Originalquelle: ALLRIS-Original
253259 · 2025-06-23 · Beschlussvorlage · öffentlich
__Zu Punkt 1: __
Der Rat der Stadt Bonn hat am 08.05.2025 die Verwaltung beauftragt, ein sogenanntes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die Bonner Innenstadt zu erarbeiten (siehe DS-Nr. __252699__ ).
Das finale Konzept mit dem Titel „Masterplan Innere Stadt Bonn 3.0 – Lupenraum ISEK Innenstadt Bonn“ liegt nun der Beschlussvorlage im Entwurf bei (siehe Anlage 1, 2 und 3).
Das Gebiet des ISEK Innenstadt Bonn befindet sich innerhalb des im Jahre 2021 beschlossenen Stadtumbaugebietes Masterplan Innere Stadt Bonn (siehe DS-Nr. 210175), welches weiterhin die gesetzliche Grundlage für die Durchführung von Maßnahmen des nun vorliegenden ISEK`s bildet.
Beteiligungsbausteine
Im Rahmen des ISEK-Erarbeitungsprozesses wurden drei verschiedene Beteiligungsformate durchgeführt. Die Dokumentation der Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung ist dem ISEK als Anlage beigefügt (siehe Anlage 3 der Vorlage).
a. __Öffentlichkeitsbeteiligung über die städtische Beteiligungsplattform bonn-macht-mit.de__
Im Zeitraum vom 21.05.2025 bis zum 04.06.2025 hatten die Bürger*innen und die Stadtteilakteur*innen d
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=begruendung und offset des Eintrags in weiter._
Sachverhalt
Die Innenstadt Bonns ist nicht barrierefrei gestaltet. Menschen in Rollstühlen, mit Rollatoren, Kinderwägen oder auf andere Art in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen können sich nicht gleichberechtigt und selbstbestimmt in der Innenstadt fortbewegen. Das derzeit verbaute Kopfsteinpflaster entspricht nicht den Anforderungen an Barrierefreiheit. Gute und optisch ansprechende Beispiele für barrierefreie Wege in Fußgängerzonen finden sich in Konstanz oder Bad Waldsee (siehe s und Foto im Anhang).
Weiterhin fehlt ein Leitsystem. Somit wird ein Teil der Stadtgesellschaft durch bauliche Maßnahmen aus der Innenstadt ausgeschlossen bzw. der Zugang zu dieser unnötig erschwert. Bei jeder Umbaumaßnahme sind daher Maßnahmen für Barrierefreiheit bereits während der Planung zu integrieren. siehe (Foto nächste Seite):
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/barrierefreie-innenstaedte-loesungen-in-konstanz-und-bad-waldsee-100.html
Beschlussvorschlag
a. Die Verwaltung integriert Module eines barrierefreien Leitsystems bei jeder Umbaumaßnahme.
b. Die Verwaltung ersetzt mindestens in Teilbereichen Kopfsteinpflaster durch glattes, barrierefreies Pflaster bei jeder Umbaumaßnahme.