Originalquelle: ALLRIS-Original

Alternative Finanzierungsinstrumente zur Finanzierung nachhaltiger sozialer und grüner Projekte -Green/Social Bond

253381 · 2025-06-25 · Mitteilungsvorlage · öffentlich

Beschlussvorschlag

Begründung

Die Finanzierung kommunaler Investitionsmaßnahmen stellt für die Stadt Bonn aufgrund des ansteigenden Volumens eine wachsende Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund möchte die Verwaltung den Einsatz sogenannter Green/Social Bonds als ergänzendes Finanzierungsinstrument zu Kommunaldarlehen einsetzen.

Green/Social Bonds sind Anleihen oder Schuldscheindarlehen, deren Mittel zweckgebunden in die Finanzierung von nachhaltigen Projekten mit positiven Klima- und Umwelt- bzw. sozialen Auswirkungen fließen. Sie bieten Kommunen die Möglichkeit insbesondere neue Investorenkreise zu erschließen sowie strategische Nachhaltigkeitsziele mit innovativen Finanzierungswegen zu verbinden. In den letzten Jahren haben bereits Städte wie Hannover, München, Münster, Köln diesen Weg bestritten.

Die Verwaltung hat sich mit den Voraussetzungen alternativer Finanzierungen sowie den damit verbundenen Vor- und Nachteilen auseinandergesetzt:

Instrument | Vorteile | Nachteile Anleihen und Schuldscheindarlehen | Erschließung neuer Investoren, Diversifikation der Gläubigerstruktur Verbindung von strategischen Nachhaltigkeitszielen einer Kommune mit der Finanzierung von Projekten Schonung de

_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._

Begründung

Die Finanzierung kommunaler Investitionsmaßnahmen stellt für die Stadt Bonn aufgrund des ansteigenden Volumens eine wachsende Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund möchte die Verwaltung den Einsatz sogenannter Green/Social Bonds als ergänzendes Finanzierungsinstrument zu Kommunaldarlehen einsetzen.

Green/Social Bonds sind Anleihen oder Schuldscheindarlehen, deren Mittel zweckgebunden in die Finanzierung von nachhaltigen Projekten mit positiven Klima- und Umwelt- bzw. sozialen Auswirkungen fließen. Sie bieten Kommunen die Möglichkeit insbesondere neue Investorenkreise zu erschließen sowie strategische Nachhaltigkeitsziele mit innovativen Finanzierungswegen zu verbinden. In den letzten Jahren haben bereits Städte wie Hannover, München, Münster, Köln diesen Weg bestritten.

Die Verwaltung hat sich mit den Voraussetzungen alternativer Finanzierungen sowie den damit verbundenen Vor- und Nachteilen auseinandergesetzt:

Instrument | Vorteile | Nachteile Anleihen und Schuldscheindarlehen | Erschließung neuer Investoren, Diversifikation der Gläubigerstruktur Verbindung von strategischen Nachhaltigkeitszielen einer Kommune mit der Finanzierung von Projekten Schonung der städtischen Kr

_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=begruendung und offset des Eintrags in weiter._

Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

253381-01 ST Alternative Finanzierungsinstrumente zur Finanzierung nachhaltiger sozialer und grüner Projekte -Green/Social Bond

Sachverhalt

Stellungnahme der Verwaltung:

In der Mitteilungsvorlage wurde ausgeführt: „Das Volumen des Green Bond soll sich auf 100 Mio. EUR belaufen, wobei nicht ausgeschlossen wird, dass aufgrund einer starken Nachfrage ein zusätzliches Volumen von 50 Mio. EUR aufgenommen wird. Geht man von einem Volumen von 150 Mio. EUR aus, so würde ein Zinsvorteil eines Green/Social Bond gegenüber einem herkömmlichen Schuldschein von 1 Basispunkt p.a. einen Zinsvorteil von 15 TEUR bringen. Bei einer Laufzeit des Green/Social Bond von 10 Jahren, werden die zusätzlichen Kosten von grob 120 TEUR langfristig mehr als kompensiert.“

Die Kosten waren in der ersten Vorlage mit 120.000 EUR zu gering angesetzt. Nach Rücksprache mit verschiedenen Banken werden rund 250.000 – 320.000 EUR erwartet.

Die grundsätzliche Aussage, dass diese zusätzlichen Kosten aufgrund des Zinsvorteils bei einem „grünen“ Schuldschein über die Laufzeit kompensiert werden, bleibt aber bestehen.

Wie in der Vorlage ausgeführt, ergibt sich bei einem Volumen von 150 Mio. EUR bei einem Vorteil von einem Basispunkt eine Ersparnis eines grünen Schuldscheins zu einem herkömmlichen Schuldschein in Höhe von 15.000 EUR p.a. Die unterschiedlic

_Gekürzt._

Beschlussvorschlag

Stellungnahme der Verwaltung:

In der Mitteilungsvorlage wurde ausgeführt: „Das Volumen des Green Bond soll sich auf 100 Mio. EUR belaufen, wobei nicht ausgeschlossen wird, dass aufgrund einer starken Nachfrage ein zusätzliches Volumen von 50 Mio. EUR aufgenommen wird. Geht man von einem Volumen von 150 Mio. EUR aus, so würde ein Zinsvorteil eines Green/Social Bond gegenüber einem herkömmlichen Schuldschein von 1 Basispunkt p.a. einen Zinsvorteil von 15 TEUR bringen. Bei einer Laufzeit des Green/Social Bond von 10 Jahren, werden die zusätzlichen Kosten von grob 120 TEUR langfristig mehr als kompensiert.“

Die Kosten waren in der ersten Vorlage mit 120.000 EUR zu gering angesetzt. Nach Rücksprache mit verschiedenen Banken werden rund 250.000 – 320.000 EUR erwartet.

Die grundsätzliche Aussage, dass diese zusätzlichen Kosten aufgrund des Zinsvorteils bei einem „grünen“ Schuldschein über die Laufzeit kompensiert werden, bleibt aber bestehen.

Wie in der Vorlage ausgeführt, ergibt sich bei einem Volumen von 150 Mio. EUR bei einem Vorteil von einem Basispunkt eine Ersparnis eines grünen Schuldscheins zu einem herkömmlichen Schuldschein in Höhe von 15.000 EUR p.a. Die unterschiedlic

_Gekürzt._

Stellungnahme der Verwaltung

der Verwaltung:

In der Mitteilungsvorlage wurde ausgeführt: „Das Volumen des Green Bond soll sich auf 100 Mio. EUR belaufen, wobei nicht ausgeschlossen wird, dass aufgrund einer starken Nachfrage ein zusätzliches Volumen von 50 Mio. EUR aufgenommen wird. Geht man von einem Volumen von 150 Mio. EUR aus, so würde ein Zinsvorteil eines Green/Social Bond gegenüber einem herkömmlichen Schuldschein von 1 Basispunkt p.a. einen Zinsvorteil von 15 TEUR bringen. Bei einer Laufzeit des Green/Social Bond von 10 Jahren, werden die zusätzlichen Kosten von grob 120 TEUR langfristig mehr als kompensiert.“

Die Kosten waren in der ersten Vorlage mit 120.000 EUR zu gering angesetzt. Nach Rücksprache mit verschiedenen Banken werden rund 250.000 – 320.000 EUR erwartet.

Die grundsätzliche Aussage, dass diese zusätzlichen Kosten aufgrund des Zinsvorteils bei einem „grünen“ Schuldschein über die Laufzeit kompensiert werden, bleibt aber bestehen.

Wie in der Vorlage ausgeführt, ergibt sich bei einem Volumen von 150 Mio. EUR bei einem Vorteil von einem Basispunkt eine Ersparnis eines grünen Schuldscheins zu einem herkömmlichen Schuldschein in Höhe von 15.000 EUR p.a. Die unterschiedlichen Tranchen des Sc

_Gekürzt._

253381-02 Alternative Finanzierungsinstrumente - Nachhaltigkeitsschuldschein

Beschlussvorschlag

Mitteilung: Erfolgreiche Platzierung des Nachhaltigkeitsschuldscheins der Bundesstadt Bonn

Die Bundesstadt Bonn hat am 14. April 2026 offiziell die Vermarktungsphase ihres ersten Nachhaltigkeitsschuldscheins mit einem Mindestvolumen von 100 Mio. Euro gestartet. Ziel der Emission war es, institutionelle Anleger für die Finanzierung nachhaltiger Investitionen zu gewinnen und die bestehenden Finanzierungsinstrumente, um einen kapitalmarktorientierten Ansatz zu erweitern. Mit diesem Instrument als Alternative zum klassischen Kommunalkredit verfolgt die Stadt das Ziel, neue Investorengruppen zu erschließen, die über traditionelle Kreditinstrumente nur eingeschränkt erreichbar sind.

Vor dem Hintergrund der erheblichen Investitionsbedarfe u.a. auch für die Nachhaltigkeitstransformation bzw. ist festzustellen, dass diese Investitionen langfristig nicht mehr ausschließlich über klassische Kommunalkredite finanziert werden können. Wie bereits in den Mitteilungsvorlagen (253381 und 253381-01) des Jahres 2025 dargestellt, stellen neue Finanzierungsinstrumente daher eine notwendige und sinnvolle Ergänzung des bisherigen Finanzierungsportfolios dar. Städte wie Köln, Münster, Hannover

_Gekürzt._

Dokumente