Originalquelle: ALLRIS-Original
260845 · 2026-05-18 · Große Anfrage · öffentlich
Antragsteller: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Christian Gold Georg Johannes Schäfer FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Wolfgang Heedt Bernd Bollmus
Die Stadt Bonn hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt und strebt Klimaneutralität an. Ein wesentlicher Hebel zur Erreichung dieser Ziele liegt im Gebäudebestand der Stadt selbst. Mit über 1.000 städtischen Gebäuden besteht hier ein erhebliches Potenzial zur Reduktion von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen.
Bislang fehlt jedoch eine umfassende, systematische und vergleichbare Datengrundlage über den energetischen Zustand und den Energieverbrauch der einzelnen Gebäude. Ohne eine solche Transparenz ist eine zielgerichtete Priorisierung von Sanierungsmaßnahmen sowie ein effizienter Einsatz öffentlicher Mittel nur eingeschränkt möglich.
Sollten entsprechende Datenerhebungen bereits vorliegen, ist deren Vorlage im Sinne eines effizienten Verwaltungshandelns und zur Vermeidung von Doppelarbeit geboten.
Die Stadt Bonn verfügt über etwas mehr als 1.000 Gebäude. Um eine Übersicht über den Stand des Energieverbrauchs der Gebäude und zur Priorisierung von Investitionen zur CO 2 -Einsparung zu erhalten, wird die Verwaltung zur Beantwortung folgender Fragen pro Gebäude in einer sortierbaren Excelliste gebeten. Sollten bereits adäquate Erhebungen durchgeführt worden sein, so sind zunächst, zur Schonung von Ressourcen, deren Ergebnisse vorzulegen:
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._
Stellungnahme der Verwaltung
Die Antworten zu den Fragen 1 und 6 siehe Anlage
Zu Frage 4: Energieerzeugung in k Wh/a, bspw. durch PV:
Seit 2023 wurden bis Juni 2026 im Rahmen des Vertrags mit den SWB Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 2, 7 MW auf städtischen Dächern installiert. Dies entspricht einer maximalen jährlichen Stromerzeugung von etwa 2.700.000 k Wh. Bis Ende des Jahres werden weitere PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1 MW installiert. Für die folgenden Jahre ist ein Ausbauvolumen von etwa 2 MW pro Jahr vorgesehen.
In der genannten Gesamtleistung von 2, 7 MW sind die PV-Anlagen, die vor 2023 errichtet wurden, nicht enthalten. Diese werden ab Beginn des kommenden Jahres sukzessive durch effizientere Anlagen ersetzt. Über die tatsächliche Leistungsfähigkeit dieser Anlagen kann im Laufe des nächsten Jahres berichtet werden.
Die übrigen Daten sollen im Rahmen der Gebäudezustandserfassung erhoben werden.
Die Ausschreibung hierfür ist für das III. Quartal 2026 geplant. Mit ersten Ergebnissen wird im Jahr 2027 gerechnet.
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