Originalquelle: ALLRIS-Original
260787 · 2026-04-28 · Große Anfrage · öffentlich
Antragsteller: Aaron Eßelborn
Die entsprechende Stelle ist seit Jahren abgesperrt und offensichtlich marode (siehe Bild im Anhang). Zusätzlich zum offensichtlich bestehenden Risiko eines Einsturzes ist eine solche Dauer-Absperrung störend für das Straßenbild, besonders in einer so belebten Gegend wie dem Rheinufer.
Die Verwaltung wird gebeten, Auskunft über den Sachstand des seit Jahren an der Ecke Heisterbachstr. / Rheinufer bestehenden, abgesperrten Provisoriums zu geben.
Konkret wird darum gebeten, zu beantworten:
Stellungnahme der Verwaltung
Die Problematik der gefährdeten Standsicherheit der Stütz- und Einfriedungsmauer um die geschützte Kaiserlinde (Tilia intermedia 'Pallida') am Rheinufer / Ecke Heisterbachstraße ist der Verwaltung seit längerer Zeit bekannt. Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurde der Bereich um die Mauer im Herbst 2023 zunächst abgesperrt und verkehrlich gesichert.
Leider stellt sich die Situation sehr komplex dar: Der geschützte Baum steht auf einem privaten Gelände, welches sich oberhalb der Heisterbachstraße und der Rheinpromenade „Von-Sandt-Ufer“ befindet. Das Gelände wird schon immer durch Stützmauern vom öffentlichen Verkehrsraum abgefangen, wobei die Stützmauer teilweise auch auf öffentlicher Verkehrsfläche liegt.
Im Laufe der Jahrzehnte entwickelten sich durch das Baumwachstum immer größere Lasten, die auf die Mauer wirken, so dass in der Vergangenheit schon einmal durch bauliche Maßnahmen versucht wurde, die Stützmauer zu sichern. Seit 2023 wurden verschiedene Möglichkeiten einer Sicherung der Stützmauer und damit der Standsicherheit des Baumes erörtert. Eine zunächst diskutierte Sicherung durch eine weitere vorgesetzte Mauer auf öffentlicher Verkehrsfläche kam jedoch aus verschiedenen Gründ
_Gekürzt._