Originalquelle: ALLRIS-Original
260601 · 2026-04-02 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Herr Öztürker, GfB
Der Rat der Bundesstadt Bonn möge folgende Resolution gegen die Kürzungen
der Integrationskurse beschließen:
1- Das Erlernen der deutschen Sprache ist der erste Schritt, in die deutsche Gesellschaft anzukommen und auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Dadurch können die betreffenden Personen ohne staatliche Hilfe Ihren Lebensunterhalt bestreiten.
2- Durch erworbene Sprach- und Orientierungskenntnisse können sie die durch den Fachkräftemangel und durch die
in den Ruhestand gehenden
Arbeitskräfte entstandene Lücke schließen.
3-
Wenn die betreffenden Personen einer qualifizierten Beschäftigung nachgehen würden, hat der Staat mehr Einnahmen als Ausgaben. Deswegen bitten wir Herrn Bundesinnenministern, Dobrindt von den Kürzungen der Integrationskurse abzusehen und die Förderung dieser Kurse wieder freizugeben.
Der Rat der Bundesstadt Bonn möge folgende Resolution gegen die Kürzungen der Integrationskurse beschließen:
1- Das Erlernen der deutschen Sprache ist der erste Schritt, in die deutsche Gesellschaft anzukommen und auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Dadurch können die betreffenden Personen ohne staatliche Hilfe Ihren Lebensunterhalt bestreiten.
2- Durch erworbene Sprach- und Orientierungskenntnisse können sie die durch den Fachkräftemangel und durch die in den Ruhestand gehenden Arbeitskräfte entstandene Lücke schließen.
3- Wenn die betreffenden Personen einer qualifizierten Beschäftigung nachgehen würden, hat der Staat mehr Einnahmen als Ausgaben. Deswegen bitten wir Herrn Bundesinnenministern, Dobrindt von den Kürzungen der Integrationskurse abzusehen und die Förderung dieser Kurse wieder freizugeben.
Der Deutsche Volkshochschul-Verband schätzt, dass 130.000 Personen direkt von diesen Kürzungen betroffen sind. Hierdurch haben die betreffenden keine reale Chance auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass man einerseits von denen erwartet, Deutsch zu lernen anderseits versperrt man denen den Zugang zum Erlernen der deutschen Sprache. Hierdurch werden keine Kosten gespart; im Gegenteil werden mehr Kosten für den Staat entstehen. Durch die Kürzungen werden viele Kursträger Schwierigkeiten haben, Ihre Lehrkräfte und Räumlichkeiten zu beschäftigen und zu halten. Die arbeitslosen Lehrerinnen und Lehrer werden dann die staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Wenn man genau hinschaut und rechnet, wird der Staat mehr Kosten übernehmen als die durch Kürzungen der Integrationskurse erhoffte Ersparnisse. Daher appellieren wir an den Bundesinnenminister eindringlich, von den o.g. Kürzungen abzusehen!