Originalquelle: [ALLRIS-Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2028065) # Schutz der Anwohnenden und Schulkinder in Beuel vor den Auswirkungen der Sperrung der Friedrich-Ebert-Brücke („Nordbrücke“) 261205 · 2026-06-15 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich Antragsteller: Grüne Bezirksfraktion Beuel Lea Groneweg ## Sachverhalt Die B56 dient seit der Sperrung der Friedrich-Ebert-Brücke als wichtigste Ausweichroute für den regionalen Verkehr. In der Folge sind die nördlich der B56 gelegenen Wohngebiete in Beuel erheblich stärker belastet als zuvor. Die Straßen sind insbesondere während der Hauptverkehrszeiten regelmäßig überlastet und teilweise vollständig verstopft. Dabei werden Kreuzungsbereiche häufig blockiert, wodurch sich die Verkehrssituation zusätzlich verschärft. Die Folgen für die Anwohnenden sind gravierend: Kinder können sich nicht mehr sicher im Straßenraum bewegen und ihren Schulweg vielfach nicht mehr selbstständig zurücklegen. Hinzu kommen erhebliche Belastungen durch Lärm, Abgase und gefährliche Verkehrssituationen. Da die Einschränkungen an der Friedrich-Ebert-Brücke voraussichtlich mehrere Jahre andauern werden, sind kurzfristige Maßnahmen zum Schutz der Anwohnenden erforderlich. Zu 1: Die BV Beuel hat die Umsetzung der im Quartierskonzept „Bönnsche Viertel“ vorgeschlagenen Leitmaßnahmen beschlossen. Hierzu zählt u.a. die Einführung eines Einbahnstraßensystems im Combahnviertel. Diese Maßnahme soll zeitnah und unabhängig vom Parkraumkonzept umgesetzt werden. Jeder Pkw/Pkw-Begegnungsver _Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._ ## Beschlussvorschlag Die Verwaltung wird beauftragt, 1. die im Rahmen der DS [__241471__](https://www.bonn.sitzung-online.de/vo020?VOLFDNR=2018836&refresh=false) beschlossenen Maßnahmen für das Combahnviertel schnellstmöglich umzusetzen. Hierzu gehört insbesondere die zeitnahe Einrichtung des beschlossenen Einbahnstraßensystems, 2. den Durchgangsverkehr des motorisierten Individualverkehrs (MIV) durch die Wohngebiete nördlich der B56 mindestens während der Hauptverkehrszeiten (7: 00–9: 00 Uhr und 16: 00–18: 00 Uhr) durch geeignete Maßnahmen zu unterbinden. Hierzu ist insbesondere zu prüfen und umzusetzen, ob das Abbiegen von der Niederkasseler Straße in die betroffenen Wohnstraßen zeitweise untersagt oder durch andere geeignete Maßnahmen beschränkt werden kann, 3. den Radfahrstreifen auf der Professor-Neu-Allee durch bauliche Maßnahmen von der Fahrbahn des motorisierten Verkehrs zu trennen, 4. verstärkte Geschwindigkeitskontrollen außerhalb der HVZ in der Rheinaustr. sowie Rheindorfer Str. durchzuführen bzw. bei der Polizei anzuregen, 5. die Verkehrssicherheit im Umfeld der Arnold-von-Wied-Schule und der Josefschule durch den verstärkten Einsatz der Verkehrspolizei zu sichern, 6. die Kontrollen des ru _Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._ ## Begründung der Dringlichkeit** Der Antrag konnte nicht fristgerecht eingereicht werden, weil zum Zeitpunkt der Frist weder das Ausmaß noch die Dauer der Sperrung der Friedrich-Ebert-Brücke absehbar war. Inzwischen steht fest, dass sie mehrere Jahre nicht mehr vollständig für den motorisierten Individualverkehr zur Verfügung stehen wird. Die hierdurch entstandenen erheblichen Belastungen für die Wohngebiete in Beuel erfordern kurzfristige Gegenmaßnahmen. Eine Beschlussfassung vor der Sommerpause ist daher geboten und kann nicht aufgeschoben werden. ## Beratungsfolge - 2026-07-01 · Bezirksvertretung Beuel · zurückgezogen ## Dokumente - Sammeldokument öffentlich ([Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/doc?DOCTYP=130&DOLFDNR=3163615&OTYP=41))