Originalquelle: ALLRIS-Original
253667 · 2025-08-13 · Große Anfrage · öffentlich
Antragsteller: BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Marcel Schmitt
Zur Begründung wird folgender Artikelteil zitiert:
"...Besonders pikant: die Planung beruht auf einem Entwurf, der einstimmig einen städtebaulichen Wettbewerb gewonnen hat. Die CDU fehlte in der Jury-Sitzung, weil ihr der Bundestagswahlkampf wichtiger war, und übertrug ihr Stimmrecht den GRÜNEN. Nun versucht sie durch die Hintertür, die Planung bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln. Der CDU-Antrag wurde knapp abgelehnt. Die GRÜNEN fordern die CDU auf, das Wohl Bad Godesberg voranzustellen und zur Vernunft zurückzukehren."
Verantwortlicher Autor: Marc Daniel Heintz in "Wir Godesberger" Ausgabe vom 5. Juli 2025
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._
wörtlich zitierten Artikelteil wahrheitswidrige Aussagen getroffen hat, welche Konsequenzen gedenkt die Oberbürgermeisterin zu ziehen, um dem erweckten Anschein, Parteivertreter könnten en passant ihnen demokratisch verliehene Rechte an Dritte transferieren, entgegenzutreten und welche Maßnahmen wird sie gegen ihren Parteigenossen einleiten?
Stellungnahme der Verwaltung
Zu 1 und 3) Es ist zutreffend, dass Herr Zühlke-Robinet (B90/Die Grünen) als Sachpreisrichtervertreter in der zweiten Preisgerichtssitzung am 08.09.2021 ab 13: 30 Uhr den stellvertretenden Sachpreisrichter Herrn Dr. Jacobs (CDU) vertreten hat.
Zu 2) Verfahrensgrundlage für den zweiphasigen Realisierungswettbewerb und somit den Ablauf der zweiten Preisgerichtssitzung war die Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013 (RPW 2013). Es wurden per Beschluss (sh. DS-Nr. __202028__ ) für die entsprechende Jurysitzung drei Sachpreisrichter und drei Vertreter benannt. Üblicherweise übernimmt jeweils der Vertreter aus der gleichen Fraktion die Vertretung. Jedoch ist das in der RPW 2013 nicht vorgeschrieben.