Originalquelle: [ALLRIS-Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2026408) # Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse 260600 · 2026-04-02 · Antrag · öffentlich Antragsteller: Herr Öztürker, GfB ## Sachverhalt Der Oberbürgermeister, Herr Deus wird gebeten, sich bei Frau Prien (BMBFSFJ), Herrn Laumann (Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit) und Frau Brandes (Ministerin für Wissenschaft, Kultur und Weiterbildung) NRW einzusetzen, um auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen dafür zu sorgen, damit die für die Anerkennung der ausländischen Berufs- und Hochschulabschlüsse zuständigen Stellen effizient und unbürokratisch zusammenarbeiten können, weil viele Anerkennungsprozesse zu lange dauern und die betroffenen Personen zermürben. ## Beschlussvorschlag Der Oberbürgermeister, Herr Deus wird gebeten, sich bei Frau Prien (BMBFSFJ), Herrn Laumann (Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit) und Frau Brandes (Ministerin für Wissenschaft, Kultur und Weiterbildung) NRW einzusetzen, um auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen dafür zu sorgen, damit die für die Anerkennung der ausländischen Berufs- und Hochschulabschlüsse zuständigen Stellen effizient und unbürokratisch zusammenarbeiten können, weil viele Anerkennungsprozesse zu lange dauern und die betroffenen Personen zermürben. ## Begründung Nachdem das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) am 01.04. 2012 in Kraft getreten war, war man sehr optimistisch, dass die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse schneller und unbürokratisch verlaufen würde. Leider hat die Praxis bis heute gezeigt, dass es nicht so gelaufen ist, wie man sich vorgestellt hat. Es sind für die Anerkennung ausländischer Berufs- und Hochschulabschlüsse mehrere Stellen zuständig und laufen in der Praxis unkoordiniert und ineffizient. Allein einen Beratungstermin zu bekomme, dauert es bis zu 6 Monaten. Es kommt noch hinzu, dass die Gebühren für die Anerkennung sehr hoch sind und das Verfahren sehr lange dauert. Nach den Angaben von IHK Bonn/ Rhein-Sieg brauchen wir in der Region rund **11.000** qualifizierte Arbeitskräfte. Den Fachkräften, die hier bei uns sind und Deutsch fließend können, erkennen wir deren Qualifikation zögernd oder schieben auf die lange Bank. Gleichzeitig versuchen wir im Ausland Fachkräfte – bei der Wohnungsknappheit – anzuwerben, obwohl sie die Deutsche Sprache nicht so beherrschen wie die in Deutschland lebenden Fachkräfte. Daher wäre es sinnvoll und wirtschaftlich und für den betroffenen Personenkreis eine entlasten _Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=begruendung und offset des Eintrags in weiter._ ## Beratungsfolge - 2026-04-23 · Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration · ungeändert beschlossen ## Dokumente - Sammeldokument öffentlich ([Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/doc?DOCTYP=130&DOLFDNR=3102091&OTYP=41))