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CDU-Dringlichkeitsantrag: Seilbahn

253445 · 2025-06-27 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich

Antragsteller: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn MdL Guido Déus Jürgen Wehlus

Sachverhalt

Der Standort Ramersdorf eröffnet die Möglichkeit zur Einrichtung einer Park-and-Ride-Anlage. Die geplante Seilbahn soll in das bestehende ÖPNV-Netz eingebunden werden – damit soll der Umstieg vom Auto zum ÖPNV priorisiert vorangebracht werden.

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird beauftragt, die beiden Standorte Schießbergweg (nordwestliche Seite) sowie Station Ramersdorf in einer Bewertungsmatrix gegenüberzustellen und die Vor- und Nachteile abzuwägen.

Begründung

der Dringlichkeit: **

Aus der Großen Anfrage der CDU-Fraktion (DS-Nr. __252917__ ) ergeben sich neue Erkenntnisse hinsichtlich möglicher Standorte für die Talstation der geplanten Seilbahn. Um Verzögerungen im weiteren Planungsverlauf zu vermeiden, ist es erforderlich, die Prüfung der Standorte Schießbergweg (nordwestliche Seite) und Station Ramersdorf parallel durchzuführen. Nur so kann eine rechtzeitige Abwägung erfolgen und Planungszeit effizient genutzt werden.

Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

253445-01 ST Stellungnahme der Verwaltung zu CDU-Dringlichkeitsantrag: Seilbahn

Begründung

angenommen- zu einer Verzögerung des Projekts von mindestens vier Jahren führen, weil sämtliche Planungsschritte, Voruntersuchungen und Gutachten ab Abschluss der Standardisierten Bewertung ganz oder teilweise erneut erstellt werden müssten. Eine solche Verzögerung würde aufgrund der verlängerten Planungszeit und voraussichtlich steigender Baukostenindizes zudem die Planungs- und Baukosten des Projekts erhöhen.

Eine ausführliche Untersuchung und Abwägung der verschiedenen Trassenvarianten mit unterschiedlichen Endhaltepunkten hat im Rahmen der Standardisierten Bewertung bereits stattgefunden und kann auf den __städtischen Internetseiten zum Seilbahn-Projekt__ seither eingesehen werden.

Vor dem Hintergrund der negativen Auswirkungen auf das Projekt, die erwartbar nicht zu einem anderslautenden Ergebnis führen würden, ist eine neuerliche Untersuchung aus Sicht der Verwaltung nicht angezeigt.

Stellungnahme der Verwaltung

Die Verwaltung hat im Rahmen einer Machbarkeitsstudie verschiedene Trassenvarianten untersucht, die den Venusberg mit dem Bundesviertel und dem rechtsrheinischen Stadtgebiet in Beuel / Ramersdorf verbinden. Die daraufhin angefertigte Standardisierte Bewertung kam 2021 zu dem Ergebnis, dass die sogenannten "Nordtrasse" - mit Endhaltestelle am Schießbergweg - mit einem sehr guten Wert von 1, 6 die Variante mit dem höchsten volkwirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Index ist.

Ein wesentlicher Aspekt für den besonders guten Nutzen dieser Variante ist die optimale Verknüpfung des Standorts mit dem zukünftigen Haltepunkt der S13 in Ramersdorf. Angesichts des vergleichsweise hohen Fahrgastaufkommens besteht dort wiederum ein enorm hohes Potenzial an Umsteigezahlen von der Bahn in Nord-Süd- auf die Seilbahn in Ost-West-Verbindung. Die gute Verknüpfung von Bahn und Seilbahn weckt auch Potenziale für den Umstieg von Kfz-Fahrten auf die Bahn und die Seilbahn. Zudem bestehen kurze Wege von der Haltestelle am Schießbergweg zu den naheliegenden Bus- und Straßenbahnlinien.

Im Gegensatz dazu wurde eine Trassenvariante mit Endhaltestelle am Haltepunkt Ramersdorf mit weniger hohem Nutzen bewertet. Das Po

_Gekürzt._

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