Originalquelle: ALLRIS-Original

Grüne-Antrag: Pilotprojekt Revitalisierung und Umnutzung

253999 · 2025-11-20 · Antrag · öffentlich

Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch Dr. Daniel Rutte

Sachverhalt

Aufgrund des akuten Wohnraummangels kann sich Bonn keinen Leerstand mehr leisten. Mit der Stadtentwicklungsgesellschaft hat die Stadt nun erstmals eine eigene Akteurin, die aktiv Wohnraum entwickeln und bereitstellen kann. Deshalb soll geprüft werden, ob es unter den leerstehenden städtischen Gebäuden (bspw. Engeltalstraße) Potentiale gibt, die dem Wohnraummarkt zugeführt werden können. Neben den leerstehenden städtischen Gebäuden (DS __241650__ ) gibt es zahlreiche weitere Gebäude, die sich womöglich für eine Revitalisierung, Sanierung und/oder Umnutzung eignen, wie bspw.:

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird beauftragt, in Kooperation mit dem Städtischen Gebäudemanagement und der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) leerstehende (städtische) Gebäude zu identifizieren, die sich für eine Sanierung und anschließende Wohnraumnutzung eignen. Es sollen nur solche Immobilien in Betracht gezogen werden, die die Entwicklung einer nennenswerten Anzahl an Wohneinheiten ermöglichen würden. Darüber hinaus werden Gespräche mit weiteren Immobilienakteur*innen in der Stadt (bspw. BImA, Kirchen u.a.) geführt. Federführung für die Entwicklung der Wohnungen soll bei der Stadtentwicklungsgesellschaft liegen. Das Ergebnis der Prüfung, inklusive einem Zeitplan für eine mögliche Entwicklung, soll bis Ende des 1. Quartals 2026 den politischen Gremien vorgelegt werden.

Stellungnahme der Verwaltung

erledigt durch Stellungnahme der Verwaltung: https://www.bonn.sitzung-online.de/public/to020?TOLFDNR=2086708

Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

253999-01 ST Stellungnahme der Verwaltung zum Antrag:Pilotprojekt Revitalisierung und Umnutzung

Stellungnahme der Verwaltung

Mit der Gründung der Stadtentwicklungsgesellschaft Bonn mbH (SEG) verfügt die Stadt über ein zentrales Instrument, um geeignete Bauprojekte zu identifizieren. Die SEG hat neben dem “Projekt Rosenfeld” weitere konkrete Machbarkeitsstudien zu städtischen Liegenschaften in Bearbeitung, was zeigt, dass bereits gezielte Maßnahmen zur Umsetzung von Wohnraumprojekten durch Revitalisierung vorhandener Strukturen erfolgreich angestoßen wurden.

Die Verwaltung rät, die von der SEG vorgeschlagene Strategie zur systematischen Prüfung weiterer Bestandsliegenschaften zu befürworten und im zweiten Quartal 2026 in Zusammenschau mit den Ergebnissen aus den bereits angestoßenen Machbarkeitsstudien erneut zu beraten. Daraus resultierende Projektverträge sind in den Haushaltsplanungen zu berücksichtigen.

Auf die Anfrage hat die Geschäftsführung der SEG folgende Stellungnahme abgegeben:

Grundsätzlich begrüßen wir den Antrag „Pilotprojekt Revitalisierung und Umnutzung“. Wir können Ihnen mitteilen, dass die SEG bereits in einem sehr konstruktiven Austausch mit dem städtischen Gebäudemanagement (SGB) bzgl. leerstehender städtischer Immobilien und Liegenschaften ist.

Die SEG hat in diesem Quartal d

_Gekürzt._

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