Originalquelle: ALLRIS-Original
260076 · 2026-03-02 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Volt-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Karin Langer
Taxis bilden eine wichtige Ergänzung zum liniengebundenen ÖPNV, da sie Mobilität für Menschen sicherstellen, die keine eigenen Fahrzeuge haben oder nicht gut zu Haltestellen gelangen können, wie z.B. Senior: innen oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen.
Durch die Freigabe werden die Reisezeit verkürzt und Umwegfahrten vermieden, wodurch sich der Fahrpreis für die Fahrgäste verringert. Insbesondere der Hauptbahnhof ist seit der Umwidmung des City-Rings von Süden kommend mit dem Taxi schwer erreichbar. Zudem wird es dem Taxipersonal erschwert, die Wartezone vor dem Bahnhof zu erreichen, um für die nächste Fahrt bereit zu stehen.
Eine versuchsweise Durchführung bietet die Voraussetzung für evtl. spätere Freigabe weiterer Straßen für Taxis.
Die folgenden Umweltspuren, bzw. Abschnitt der Fußgängerzone werden zunächst für die Dauer von einem Jahr für Taxis freigegeben:
Die Verwaltung evaluiert die Freigabe nach einem Jahr unter anderem in Hinblick auf die Frage, ob diese durch Nachahmung zu einer verstärkten illegalen Nutzung der Umweltspuren durch Fahrer: innen anderer PKW geführt hat und ob Rad- und Busfahrende durch Taxis behindert oder gefährdet wurden.
Der Rat entscheidet auf der Grundlage der Evaluation über die dauerhafte Freigabe der Umweltspuren, bzw. die Rücknahme der Freigabe.
Sachverhalt
Erfolgt mündlich.
Beschlussvorschlag
Der Antrag 260076 wird wie folgt angepasst und ergänzt:
1) Der Antrag zum Pilotprojekt der testweisen Freigabe ausgewählter Umweltspuren soll die Bornheimerstraße (Ziff. 2 des Ursprungsantrags) nicht umfassen.
2) Die Römerstraße soll in Richtung Innenstadt von der Beethovenhalle bis zum Bertha-von-Suttner-Platz testweise im Rahmen des Pilotprojekts für Taxis freigegeben werden.
Sachverhalt
__Inhalt der Stellungnahme:__
Die beantragte Freigabe verschiedener Strecken für den Taxiverkehr wird grundsätzlich begrüßt. Der Taxiverkehr stellt einen wichtigen Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs dar und erfüllt insbesondere im Hinblick auf direkte, barrierearme und bedarfsgerechte Mobilität eine ergänzende Funktion.
Die Freigabe geeigneter Strecken ermöglicht eine kundenorientierte Verkehrsführung und vermeidet unnötige Umwegfahrten. Diese führen nicht nur zu höheren Kosten für die Fahrgäste, sondern auch zu einer erhöhten Verkehrs- und CO₂-Belastung und stehen damit den Zielen einer effizienten und nachhaltigen Mobilität entgegen.
Von der Zustimmung ausdrücklich ausgenommen wird der Bereich am ZOB. Hier handelt es sich um eine bekannte Unfallhäufungsstelle mit hohem Fußgängeraufkommen, insbesondere durch querende Fahrgäste im Bereich der Haltestellen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und zum Schutz der Fußgängerinnen und Fußgänger sollte in diesem Abschnitt auf eine Freigabe für den Taxiverkehr verzichtet werden.
Im Bereich der Bornheimer Straße schlägt die Verwaltung auch die Freigabe in Richtung stadtauswärts (analog Busverkehr) vor.Insgesamt wird die bea
_Gekürzt._
Stellungnahme der Verwaltung
Die beantragte Freigabe verschiedener Strecken für den Taxiverkehr wird grundsätzlich begrüßt. Der Taxiverkehr stellt einen wichtigen Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs dar und erfüllt insbesondere im Hinblick auf direkte, barrierearme und bedarfsgerechte Mobilität eine ergänzende Funktion.
Die Freigabe geeigneter Strecken ermöglicht eine kundenorientierte Verkehrsführung und vermeidet unnötige Umwegfahrten. Diese führen nicht nur zu höheren Kosten für die Fahrgäste, sondern auch zu einer erhöhten Verkehrs- und CO₂-Belastung und stehen damit den Zielen einer effizienten und nachhaltigen Mobilität entgegen.
Von der Zustimmung ausdrücklich ausgenommen wird der Bereich am ZOB. Hier handelt es sich um eine bekannte Unfallhäufungsstelle mit hohem Fußgängeraufkommen, insbesondere durch querende Fahrgäste im Bereich der Haltestellen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und zum Schutz der Fußgängerinnen und Fußgänger sollte in diesem Abschnitt auf eine Freigabe für den Taxiverkehr verzichtet werden.
Im Bereich der Bornheimer Straße schlägt die Verwaltung auch die Freigabe in Richtung stadtauswärts (analog Busverkehr) vor.Insgesamt wird die beantragte Streckenfreigabe für de
_Gekürzt._
Sachverhalt
Erfolgt mündlich.
Beschlussvorschlag
Die folgenden Umweltspuren, bzw. Abschnitt der Fußgängerzone werden zunächst für die Dauer von einem Jahr für Taxis __und Blaulichtfahrzeuge außerhalb des Einsatzes__ freigegeben:
__Änderungen Fett und Unterstrichen__