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Zuschuss an die Pro Familia Beratungsstelle Bonn

260165 · 2026-02-27 · Beschlussvorlage · öffentlich

Sachverhalt

Die Pro Familia Beratungsstelle Bonn erhält für das Jahr 2026 einen Zuschuss von bis zu 18.416,00 € zu den nachgewiesenen und anerkannten Personal- und Sachkosten für das Projekt "Gesundheitsförderung für Migrant*innen“.

Beschlussvorschlag

Die Pro Familia Beratungsstelle Bonn erhält für das Jahr 2026 einen Zuschuss von bis zu 18.416, 00 € zu den nachgewiesenen und anerkannten Personal- und Sachkosten für das Projekt "Gesundheitsförderung für Migrant*innen“.

Begründung

Das Projekt „Gesundheitsförderung für Migrant*innen“ richtet sich an sozial benachteiligte eingewanderte und geflüchtete Menschen, vor allem an Frauen und Familien. Mit der niederschwelligen, aufsuchenden Arbeit des Projektes werden diese Zielgruppen erfahrungsgemäß sehr gut erreicht. Der Bedarf ist groß, denn migrationsbedingte und kulturelle Barrieren führen dazu, dass Eingewanderte und Geflüchtete an wichtigen präventiven Angeboten im psychosozialen und gesundheitlichen Bereich nicht teilnehmen. Belastungen durch Migration und Flucht, Erfahrungen mit Ausgrenzung und Diskriminierung, unterschiedliche Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit und Prävention, Unkenntnisse und die Überforderung, die hiesigen komplexen Strukturen und Möglichkeiten zu überblicken, sind – nicht nur in Bonn – die häufigsten Gründe und ziehen weitere Probleme nach sich, wie z.B. Trennung und Scheidung oder häusliche Gewalt. Ziel des Projektes ist es daher, belasteten Familien Zugang in das Gesundheitssystem (Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft, Untersuchungen für Kinder, u.a.) und in unterstützende Angebote (Kita, Eltern-Kind-Gruppen, Müttergruppen, Projekte für Familien u.a.) zu ermöglichen. Pro

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