Originalquelle: ALLRIS-Original
260703 · 2026-04-16 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch Dr. Daniel Rutte Die Linke-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Michael Faber Volt-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Karin Langer Uwe Feddern
Im Rechnungsprüfungsausschuss wurde ein Antrag mit selbiger Intention abgelehnt. Da zum Zeitpunkt dieser Entscheidung nicht allen Mitgliedern (den sachkundigen Bürger*innen nicht) des Gremiums der Compliance-Bericht der Stadtwerke vorgelegen hat und dieses Vorwissen für die Entscheidung ob der Sinnhaftigkeit der aufgeworfenen Fragen wichtig wäre, gehen wir davon aus, dass der Antrag im Rat angesichts der dortigen Kenntnis des Compliance-Berichts zutreffend bewertet wird und auf Zustimmung stößt.
Wir verweisen im Übrigen auf DS __260214-02 AA__ , in dem aufgezeigt wurde, welche Versäumnisse oder/und Verfehlungen des persönlichen Referenten und heutigen Co-Dezernenten der RPA-Bericht benennt.
Der vorliegende Bericht zeigt deutlich, dass der Oberbürgermeister an entscheidenden Gesprächen beteiligt war, dass er entscheidende E-Mails in Kopie erhielt und per E-Mail, Whats App-Chats und Telefonaten mehrere Rücksprachen zum Thema Hangelar mit seinem persönlichen Referenten führte. Dass er gegenüber den Stadtwerken nicht selbst operativ tätig war, ändert an seiner Einbindung und der Verantwortung als Vorge
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._
· Hätte der Oberbürgermeister, die durch den RPA-Bericht benannten (möglichen) Versäumni
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._
Stellungnahme der Verwaltung
Bei Annahme des Antrags wird das Rechnungsprüfungsamt entsprechende Prüfschritte einleiten.
Sachverhalt
Die bisherigen Beratungen haben gezeigt, dass die Rolle des Oberbürgermeisters im Zusammenhang mit dem Grundstücksgeschäft Hangelar noch nicht abschließend aufgeklärt ist. Für eine sachgerechte Bewertung ist es erforderlich, dass das Rechnungsprüfungsamt die hierfür notwendigen Gespräche mit allen relevanten Beteiligten führt. Zugleich wirft die aktuelle öffentliche Berichterstattung über die Beauftragung externer Leistungen im Bereich der Social-Media-Auftritte des Oberbürgermeisters Fragen hinsichtlich Vergabepraxis, Wirtschaftlichkeit sowie der Abgrenzung zwischen privater und amtlicher Kommunikation auf. Vor diesem Hintergrund ist eine zusammenhängende und strukturierte Prüfung angezeigt, um mögliche Risiken zu erkennen, Transparenz herzustellen und das Vertrauen in eine regelkonforme Verwaltungspraxis zu stärken.
Beschlussvorschlag
Der Antrag wird vollständig wie folgt neu gefasst:
Der Rat beauftragt das Rechnungsprüfungsamt (RPA),
_Gekürzt._
Sachverhalt
Die bisherigen Beratungen haben gezeigt, dass die Rolle des Oberbürgermeisters im Zusammenhang mit dem Grundstücksgeschäft Hangelar noch nicht abschließend aufgeklärt ist. Somit ist auch offen, welche Konsequenzen gezogen werden müssen. Für eine sachgerechte Bewertung ist es erforderlich, dass das Rechnungsprüfungsamt die hierfür notwendigen Gespräche mit allen relevanten Beteiligten führt, inklusive dem Oberbürgermeister.
Zugleich wirft die aktuelle öffentliche Berichterstattung über die Beauftragung externer Leistungen im Bereich der Social-Media-Auftritte des Oberbürgermeisters Fragen hinsichtlich Vergabepraxis, Wirtschaftlichkeit sowie der Abgrenzung zwischen privater und amtlicher Kommunikation auf.
Beiden Vorgängen ist gemein, dass sich Fragen in Bezug auf eine transparente, den rechtlichen Vorgaben entsprechende Vorgehensweise ergeben. Vor diesem Hintergrund ist eine zusammenhängende und strukturierte Prüfung angezeigt, um mögliche Risiken zu erkennen, Transparenz herzustellen und bei Notwendigkeit Konsequenzen in Zuständigkeiten oder Strukturen ziehen zu können. Das Vertrauen in eine regelkonforme Verwaltungspraxis muss wieder gestärkt werden.
Beschlussvorschlag
Der Antrag wird vollständig wie folgt neu gefasst:
Der Rat beauftragt das Rechnungsprüfungsamt (RPA), folgende Fragen zu beantworten:
a. Wie bewerten einerseits der Oberbürgermeister und andererseits das RPA die Rolle, Einbindung sowie Steuerungs- und Kontrollverantwortung des Oberbürgermeisters im Zusammenhang mit dem Grundstücksgeschäft Hangelar?
b. Welche Konsequenzen in Bezug auf die SWB waren in der Email vom 11.12.2025 vom Oberbürgermeister an Herrn Siegberg angedeutet und warum?
c. Zu welchem Zeitpunkt erlangten der Oberbürgermeister und Herr Siegberg Kenntnis von den Sach- und Geldspenden? Ergaben sich daraus aus S
_Gekürzt._
Begründung
für die direkte Vergabe offengelegt werden
Sachverhalt
Der General-Anzeiger berichtete am 05.05.2026 über die Beauftragung eines externen Chauffeurservices für den Oberbürgermeister der Stadt Bonn.
Die Antragsteller betonen ausdrücklich, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise auf ein rechtliches Fehlverhalten oder Unregelmäßigkeiten im Vergabeprozess vorliegen. Dennoch rückt die Vergabe aufgrund der Berichterstattung zwangsläufig in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung.
Um jedem Anschein einer Parteilichkeit oder Bevorzugung entgegenzuwirken und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger für größtmögliche Transparenz zu sorgen, ist eine unabhängige Validierung durch das Rechnungsprüfungsamt geboten.
Eine Bestätigung der korrekten Verfahrensweise durch das RPA dient nicht nur der Aufklärung des Sachverhalts, sondern schützt auch die Integrität der Verwaltung sowie der beteiligten Akteure.
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt Bonn beauftragt das Rechnungsprüfungsamt (RPA), die Vergabe für den Chauffeurservice des Oberbürgermeisters einer umfassenden Prüfung zu unterziehen. Die Prüfung soll sich insbesondere auf die Schwerpunkte Vergabeart und -verfahren, Beteiligung des Referates Vergabedienste, Wirtschaftlichkeit, Auswahlentscheidung und Vertragsgestaltung erstrecken.
Sachverhalt
Erfolgt mündlich.
Beschlussvorschlag
Der Änderungsantrag der SPD 260703-03AA wird um folgende Punkte ergänzt:
_Gekürzt._
Begründung
der gewählten Vergabeart.
Darüber hinaus wird die Verwaltung aufgefordert darzulegen: