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CDU-Große Anfrage: Seilbahn

252917 · 2025-04-11 · Große Anfrage · öffentlich

Antragsteller: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Jürgen Wehlus Daniel Gerhards Marco Rudolph CDU Bezirksfraktion Beuel

Sachverhalt

Im gültigen Bebauungsplan 8021.10 heißt es: „Gemäß den Eintragungen im Gruben- und Haldenplan der Stadt Bonn befinden sich innerhalb des Plangebietes eine bereits 1968 verfüllte, max. 12 m tiefe, zwischen Schießbergweg, DB-Trasse, Mehlbergweg und Stadtbahntrasse gelegenen Grube. Die ca.11.000 m²große Fläche stellt sich in der Örtlichkeit als eine ökologisch wertvolle Vorwaldfläche dar, die auf der Ebene des Bebauungsplanes in ihrem Bestand gesichert wird.“ Aus Sicht der Antragstellen wäre eine Verschiebung des Endpunktes ein Eingriff in die Festsetzungen des Bebauungsplanes, der geändert werden müsste. Im Gegensatz dazu wäre die bisherige Endpunkt-Position südlich des Schießbergweges ohne B-Plan Änderung möglich und auch der Eingriff in den schützenderen Vorwand würde Entfallen.

Nach der rechtsrheinischen Generalsanierung wird zum Fahrplanwechsel 2026 die S13 bis Bonn-Beuel in Betrieb genommen. Eine neue Sperrphase zum Weiterbau des südlichen Astes ist erst in den 2030er Jahren möglich, da zunächst ab 2028 linksrheinische Sperrphasen anstehen und der gesamte Fernverkehr Köln-Koblenz rechtsrheinisch erfolgen wird. Einen vorgezogenen Bau eines Haltepunktes Ramersdorf und einer inter

_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird gebeten, zu folgenden Fragen ausführlich Stellung zu beziehen:

  1. Haben Anfang des Jahres Probebohrungen für die Seilbahn in der Grünfläche„Sonnenhang“ nördlich des Schießbergweges, Gemarkung Beuel, Flur 66, Flurstück 366, stattgefunden?
  1. Was sind die Ergebnisse der durchgeführten Probebohrungen?
  1. Beabsichtigt die Verwaltung eine räumliche Verschiebung des geplanten Seilbahn-Endpunktes Ramersdorf in die im gültigen B-Plan 8021-10 festgesetzte Vorwaldfläche? Aus welchen Gründen resultiert der geänderte Endpunkt?
  1. Auf Grundlage welches Ratsbeschlusses wird plötzlich eine Verschiebung des Seilbahn-Endpunktes in Erwägung gezogen und wurden Probebohrungen beauftragt? Wer hat in der Verwaltung die Standort-Prüfung entschieden?
  1. Mit welchen Fahrgastzahlen kalkuliert die Verwaltung aufgrund der späteren Inbetriebnahme der S13 im südlichen Ast (Weiterbau erst im Laufe der 2030er Jahre nach den srheinischen Sperrphasen) und der damit verbundenen fehlenden Umsteigebeziehung zwischen S13 und Seilbahn? Welche Auswirkungen hat dies auf die Kosten-Nutzen-Kalkulation?

Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

252917-01 ST CDU-Große Anfrage: Seilbahn

Stellungnahme der Verwaltung

Aufgrund von internen Abstimmungserfordernissen kann für die kommende Sitzung noch keine Stellungnahme vorgelegt werden. Die Verwaltung bittet deshalb um Vertagung.

252917-02 ST CDU-Große Anfrage: Seilbahn

Stellungnahme der Verwaltung

  1. Haben Anfang des Jahres Probebohrungen für die Seilbahn in der Grünfläche „Sonnenhang“ nördlich des Schießbergweges, Gemarkung Beuel, Flur 66, Flurstück 366, stattgefunden?

Anfang des Jahres fanden am Schießbergweg Bohrarbeiten und hierfür partielle Rodungen statt. Zur Minimierung der notwendigen Eingriffe wurden im Vorfeld durch das Büro für Umweltplanung sowohl eine Artenschutzrechtliche Stellungnahme als auch eine Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung erstellt und die Maßnahme fortlaufend mit der UNB abgestimmt. Im Weiteren erfolgte eine ökologische Baubegleitung, welche während der Arbeiten die Einhaltung der naturschutzrechtlichen Vorgaben und Auflagen sicherstellte.

  1. Was sind die Ergebnisse der durchgeführten Probebohrungen?

Eine Auswertung der Baugrundaufschlüsse am Schießbergweg liegt der Verwaltung aktuell noch nicht vor.

  1. Beabsichtigt die Verwaltung eine räumliche Verschiebung des geplanten Seilbahn-Endpunktes Ramersdorf in die im gültigen B-Plan 8021-10 festgesetzte Vorwaldfläche? Aus welchen Gründen resultiert der geänderte Endpunkt?

Im Verlauf der Abstimmungen mit dem Eigentümer der Liegenschaft "Telekom-Campus" am Landgrabenweg sowie einer Bundesbehörde al

_Gekürzt._

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