Originalquelle: ALLRIS-Original
260970 · 2026-05-18 · Große Anfrage · öffentlich
Antragsteller: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Bert Moll FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Frank Thomas
Bei der ehe. Ermekeilkaserne handelt es sich um eine der wenigen Flächen in Bonn, die noch für eine Weiterentwicklung insbesondere zur Schaffung von Wohnraum zur Verfügung steht.
Im Rahmen einer Bürgerwerkstatt wurde 2015 ein Konzept durch das beauftragte Büro für Stadtplanung Reicher/Haase mit Bürger/innen erarbeitet, das ein "Quartier der Vielfalt" mit etwa 643 Wohneinheiten in unterschiedlichen Wohnformen sowie Räume für kulturelle Nutzungen, kleine Gewerbebetriebe und soziale Einrichtungen in Aussicht gestellt hat.
Im Hinblick auf die 2024 erteilte Auskunft der Verwaltung zur Entwicklung des Areals ist es von öffentlichem Interesse den aktuellen Sachstand und Fortschritt zu erfahren.
Die Verwaltung wird im Anschluss an die Große Anfrage der CDU Fraktion aus 2024 (DS 240662) und ihre Antwort (DS 240662-01 ST) gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._
Stellungnahme der Verwaltung
Die Verwaltung hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Eigentümerin der Fläche angeschrieben. Im Schreiben vom 28. Mai 2026 teilt die BImA folgendes mit:
"Zu Frage 1:
Das Nutzungsverhältnis mit dem Land NRW wurde nunmehr beendet. Es besteht weiterhin ein unbefristeter Mietvertrag mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Aktuell bestehen noch keine verbindlichen Planungen bezüglich eines Umzuges an einen anderen Standort.
Sobald ein Freizug erfolgt ist, wird die BImA die Liegenschaft für die Errichtung eines Wohnquartiers selbst bebauen und auf Dauer im Eigentum halten. Der Umfang und die Art der Bebauung wird im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbes bzw. im Rahmen des anschließenden Bauleitplanverfahrens ermittelt werden. Neben der Errichtung von 100 Prozent preisgedämpften Wohnungsbau plant die BImA zudem, auf Teilflächen des Areals Behörden des Bundes unterzubringen, insbesondere in den denkmalgeschützten Gebäuden.
Vorbereitende Maßnahmen für den städtebaulichen Wettbewerb erfolgen bereits ungeachtet der andauernden Nutzung durch das BAMF.
Zu Frage 2:
Durch die BImA wird auf den für das Wohnquartier geplanten Flächen nur Wohnnutzung umgesetzt werde
_Gekürzt._