Originalquelle: ALLRIS-Original
260608 · 2026-04-07 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Nils Klein
Die Notwendigkeit präventiver Katastrophenschutzmaßnahmen auf kommunaler Ebene ist durch die veränderte Sicherheits- und Klimalage wissenschaftlich und statistisch belegt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen dienen der Sicherstellung der Daseinsvorsorge und dem Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen. Hitzewellen stellen mittlerweile das größte direkte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland dar. Laut Deutschem Wetterdienst hat sich die Anzahl der „Heißen Tage“ (über 30°C) seit den 1950er Jahren verdreifacht. Der „Hitzereport 2023“ zeigt, dass besonders Senior*innen, Kleinkinder und chronisch kranke Menschen gefährdet sind. Asphaltierte Flächen wie der Möhneplatz wirken als sogenannte „Urban Heat Islands“. Während begrünte Flächen die Umgebung kühlen, können sich versiegelte Flächen auf über 50°C aufheizen und eine nächtliche Abkühlung der Umgebung merklich verringern. Eine Übersicht kühler Orte ist daher eine lebenswichtige Orientierungshilfe. Auch die lückenlose Stromversorgung ist in einer immer stärker digitalisierten Gesellschaft von großer Bedeutung. Bei einem flächendeckenden Stromausfall fallen Mobilfunknetze und Internet meist nach zwei bis vier Stunden aus. Große Te
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Die Verwaltung wird gebeten folgende Maßnahmen einzuleiten:
Sachverhalt
Die Verwaltung nimmt zu dem Antrag wie folgt Stellung: zu 1: Die Verwaltung hat gemeinsam mit den Bonner Hilfsorganisationen und anderen Behörden bereits im Jahr 2023 ca. 50 Notfallmeldestellen vorgeplant. Wegen des möglichen Ausfalls der Telefonsysteme innerhalb weniger Stunden sind diese bereits öffentlich kommuniziert und auf der Internetseite der Stadt Bonn ständig verfügbar. Die Notfallmeldestellen dienen auch als initiale Infopunkte. Im weiteren Verlauf würden sie bei Bedarf durch weitere Orte ergänzt, die diese Funktion ebenfalls beinhalten würden. Zu weitergehenden Planungen hat die Verwaltung im Rahmen einer großen Anfrage zum Sachstand des Bevölkerungsschutzes kürzlich Stellung bezogen (siehe DS 260387) und wird in der Auftaktsitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz berichten. zu 2: Die Verwaltung erarbeitet aktuell im Amt für Umwelt und Stadtgrün in Kooperation mit dem Gesundheitsamt sowie dem Amt für Bodenmanagement und Geoinformation eine sogenannte „Karte der kühlen Orte“. Geplant ist eine Veröffentlichung im Jahr 2026. Dargestellt werden in einer ersten Version, die durch die Fachverwaltung identifizierten „Kühlen Orte“ wie beispielsweis
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Beschlussvorschlag
Die Verwaltung nimmt zu dem Antrag wie folgt Stellung: zu 1: Die Verwaltung hat gemeinsam mit den Bonner Hilfsorganisationen und anderen Behörden bereits im Jahr 2023 ca. 50 Notfallmeldestellen vorgeplant. Wegen des möglichen Ausfalls der Telefonsysteme innerhalb weniger Stunden sind diese bereits öffentlich kommuniziert und auf der Internetseite der Stadt Bonn ständig verfügbar. Die Notfallmeldestellen dienen auch als initiale Infopunkte. Im weiteren Verlauf würden sie bei Bedarf durch weitere Orte ergänzt, die diese Funktion ebenfalls beinhalten würden. Zu weitergehenden Planungen hat die Verwaltung im Rahmen einer großen Anfrage zum Sachstand des Bevölkerungsschutzes kürzlich Stellung bezogen (siehe DS 260387) und wird in der Auftaktsitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz berichten. zu 2: Die Verwaltung erarbeitet aktuell im Amt für Umwelt und Stadtgrün in Kooperation mit dem Gesundheitsamt sowie dem Amt für Bodenmanagement und Geoinformation eine sogenannte „Karte der kühlen Orte“. Geplant ist eine Veröffentlichung im Jahr 2026. Dargestellt werden in einer ersten Version, die durch die Fachverwaltung identifizierten „Kühlen Orte“ wie beispielsweis
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