Originalquelle: ALLRIS-Original
252548 · 2025-02-12 · Große Anfrage · öffentlich
Antragsteller: Die Linke-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Jules Schenkel Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein
Die fragestellenden Fraktionen lehnen das neue Konzept für Rhein in Flammen aus umwelt- und tierschutzpolitischen Gesichtspunkten ab. Nach Korrespondenz mit Vereinen und Initiativen ergeben sich mit Blick auf das vergangene Jahr und die Ankündigung des Programms für 2025 nun neue Fragen.
Im Jahr 2024 fand die Veranstaltung „Rhein in Flammen“ direkt am Rheinauensee in der Nähe der sogenannten Vogelinsel statt, unmittelbar in der Brut- bzw. Setzzeit. Die Auswirkungen von Feuerwerk auf Vögel sind gravierend. Als Fluchttiere zeigen die lärm- und lichtempfindlichen Tiere massive Angstreaktionen, Knallgeräusche führen zu Hörschädigungen, Knalltraumata zu Hörverlust und Flugunfähigkeit. Der durch das Abbrennen der Raketen entstandene Feinstaub belastet die hochempfindlichen Atemorgane der Vögel enorm. Auch die Explosionsdruckwellen des Feuerwerks können durch Vögel als enormer Störreiz wahrgenommen werden.
Laut Beschluss des Hauptausschusses (DS 202225) muss der Veranstaltung Rhein in Flammen ein Nachhaltigkeitskonzept zugrunde liegen. In der Bewertungsmatrix (DS 230223) sind „Nachhaltigkeit“ und „Umweltverträglichkeit“ aufgeführt und der Auslobungstext gibt eindeutig vor: „Auf Nachhalt
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Die Verwaltung wird um Stellungnahme zu den nachfolgenden Fragen gebeten:
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Sachverhalt
Inhalt der Stellungnahme (Vertagungsbitte)
Aufgrund umfangreicher interner Abstimmungen und Prüfungen bittet die Verwaltung um Vertagung.
Beschlussvorschlag
Inhalt der Stellungnahme (Vertagungsbitte)
Aufgrund umfangreicher interner Abstimmungen und Prüfungen bittet die Verwaltung um Vertagung.
Stellungnahme der Verwaltung
(Vertagungsbitte)
Aufgrund umfangreicher interner Abstimmungen und Prüfungen bittet die Verwaltung um Vertagung.
Stellungnahme der Verwaltung
Die Verwaltung entschuldigt sich für die deutlich verspätete Stellungnahme zur Großen Anfrage. Dies ist auf weitergehende Überlegungen auf die aktuelle und zukünftige Durchführung von Rhein in Flammen zurückzuführen. Die Verwaltung verweist daher auf die __DS260396__ . Hier sind die Maßnahmen für 2026 beschrieben. Zudem wird die Veranstaltung in 2026 letztmalig in der Rheinaue stattfinden und wird für 2028 von Grund auf neu im Bereich Innenstadt/Rheinufer konzipiert. Hierdurch soll unter anderem auch dem Artenschutz Rechnung getragen werden. Es kann auf eine Vorstudie eines externen Büros aus dem Jahre 2025 verwiesen werden, wonach sich das Eintreten von artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen durch die Veranstaltung für die untersuchten Arten nicht ableiten lässt. Weitergehende Untersuchungen wurden empfohlen und werden 2026 umgesetzt. Für die zukünftige Veranstaltungsreihe ab 2028 wird dies intensiv berücksichtigt.