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Grüne Anfrage: Beatmungs-WGs in Bonn

260480 · 2026-03-24 · Große Anfrage · öffentlich

Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Lee Cornelissen Marie Dovermann

Sachverhalt

In Bonn existiert eine Vielzahl von Beatmungs-Wohngemeinschaften, doch liegen bislang keine verlässlichen Daten darüber vor, wie viele dieser Einrichtungen tatsächlich bestehen und in welchen Stadtteilen ein besonderer Bedarf oder Wunsch nach solchen Angeboten besteht.

Viele Beatmungs-WGs befinden sich in Gebäuden, bei denen es berechtigte Zweifel gibt, ob im Ernstfall – etwa bei einem Brand – eine sichere Evakuierung der Bewohner*innen gewährleistet ist.

Zudem sind viele der Wohngemeinschaften baulich nicht barrierefrei gestaltet: Auch rollstuhlmobile Menschen können oft die WGs nicht verlassen, weil Aufzüge entweder fehlen oder zu klein sind, Balkone nicht vorhanden sind oder durch Stufen unzugänglich bleiben. Diese Mängel verringern die Lebensqualität der Bewohner*innen erheblich und stellen zudem ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Ein Beispiel für ein Versorgungszentrum für außerklinische Intensivpflege wäre das Haus am Stadtwald. Hier gelten vermutlich noch mal andere Auflagen als für Beatmungs-WGs.

Eine transparente Erfassung der Beatmungs-WGs sowie klare kommunale Auflagen zur Barrierefreiheit und Brandschutzsicherheit sind daher unerlässlich, um den Schutz und die L

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird gebeten, Auskunft darüber zu geben,

  1. wie viele Beatmungs-WGs es in Bonn gibt und an welchen Standorten diese sind,
  2. welche kommunalen Auflagen Beatmungs-WGs (Wohngemeinschaften für Intensivpflege) und welche Auflagen Versorgungszentren für außerklinische Intensivpflege zu erfüllen haben,
  3. wie von städtischer Seite überprüft wird, dass diese Auflagen eingehalten werden.

Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

260480-01 ST Grüne Anfrage: Beatmungs-WGs in Bonn

Stellungnahme der Verwaltung

Die Verwaltung gibt Auskunft zu den folgenden Nachfragen:

  1. wie viele Beatmungs-WGs es in Bonn gibt und an welchen Standorten diese sind,
  1. welche kommunalen Auflagen Beatmungs-WGs (Wohngemeinschaften für Intensivpflege) und welche Auflagen Versorgungszentren für außerklinische Intensivpflege zu erfüllen haben,
  1. wie von städtischer Seite überprüft wird, dass diese Auflagen eingehalten werden.

Zu 1.:

In Bonn gibt es neun Wohngemeinschaften für Menschen mit intensivpflegerischem Bedarf, in denen teils beatmungspflichtige Menschen leben. Reine Beatmungswohngemeinschaften gibt es in Bonn nicht. Die Wohngemeinschaften sind folgendermaßen in Bonn verteilt (nach Bezirken aufgeteilt):

Bonn:

Auerberg, Helsinkistraße

Auerberg, Warschauer Straße

Bonn-Nord, Lievelingsweg Beuel:

Hoholz, Steinacker Hardtberg:

Hardtberg, Kannheideweg

Bad Godesberg:

Godesberg, Villichgasse

Godesberg, Aennchenstraße

Villenviertel, Körnerstraße

Villenviertel, Ubierstraße

Zu 2.:

Besondere kommunale Auflagen gibt es nicht. Die Anforderungen z. B. an Wohnqualität und Sicherheit sind landesgesetzlich geregelt.

Das Wohn- und Teilhabesetz NRW (WTG NRW) und die dazugehörige Durchführungsverordnung (WT

_Gekürzt._

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