Originalquelle: ALLRIS-Original

Vorstellung Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans 2026-2030

261037 · 2026-05-27 · Mitteilungsvorlage · öffentlich

Beschlussvorschlag

s in den Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie.

Dieser Prozessplan wird am 30.6.2026 der AG 78 Jugendförderung vorgestellt. Die Verwaltung wird der AG 78 in dieser Sitzung vorschlagen, einen Arbeitskreis Entwicklung KJFP einzusetzen. Dieser Arbeitskreis soll den gesamten Entwicklungs- und Fortschreibungsprozess bis zur Beschlussfassung kooperativ begleiten.

Um den Fortschreibungsprozess professionell und qualitativ zu gestalten, nutzt das Amt für Kinder, Jugend und Familie die Beratung und Expertise der Initiative Kommune 360°.

Die Initiative Kommune 360° wird von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, der Phineo gAG und der Auridis Stiftung getragen. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie hat sich erfolgreich für das __K 360 Fellow-Programm der Initiative Kommune 360°__ qualifiziert.

Das Beraterinnen-Tandem der Kommune 360°, welches für die Stadt Bonn als beratende Instanz zur Unterstützung des Vorhabens zur Seite steht, wird den Kommunalen Workshop vor Ort im Oktober sowohl in der Vorbereitung wie auch in der Ausgestaltung und Moderation begleiten.

Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

261037-01 N-Vorlage: Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans 2026-2030 – Beschluss über den Beteiligungsprozess

Beschlussvorschlag

Der Jugendhilfeausschuss beschließt, die Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans (KJFP) anhand des vorgelegten Konzeptes vorzunehmen.

Begründung

Mit der Mitteilungsvorlage __261037__ wurde dem Jugendhilfeausschuss das Konzept zur Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplan vorgestellt und vom Jugendhilfeausschuss zur Beschlussfassung in der darauffolgenden Sitzung erhoben.

Es wird daher auf die o.g. Drucksache und das dort vorgestellte Konzept zur Fortschreibung verwiesen und ergänzend mitgeteilt, dass die Organisation und Vorbereitung der im Konzept dargestellten Prozessschritte durch die Verwaltung in Erarbeitung sind.

In der Vollversammlung der AG78 Jugendförderung am 30.06.2026 wurde den freien Trägern im Arbeitsfeld der Jugendförderung das Konzept der Fortschreibung vorgestellt und der beabsichtigte Arbeitskreis „Entwicklung KJFP“ mit Vertretungen der AG eingesetzt. Darüber hinaus wurde eine Stellungnahme zur Fortschreibung des KJFP verabschiedet, die dem Jugendhilfeausschuss als Anlage zur Kenntnis gereicht wird.

Ergänzend hierzu teilt die Verwaltung mit, dass gemäß den Leitlinien für Beteiligung in der Bundesstadt Bonn (vgl. DS __261003__ ) zum Vorhaben „Fortschrei

_Gekürzt._

261037-02 AA Änderungsantrag CDU-SPD-FDP: Vorstellung Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans 2026-2030Antrag zur Vorlage 261037

Sachverhalt

Der Kinder- und Jugendförderplan ist das zentrale Steuerelement der Jugendförderung. Für den öffentlichen Träger gibt er konkrete Ziele und Maßnahmen vor, den freien Träger gibt er Verlässlichkeit indem Bedarfe verbindlich festgestellt und mit den notwendigen Finanzmitteln hinterlegt werden. Vor dem Hintergrund dieser Wirkung ist es umso wichtiger, dass seine Evaluation und Fortschreibung transparent verläuft und alle relevanten Akteure, insbesondere Kinder und Jugendliche als eigentlichen Adressat: innen, wesentlich an daran beteiligt werden.

Neben der Weitung der Perspektive durch die Beteiligung junger Menschen, als Expert: innen in eigener Sache, hat diese auch immer die Facette der Demokratiebildung durch Erfahrungslernen. Kinder und Jugendliche erleben nicht nur wie ihre Ideen gehört werden, sondern gestalten aktiv an der Entwicklung ihrer Lebenswelten mit. Sie können dabei ihren Einfluss ganz auf die Entscheidungen wahrnehmen. Diese Selbstwirksamkeitsefahrungen sind zentrales Fundament für eine freiheitlich demokratische Gesellschaft und wichtige Bedingung für ein gelingendes Aufwachsen.

Von großer Bedeutung ist dabei, dass die Prozesse für junge Menschen nachvollziehbar b

_Gekürzt._

Beschlussvorschlag

Die Vorlage wird wie folgt ergänzt:

  1. Die Ergebnisse der Jugendbefragung 2026 sind vor der abschließenden Festlegung der Ziele und Schwerpunkte des neuen Kinder- und Jugendförderplans vollständig auszuwerten und in den weiteren Fortschreibungsprozess einzubeziehen. Soweit bereits zuvor eine vorläufige Ziel- und Schwerpunktsetzung erfolgt, ist nach Vorlage der Ergebnisse eine verbindliche Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung vorzusehen.
  2. Nach Erstellung eines Entwurfs des Kinder- und Jugendförderplans und vor dessen Einbringung in die abschließende politische Beratung wird eine geeignete Beteiligung junger Menschen durchgeführt. Den beteiligten jungen Menschen soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, zum Entwurf Stellung zu nehmen und Änderungen anzuregen.
  3. Die Verwaltung stellt transparent dar, welche Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung sowie der Jugendbefragung in den Kinder- und Jugendförderplan eingeflossen sind und wie mit Anregungen umgegangen wurde, die nicht berücksichtigt werden konnten.
  4. Die Verwaltung legt dem Ausschuss einen verbindlichen Zeit- und Beteiligungsplan für die weiteren Schritte bis zur Beschlussfassung des Kinder- und Jugendförderplans

_Gekürzt._

Dokumente