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260687 · 2026-04-14 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Christian Weiler Michael Andreas Möller CDU Bezirksfraktion Hardtberg Dominik Loosen SPD Bezirksfraktion Hardtberg
Im Stadtgebiet von Bonn schreitet der Glasfaserausbau (FTTH) stark voran, wobei über 53% der Haushalte bis Mitte 2025 Zugang hatten. Hauptakteure sind die Telekom AG, die über 57.400 Haushalte erschließt, sowie Net Cologne/Westconnect, die in Stadtteilen wie Lessenich, Tannenbusch, Endenich und Buschdorf aktiv sind.
Immer wieder werden die Fragesteller von Bürgern wie auch Unternehmen nach dem geplanten Zeitpunkt ihres zu erwartenden Anschlusses gefragt, ohne eine fundierte Antwort geben zu können. Datendownload-Geschwindigkeiten von bis zu 2.000 MBits/s sind besonders für Unternehmen und Gewerbetreibende von Bedeutung und können für Expansionsentscheidungen oder aber eben auch für Unternehmensverlagerungen ausschlaggebend sein.
Die Verwaltung wird gebeten mitzuteilen, wie der aktuelle Sachstand und die zukünftige Planung des Glasfaserausbau im Stadtbezirk Hardtberg sind.
Die Fragesteller möchten anhand einer Aufschlüsselung nach Versorger und erfolgtem/geplanten Ausbauzeitpunkt für die Straßenzüge des Stadtbezirkes einen Überblick erhalten.
Beschlussvorschlag
Mitteilung:
Die Bezirksvertretung Hardtberg hat in ihrer Sitzung vom 05.05.2026 den nachstehenden Beschluss gefasst (DS-Nr.: 260687):
„Die Verwaltung wird gebeten mitzuteilen, wie der aktuelle Sachstand und die zukünftige Planung des Glasfaserausbau im Stadtbezirk Hardtberg sind.
Die Fragesteller möchten anhand einer Aufschlüsselung nach Versorger und erfolgtem/geplanten Ausbauzeitpunkt für die Straßenzüge des Stadtbezirkes einen Überblick erhalten.“
Die Verwaltung teilt hierzu Folgendes mit:
Zunächst ist es wichtig, die Ausgangslage und Begrifflichkeiten darzustellen, die es beim geförderten Breitbandausbau zu beachten gilt.
Bonn gilt in der Versorgung bis 200 Mbit/s mittels Vectoring-Technologie durch das sehr gut ausgebaute Kupfernetz sowie durch das gut ausgebaute HFC-Netz, d.h. ein Hybrid-Fiber-Coax-Netz, welches sich als Verbund eines Glasfaser- und Koaxialkabelnetzes („TV-Netz“) darstellt, mit jeweils 98 Prozent und rund 80 Prozent als (sehr) gut versorgt. Nach dem sogenannten „Weiße-Flecken-Programm“ war ein geförderter Ausbau mit Glasfaser nur an solchen Adresspunkten möglich, sofern diese eine Downloadgeschwindigkeit von kleiner als 30Mbit/s aufwiesen.
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_Gekürzt._