Originalquelle: ALLRIS-Original
Wohni261117 · 2026-06-19 · Beschlussvorlage: Einleitung · öffentlich
__Sachverhalt und Begründung: __
Seit der Wohngeld-Plus-Reform 2023 ist die Anzahl der Anträge in Bonn um 97 Prozent gestiegen, von 5.198 am 31.12.2022 auf 10.272 am 31.12.2025. Die Ausweitung des Anspruchskreises, etwa durch höhere Einkommensgrenzen sowie die Einführung einer Heizkosten- und einer Klimakomponente, führte dabei insbesondere zu folgenden Auswirkungen:
· Es besteht ein Bearbeitungsrückstand von bis zu sechs Monaten.
· Die Sachbearbeitung ist überlastet, was zu einer hohen Fluktuation im Fachbereich führt; derzeit sind vier Stellen unbesetzt.
· Die Qualitätsstandards in der Sachbearbeitung mussten deutlich abgesenkt werden.
Folgen:
Bürgerinnen und Bürger warten monatelang auf die Wohngeldzahlungen, was zwangsläufig zu Mietschulden und im schlimmsten Fall zum Verlust der Wohnung führt. Für die Sachbearbeitung bedeutet dies einen erheblichen administrativen Mehraufwand, da Bescheide für zurückliegende Monate ausgestellt und hohe Nachzahlungen angewiesen werden müssen. Zudem setzt sich die Verwaltung durch die Überschreitung von Fristen einem Reputationsverlust sowie möglichen recht
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._
Der Einleitung des Vergabeverfahrens gem. Ziffer 3.5 der Vergabeordnung der Bundesstadt Bonn zur Beschaffung einer KI Software für den Bereich Wohngeld wird zugestimmt.