Originalquelle: ALLRIS-Original
261010 · 2026-05-22 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Herr Rahim Öztürker (GfB)
Es ist zu begrüßen, dass sich die Wirtschaftslage in Bonn laut dem Wirtschaftsbericht Stadt Bonn 2025 positiv entwickelt hat. Demnach wurden im Jahr 2024 674 Anliegen, Vorhaben und Existenzgründungen bearbeitet.
Auszug aus dem Wirtschaftsbericht Bonn 2025:
"15.538 Niederlassungen in Bonn Nach den derzeit aktuell vorliegenden Daten für das Jahr 2023 waren in der Stadt Bonn in 15.538 Niederlassungen insgesamt 171.040 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt (ohne Landwirtschaft und Öffentliche Verwaltung). Wie aus den Daten des Unternehmensregisters von Information- und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als statistisches Landesamt hervorgeht, waren das in Bonn 3.506 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mehr als im Jahr 2022 (+2, 1 Prozent, NRW: +0, 8 Prozent).
Die von IT.NRW vorgenommene Einteilung der betrieblichen Größenklassen differenziert nach den Klassen 0-9, 10-49, 50-249 sowie 250 oder mehr Beschäftigte. Insgesamt machen die Niederlassungen mit weniger als 250 Beschäftigten 99, 3 Prozent aller Betriebe in Bonn aus und in diesen 15.428 Betrieben werden 90.572 Personen (oder anteilig 53, 0 Prozent) sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei allen anderen
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._
1- Die Verwaltung wird beauftragt, festzustellen, wie viele Betriebe von Menschen mit Migrationshintergrund in Bonn ansässig sind.
2- Des Weiteren wird die Verwaltung gebeten festzustellen:
a) wie viele Arbeitnehmer/innen sie beschäftigen
b) wie viele Steuer und Sozial Abgaben sie zahlen
c) in welchen Branchen sie tätig sind
Stellungnahme der Verwaltung
Wirtschaftliche Bedeutung von Unternehmen mit Migrationshintergrund für den Wirtschaftsstandort Bonn
Die im Antrag erbetenen Angaben zur Anzahl der Unternehmen von Menschen mit Migrationshintergrund sowie zu deren Beschäftigtenzahlen, Steuer- und Sozialabgaben können derzeit nicht vollständig auf Grundlage der verfügbaren amtlichen Statistiken erhoben werden, da der Migrationshintergrund von Unternehmensinhaberinnen und Unternehmensinhabern in den einschlägigen Registern nicht systematisch erfasst wird. Unabhängig hiervon liegen jedoch verschiedene kommunale, regionale und wissenschaftliche Erkenntnisse vor, die den wirtschaftlichen Beitrag von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationsgeschichte bzw. internationalem Hintergrund für den Wirtschaftsstandort Bonn belegen.
Bereits im Beratungsalltag der Wirtschaftsförderung Bonn zeigt sich die hohe Bedeutung dieser Zielgruppe. Nach den Auswertungen der Wirtschaftsförderung Bonn wurden im Jahr 2024 insgesamt 159 Gründungsvorhaben intensiv begleitet. Rund die Hälfte der beratenen Gründerinnen und Gründer hatte einen Migrationshintergrund. Dies verdeutlicht die hohe Relevanz internationaler Gründungsaktivitäten für den Wirtsc
_Gekürzt._