Originalquelle: ALLRIS-Original
261187 · 2026-06-11 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich
Antragsteller: BSW/SBI-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Moussa Acharki Hanno von Raußendorf
Die Vollsperrung der Nordbrücke stellt Bonn weiterhin vor eine außergewöhnliche Krisensituation mit erheblichen Auswirkungen auf das gesamte Stadtgebiet.
Nach Vorlage der aktuellen Verwaltungsvorlage begrüßt die Gruppe BSW/SBI ausdrücklich, dass inzwischen zahlreiche kurzfristige Maßnahmen durch Verwaltung und weitere Akteure aufgegriffen wurden.
Hierzu zählen insbesondere Maßnahmen zur Verkehrssteuerung, Busbeschleunigung, zusätzliche Park-and-Ride-Angebote sowie weitere kurzfristige Sofortmaßnahmen.
Mehrere Punkte, die bereits Bestandteil unseres ursprünglichen Änderungsantrags waren, finden sich damit inzwischen erfreulicherweise auch in der aktuellen Verwaltungsvorlage wieder.
Vor diesem Hintergrund soll der ursprüngliche Änderungsantrag gezielt auf jene Punkte konzentriert werden, die aus unserer Sicht weiterhin besondere praktische Bedeutung besitzen und bislang noch nicht ausreichend berücksichtigt sind.
Gleichzeitig erreichen Politik und Verwaltung täglich weitere konkrete Rückmeldungen aus der Bürgerschaft, aus sozialen Einrichtungen, aus Pflege- und Betreuungsdiensten, aus dem Handwerk, aus dem Wirtschaftsbereich sowie von Interessenvertretungen betroffener Personeng
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._
der Dringlichkeit: **
Die Dringlichkeit ergibt sich aus der sich täglich weiter verschärfenden Verkehrslage infolge der Vollsperrung der Nordbrücke sowie den inzwischen deutlich erkennbaren Auswirkungen auf zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens in Bonn.
Die Folgen betreffen längst nicht mehr nur allgemeine Verkehrsprobleme oder Pendlerströme. Zunehmend betroffen sind auch Pflege- und Sozialdienste, Rettungsdienste, Handwerksbetriebe, Lieferketten, Schülerverkehre, therapeutische Hilfen sowie Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und mobilitätseingeschränkte Personen.
Da die Auswirkungen der Vollsperrung bereits jetzt täglich spürbar sind und weitere Verzögerungen zu zusätzlichen Belastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie für systemrelevante Bereiche führen würden, besteht eine besondere Dringlichkeit für die Beratung und Beschlussfassung des Änderungsantrags.