Originalquelle: ALLRIS-Original
2026-06-09 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Ursula Bach Dr. Ronja Hollstein
Bonn verfügt mit seinen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, internationalen Organisationen und dem UN-Standort über ein einzigartiges Profil als internationale Wissenschafts- und Nachhaltigkeitsstadt. Dieses Potenzial sollte künftig noch stärker strategisch genutzt und international sichtbar gemacht werden.
Die Universität Bonn verfolgt mit ihrer Internationalisierungsstrategie 2030 ausdrücklich das Ziel, Bonn als internationalen Wissenschaftsstandort sowie als Ort globaler Kooperationen weiter zu stärken. Insbesondere die geplante Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Bonner UN-Einrichtungen eröffnet neue Chancen für die Stadt Bonn als Standort internationaler Wissenschaftsdiplomatie.
Gerade in Zeiten globaler Krisen gewinnen wissenschaftlicher Austausch, internationale Kooperationen und evidenzbasierte Politik zunehmend an Bedeutung. Bonn kann hierbei eine wichtige Rolle als Ort des Dialogs zwischen Wissenschaft, Politik, internationalen Organisationen und Stadtgesellschaft einnehmen.
Ein „Science Diplomacy Forum Bonn“ kann dazu beitragen, bestehende Stärken der Stadt stärker zu bündeln, internationale Sichtbarkeit zu erhöhen und neue Kooperationen zwischen Wissenschaft,
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._
Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der Universität Bonn, den Bonner UN-Einrichtungen sowie weiteren wissenschaftlichen und internationalen Institutionen ein Konzept für ein jährlich stattfindendes „Science Diplomacy Forum Bonn“ zu entwickeln.
Das Forum soll Bonn als internationalen Standort für Wissenschaft, Nachhaltigkeit und multilateralen Dialog stärken und sichtbar machen. Dabei sollen insbesondere Themen wie globale Nachhaltigkeit, Klimaforschung, Demokratie, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz sowie internationale Wissenschaftskooperationen behandelt werden.
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen:
Dem Ausschuss ist bis zum 4. Quartal 2026 über den Sachstand zu berichten.