Originalquelle: ALLRIS-Original
252850 · 2025-04-17 · Beschlussvorlage · öffentlich
Der Verein „Anonymer Krankenschein Bonn e.V.“ (AKSB) erhält einen jährlichen Zuschuss in Höhe von bis zu 25.000 € (2025) bzw. 50.000 € (2026) für das zusätzlich gemeinsam mit der „Verein für Gefährdetenhilfe gemeinnützige Betriebs GmbH“ (VFG) durchzuführende Projekt „Substitutionsbehandlung von Menschen mit eingeschränktem bzw. ohne Krankenversicherungsschutz in Bonn“.
Der Verein „Anonymer Krankenschein Bonn e.V.“ (AKSB) erhält einen jährlichen Zuschuss in Höhe von bis zu 25.000 € (2025) bzw. 50.000 € (2026) für das zusätzlich gemeinsam mit der „Verein für Gefährdetenhilfe gemeinnützige Betriebs GmbH“ (VFG) durchzuführende Projekt „Substitutionsbehandlung von Menschen mit eingeschränktem bzw. ohne Krankenversicherungsschutz in Bonn“.
Der Rat der Bundesstadt Bonn hat in seiner Sitzung am 16.09.2021 ein dreijähriges Modellprojekt des AKSB zur Einführung einer medizinischen Versorgung für Menschen mit eingeschränktem bzw. ohne Krankenversicherungsschutz in Bonn beschlossen (DS-Nr. __200645-05__ ).
Es wurde eine Clearingstelle als Anlaufstelle geschaffen, in der alle Menschen ohne bzw. mit unklarem Krankenversicherungsstatus Unterstützung finden können, um bestehende Krankenversicherungsansprüche einzulösen. Nur bei nicht bzw. nicht in medizinisch vertretbarem zeitlichen Rahmen einlösbaren Leistungsansprüchen wird eine medizinische Versorgung durch einen anonymen Krankenschein ermöglicht. Das Modellprojekt war zunächst bis 30.09.2024 befristet.
Es wurde eine begleitende Evaluation durchgeführt, die Ergebnisse wurden in einem Evaluationsbericht dargestellt. Auf Basis des Evaluationsberichts hat der Rat in seiner Sitzung am 18.04.2024 beschlossen das Projekt für weitere drei Jahre bis zum 30.09.2027 fortzuführen, da das Modellprojekt in erheblichem Maße die Gesundheitsversorgung in Bonn verbessert (DS-Nr. [__200645-06__](https://www.bo
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=begruendung und offset des Eintrags in weiter._