Originalquelle: ALLRIS-Original
260358 · 2026-03-24 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Beate Bänsch-Baltruschat
Aufgrund von Sicherheitsanforderungen im Rahmen der Überfliegung von Gebäuden wurde der Stationsstandort vom südöstlichen Bereich des Schießbergweges in den nordwestlichen Bereich verlegt. Dies hat den Nachteil, dass der dort vorhandene Wald und die in die Jahre gekommene Sukzessionsfläche gerodet werden müssen. Ca. ein Drittel dieser Fläche ist als schutzwürdiges Biotop ausgewiesen. Die alten Karten des Integrierten Freiraumsystems stellen die gesamte Fläche als erhaltenswerten Kernbereich dar. Im weiteren Zusammenhang wird die angrenzende sogenannte „Kissener Fläche“ durch das Wohnbauprojekt Rheinwohnen bebaut. In Summe entsteht durch die verschiedenen Bauvorhaben ein großer zusammenhängender, weitestgehend versiegelter Bereich. Um einen gewissen Ausgleich für die Anwohnenden wie z.B. Am Sonnenhang zu schaffen, schlagen die Antragstellenden daher vor, den südöstlichen Teil so weit wie möglich, mit z.B. zu prüfender Ausnahme des Bolzplatzes, zu bewalden.
Um dem Beschluss der BV-Beuel (DS 240852-03 AA „Optional wird eine mögliche Verlängerung der Seilbahn über Ramersdorf bis nach Roleber / Om Berg bei einer Seilbahnumsetzung planerisch mitberücksichtigt.“) Rechnung zu tragen, würd
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._
Der südöstliche Teil des Schießbergweges, welcher für den ursprünglichen Stationsstandort der Seilbahn vorgesehen war, wird aufgeforstet und zu einem urbanen Kleinstwald umgewandelt.
Stellungnahme der Verwaltung
Bei Annahme des Antrages wird die Stadtverwaltung im Detail prüfen, unter welchen Rahmenbedingungen, mit welchen Finanzmitteln und Personal eine Bepflanzung und Unterhaltung der Fläche ermöglicht werden kann.
Sachverhalt
Eine Aufforstung ist in der Regel aufwändig, langwierig und entsprechend teuer. Diese sollte nur erfolgen, wenn sicher ist, dass die Freifläche nicht mittelfristig wieder in Anspruch genommen werden wird, da ansonsten der neu aufgeforstete Bereich erneut gerodet werden müsste. Allerdings kann aktuell eine zusätzliche Seilbahnstation nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Daher ist es ratsam, die Fläche in Form einer mageren Flachland-Mähwiese aufzuwerten. Diese Art Biotop ist deutlich extensiver in der Bewirtschaftung. Darüber hinaus sind magere Flachland-Mähwiesen sehr artenreich und bieten ökologische Nischen für allerlei Tier- & Pflanzenarten.
Sollte feststehen, dass die zusätzliche Seilbahnstation endgültig nicht mehr vorgesehen ist, kann der Bereich anschließend weiterhin aufgeforstet werden.
Beschlussvorschlag
Der Antragstext wird ersetzt durch:
Die Verwaltung wird gebeten Kosten und Pflegeaufwand darzustellen für folgende Optionen:
Definitiv nicht für eine Seilbahnstation benötigte Bereiche der Fläche sollen für eine Aufforstung in Betracht gezogen werden. Die Verwaltung wird zudem gebeten zu prüfen, ob die Fläche als Ausgleichsfläche für Eingriffe im Zuge des Seilbahnbaus genutzt werden kann.
Sachverhalt
Erfolgt mündlich
Beschlussvorschlag
Die Antragstellerin wird auf einen ähnlich lautenden Antrag der FDP aus dem Jahr 2023 verwiesen, siehe DS 231033 nebst abschlägigen Stellungnahmen, und eine weitere Bearbeitung des Antrags zur Schonung von Personalressourcen eingestellt.