Originalquelle: ALLRIS-Original
260371 · 2026-03-06 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn David Lutz Rainer Haid Nicole Bonnie SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Max Biniek Angelika Esch Peter Kox FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Werner Hümmrich Petra Nöhring
Bonn steht vor erheblichen Herausforderungen in der Bäderinfrastruktur: Sanierungsbedarfe, Wirtschaftlichkeit im Betrieb, Personalverfügbarkeit und zugleich der Anspruch an Klimaschutz und verlässliche Wasserflächen für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit. Die Verwaltung hat am Beispiel Ennertbad bereits aufgezeigt, welche Synergieeffekte ein Kombibad bieten kann – insbesondere durch Doppelnutzung von Funktionsbereichen (Eingang/Kasse, Umkleiden, Sanitär, Personal, Technik, Gastronomie) sowie durch flexiblere Personal- und Betriebsabläufe und die Option einer ganzjährigen Nutzung. Vor diesem Hintergrund ist es sachgerecht, auch für den Standort Römerbad prüfen zu lassen, ob ein Kombibad dort räumlich, planungsrechtlich, ökologisch und wirtschaftlich realisierbar wäre – und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.
Sachverhalt
Die Beschlussvorlage wird mit folgender Maßgabe vertagt:
Vor Beschlussfassung soll die Verwaltung eine erste Einschätzung zu den untenstehenden Fragen geben. Zur Sicherstellung ausreichender Wasserflächen in Hallenbädern ist es angebracht, keine Zeit durch nicht realisierbare Planungen zu verlieren, zudem sind Wechselwirkungen zu beachten. Die Verwaltung möge folgendes darstellen:
1) Frankenbad:
Gemäß Mitteilungsvorlage
sollte die Ausschreibung mittlerweile bereits vorbereitet oder zumindest in der Finalisierung sein. Wie weit ist der Vorbereitungsstand? Falls diese bereits erfolgte, was hat diese ergeben und wann ist die Fertigstellung anvisiert?
2) Römerbad:
Die Verwaltung stellt dar, ob der Bau eines Hallenbades auf dem Gelände des Römerbades trotz anstehender Sanierung, bzw. evtl. Verbreiterung der Nordbrücke überhaupt möglich ist.
Zudem wird eine Einschätzung erbeten, ob die Tatsache, dass das Römerbad in einem Hochwassergebiet liegt, einem Kombibad entgegenstehen würde.
Mit welchem zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand wäre die Prüfung von 260371 durchzuführen und welche Konsequenzen
_Gekürzt._
Beschlussvorschlag
Die Beschlussvorlage wird mit folgender Maßgabe vertagt:
Vor Beschlussfassung soll die Verwaltung eine erste Einschätzung zu den untenstehenden Fragen geben. Zur Sicherstellung ausreichender Wasserflächen in Hallenbädern ist es angebracht, keine Zeit durch nicht realisierbare Planungen zu verlieren, zudem sind Wechselwirkungen zu beachten. Die Verwaltung möge folgendes darstellen:
1) Frankenbad:
Gemäß Mitteilungsvorlage 253608 sollte die Ausschreibung mittlerweile bereits vorbereitet oder zumindest in der Finalisierung sein. Wie weit ist der Vorbereitungsstand? Falls diese bereits erfolgte, was hat diese ergeben und wann ist die Fertigstellung anvisiert?
2) Römerbad:
Die Verwaltung stellt dar, ob der Bau eines Hallenbades auf dem Gelände des Römerbades trotz anstehender Sanierung, bzw. evtl. Verbreiterung der Nordbrücke überhaupt möglich ist. Zudem wird eine Einschätzung erbeten, ob die Tatsache, dass das Römerbad in einem Hochwassergebiet liegt, einem Kombibad entgegenstehen würde. Mit welchem zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand wäre die Prüfung von 260371 durchzuführ
_Gekürzt._
Begründung
Die Wasserflächen auf dem Bonner Stadtgebiet sollten sich in den nächsten Jahren auf keinen Fall verringern, um weder das Schulschwimmen, die Schwimmschulen, das Rettungswesen, noch das Schwimmen als Freizeitsport zu gefährden. Diese Gefahr ist akut, da in den letzten Jahren mehrere Bonner Bäder kurz- oder auch langfristig geschlossen werden mussten.
Die Prüfung nicht nur einer, sondern beider oben genannten Optionen soll es ermöglichen, dass eine der Optionen realisiert wird, bevor ein weiteres Bad geschlossen wird.
Sachverhalt
Die Wasserflächen auf dem Bonner Stadtgebiet sollten sich in den nächsten Jahren auf keinen Fall verringern, um weder das Schulschwimmen, die Schwimmschulen, das Rettungswesen, noch das Schwimmen als Freizeitsport zu gefährden. Diese Gefahr ist akut, da in den letzten Jahren mehrere Bonner Bäder kurz- oder auch langfristig geschlossen werden mussten. Zur Sicherstellung ausreichender Wasserflächen in Hallenbädern ist es angebracht, keine Zeit durch nicht realisierbare Planungen zu verlieren, zudem sind Wechselwirkungen zu beachten.
Beschlussvorschlag
Die Beschlussvorlage wird mit folgender Maßgabe vertagt:
Vor Beschlussfassung soll die Verwaltung eine erste Einschätzung zu den untenstehenden Fragen geben. Die Verwaltung stellt dar, ob der Bau eines Hallenbades auf dem Gelände des Römerbades trotz anstehender Sanierung, bzw. evtl. Verbreiterung der Nordbrücke überhaupt möglich ist. Zudem wird eine Einschätzung erbeten, ob die Tatsache, dass das Römerbad in einem Hochwassergebiet liegt, einem Kombibad entgegenstehen würde. Mit welchem zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand wäre die Prüfung von 260371 durchzuführen und welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für Fertigstellung der Sanierung des Frankenbades?
Sachverhalt
Die kurzfristige Sperrung der Nordbrücke erfordert einen zügigen Ersatzbau. Aufgrund dieser Entwicklung erscheint ein Ersatzbau in den aktuellen Maßen an Stelle einer Erweiterung wahrscheinlicher, als dies noch vor der Sperrung zu vermuten war.
Da der sich Neubau der Brücke in den beiden Varianten unterschiedlich auf die Möglichkeit des Baus eines Kombibades auswirken dürfte, erscheint es zweckmäßig, beide Optionen getrennt zu prüfen.
Beschlussvorschlag
Ergänzungsantrag:
Die Prüfung des Baus eines Kombibades auf dem Gelände des Römerbades soll zwei Varianten umfassen:
Den Bau des Bades unter der Annahme, dass die Nordbrücke auf ca. 70 Meter verbreitert wird und unter der Annahme, dass ein Ersatzbau in etwa den aktuellen Maßen entspricht.