Originalquelle: ALLRIS-Original
261158 · 2026-06-11 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Grüne Bezirksfraktion Beuel Lea Groneweg Gerhard Baumgärtel
Das Kreuzen von Schienen ist für Radfahrende – insbesondere für Kinder und bei Nässe - sehr gefährlich. Zwar wird bei weitem nicht jeder Unfall gemeldet, doch passieren diese leider häufig. Durch eine sichere Radinfrastruktur können Unfälle vermieden werden.
Die stillgelegte RSE Strecke soll perspektivisch zu einem Radweg ausgebaut werden, solange es kein nachweisbares Verkehrsbedürfnis für eine Wiederaufnahme des Bahnverkehrs gibt. Die Antragstellenden unterstützen den Bau des Radwegs ausdrücklich. Weil es jedoch mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte bis zur Umsetzung dauern wird, ist es sinnvoll, bereits jetzt die Gefahrenstellen durch die Schienen zu entschärfen.
In der Sitzung der Bezirksvertretung Beuel am 29.04.2026 argumentierte Amt 66 bei einem Bürgerantrag mit ähnlicher Thematik wie folgt: „Fachlich korrekt wäre es, die Schiene auszubauen. […] Wir haben durch die RSE Trasse mindestens zwölf Querungen, dann sollte man die bitte auch alle angehen.“
Daher schlagen die Antragstellenden vor, dies sukzessive umzusetzen. Von den in der Sitzung genannten mindestens 12 Kreuzungen sehen die Antragstellenden die Kreuzungen mit den Straßen Königswinterer Str., Am Ennertbad/Holtorfer
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._
Die Verwaltung wird beauftragt, die Schienen der ehemaligen RSE Trasse an allen Kreuzungen mit Straßen und Radwegen zurückzubauen und eine durchgängig asphaltierte Straßendecke herzustellen.