-02-25 · Integrationsrat · vertagt - 2025-04-01 · Integrationsrat · ungeändert beschlossen - 2025-06-12 · Schulausschuss · erledigt - 2025-07-03 · Rat · erledigt ## Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge) ### 252510-01 ST Deutschkurse für arbeitslose Migranten/innen und Schulabschluss für neue zugewanderte Jugendliche {#nv-2021649} **Sachverhalt** Auf Anfrage der Verwaltung an die relevanten Akteure wurden deren Stellungnahmen in der nachstehenden Gesamtstellungnahme zusammengeführt. **Die Stellungnahme der Agentur für Arbeit lautet: ** Die Bundesagentur für Arbeit verfolgt bei der Integration von Geflüchteten mit geringen Deutschkenntnissen und jungen Zugewanderten ohne Schulabschluss einen mehrstufigen Ansatz, der auf den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen der Betroffenen basiert. Ziel ist es, Sprachkompetenz, schulische Qualifikationen und berufliche Integration miteinander zu verknüpfen, um eine nachhaltige Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu gehören beispielsweise deutsche Sprachkenntnisse, die Anerkennung von Berufsqualifikationen, soziale Netzwerke, eine auskömmliche Kinderbetreuung oder Informationen zum Bildungssystem und Arbeitsmarkt sowie eine langfristige aufenthaltsrechtliche Bleibeperspektive. Damit die Geflüchteten bestmöglich versorgt und unterstützt werden, müssen eine Vielzahl staatlicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen zusammenwirken. Der idealtypische Integrationsverlauf kann in drei – z _Gekürzt._ **Beschlussvorschlag** Auf Anfrage der Verwaltung an die relevanten Akteure wurden deren Stellungnahmen in der nachstehenden Gesamtstellungnahme zusammengeführt. **Die Stellungnahme der Agentur für Arbeit lautet: ** Die Bundesagentur für Arbeit verfolgt bei der Integration von Geflüchteten mit geringen Deutschkenntnissen und jungen Zugewanderten ohne Schulabschluss einen mehrstufigen Ansatz, der auf den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen der Betroffenen basiert. Ziel ist es, Sprachkompetenz, schulische Qualifikationen und berufliche Integration miteinander zu verknüpfen, um eine nachhaltige Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu gehören beispielsweise deutsche Sprachkenntnisse, die Anerkennung von Berufsqualifikationen, soziale Netzwerke, eine auskömmliche Kinderbetreuung oder Informationen zum Bildungssystem und Arbeitsmarkt sowie eine langfristige aufenthaltsrechtliche Bleibeperspektive. Damit die Geflüchteten bestmöglich versorgt und unterstützt werden, müssen eine Vielzahl staatlicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen zusammenwirken. Der idealtypische Integrationsverlauf kann in drei – z _Gekürzt._ **Begründung** Die Agentur für Arbeit Bonn hält eine ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache (Level B2) sowie das Vorliegen eines Schulabschlusses für grundlegende Voraussetzungen, um eine erfolgreiche und nachhaltige Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu erlangen. Daher kombiniert die Agentur für Arbeit Bonn Maßnahmen der Sprachförderung, schulischer Bildung und praktischer Arbeitserfahrung miteinander, um Geflüchtete nicht nur kurzfristig zu beschäftigen, sondern ihnen langfristig angelegte qualifizierte und stabile Beschäftigungsverhältnisse zu eröffnen. Mit diesem integrativen Ansatz fördert die Agentur für Arbeit Bonn die Selbstständigkeit von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund und trägt zur Deckung des Fachkräftebedarfs in Deutschland bei. ### 252510-02 N-Vorlage: Deutschkurse für arbeitslose Migranten/innen und Schulabschluss für neue zugewanderte Jugendliche {#nv-2022881} **Beschlussvorschlag** 1. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter dafür zu sorgen, dass die arbeitslosen Migranten/innen, die geringere Deutschkenntnisse haben, erst nach einem Deutschkurs in eine weiterbildende Maßnahme vermittelt werden sollen, damit sie die Maßnahme fachgerecht abschließen können. 2. Die Verwaltung wird gebeten darauf hinzuwirken, dass die später nach Deutschland zugewanderten Jugendlichen zwischen 17 und 22 Jahren, die keinen Schulabschluss haben, zuerst einen Schulabschluss nachholen müssen. Danach können sie in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vermittelt werden. **Begründung** Der o.g. Beschlussvorschlag geht auf eine Anregung ( [__DS252510__](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/VO020?VOLFDNR=2021377&TOLFDNR=2075198) ) zurück, die in der Sitzung des Integrationsrates am 01.04.2025 einstimmig angenommen wurde. __Der Antrag war wie folgt begründet: __ Es ist ein richtiger Ansatz u.a. die arbeitslosen Migrantinnen und Migranten, in eine weiterbildende Maßnahme zu vermitteln, damit sie weitergebildet und gegen Arbeitslosigkeit immunisiert werden. Allerdings müssten sie in der Lage sein, die Inhalte der Maßnahme und die fachliche Herangehensweise zu verstehen. Ansonsten wird es sowohl den Teilnehmenden als auch den die Maßnahme fördernden Institutionen nicht weiterbringen bzw. helfen. Daher ist es Notwendig, dass dieser Personenkreis vor dem Beginn der Maßnahme an einem Deutschkurs teilnehmen sollen, damit sie die weiterbildende Maßnahme erfolgreich abschließen und anschließend eine Beschäftigung aufnehmen können. Es ist festzustellen, dass einige zugewanderte Jugendliche zwischen **17 und 22** Jahre ohne Schulabschluss sind. Viele Berufsschulen und Abendrealschule bieten Schulabschlüsse ( **Haupt- und Realschulabschluss)** an. Wie es bekannt ist, brau _Gekürzt._ **Stellungnahme der Verwaltung** erledigt durch Stellungnahme der Verwaltung: https://www.bonn.sitzung-online.de/public/to020?TOLFDNR=2078068; erledigt durch Stellungnahme der Verwaltung: https://www.bonn.sitzung-online.de/public/to020?TOLFDNR=2079573 ## Dokumente - Sammeldokument öffentlich ([Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/doc?DOCTYP=130&DOLFDNR=2909408&OTYP=41)) - Sammeldokument öffentlich ([Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/doc?DOCTYP=130&DOLFDNR=2921749&OTYP=41)) - Sammeldokument öffentlich ([Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/doc?DOCTYP=130&DOLFDNR=2975168&OTYP=41))