Originalquelle: [ALLRIS-Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2023261) # Förderung der Diamorphinambulanz in den Jahren 2025 und 2026 253358 · 2025-06-19 · Beschlussvorlage · öffentlich ## Sachverhalt Das Universitätsklinikum Bonn erhält zum Betrieb seiner Diamorphinambulanz einen Zuschuss zur Deckung des jährlichen Betriebskostendefizits in Höhe von bis zu 50.000 € im Jahre 2025 und bis zu 51.500 € im Jahre 2026. Dieser Beschluss basiert auf den im Doppelhaushalt 2025/2026 geplanten Mitteln. Haushaltswirtschaftliche oder aufsichtsrechtliche Änderungen können Anpassungen erforderlich machen. Eine Kompensation von Kürzungen Dritter ist ausgeschlossen. ## Beschlussvorschlag Das Universitätsklinikum Bonn erhält zum Betrieb seiner Diamorphinambulanz einen Zuschuss zur Deckung des jährlichen Betriebskostendefizits in Höhe von bis zu 50.000 € im Jahre 2025 und bis zu 51.500 € im Jahre 2026. Dieser Beschluss basiert auf den im Doppelhaushalt 2025/2026 geplanten Mitteln. Haushaltswirtschaftliche oder aufsichtsrechtliche Änderungen können Anpassungen erforderlich machen. Eine Kompensation von Kürzungen Dritter ist ausgeschlossen. ## Begründung Die Diamorphinambulanz wird seit 2002 in gemeinsamer Trägerschaft vom Universitätsklinikum Bonn und der Ambulanten Suchthilfe Caritas/Diakonie betrieben. Das Suchthilfeangebot richtet sich an Bonner Bürgerinnen und Bürger ab 23 Jahren, die seit mehr als fünf Jahren heroinabhängig sind, aktuell intravenös konsumieren, unter einer schweren körperlichen und einer psychischen Erkrankung leiden und zwei erfolglose Behandlungen hinter sich haben, eine davon muss eine mindestens sechsmonatige Substitutionsbehandlung sein. Die Behandlung erfolgt auf der Grundlage des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) sowie der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV). Das Behandlungsangebot mit 60 Behandlungsplätzen umfasst die dreimal täglich und siebenmal wöchentlich stattfindende diamorphingestützte Substitutionsbehandlung, psychiatrische Behandlung und psychosoziale Betreuung. Damit werden schwerstkranke Opiatabhängige erreicht, die bislang nicht erfolgreich behandelt werden konnten. Zugleich werden die negativen Folgen der Drogenabhängigkeit für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abgemildert. Die psychosoziale Betreuung durch die Ambulante Suchthilfe Caritas/Diakonie wird aus Mitteln d _Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=begruendung und offset des Eintrags in weiter._ ## Beratungsfolge - 2025-07-09 · Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit · ungeändert beschlossen ## Dokumente - Sammeldokument öffentlich ([Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/doc?DOCTYP=130&DOLFDNR=2989575&OTYP=41))