Originalquelle: ALLRIS-Original
261222 · 2026-06-16 · Große Anfrage · öffentlich
Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Fabian Rathgeb Patric Lenhart
Erfolgt mündlich.
Hintergrund: Basierend auf den Beschlüssen der Digitalministerkonferenz (DMK 2024/10/15) und des IT-Planungsrates (2025/06) sollen in der Öffentlichen Verwaltung offene Formate wie das Open Document Format (ODF gemäß ISO/IEC 26300) zunehmend Verwendung finden und bis 2027 zum Standard für den Dokumentenaustausch zwischen Organisationen der öffentlichen Verwaltung werden.
Wir fragen daher:
Stellungnahme der Verwaltung
Die Verwaltung nimmt zu der Anfrage wie folgt Stellung:
1. Inwiefern sieht sich die Verwaltung der Bundesstadt Bonn von diesen Beschlüssen betroffen, mit welchen Organisationen der öffentlichen Verwaltung tauscht sie Dokumente aus?
Zu 1.) Beschlüsse des IT-Planungsrates müssten für eine verpflichtende Umsetzung auf Ebene des Bundes oder des Landes NRW in Gesetze oder Vorschriften normativ verabschiedet werden und entfalten ansonsten nur empfehlenden Charakter. Der Dokumentenaustausch erfolgt derzeit überwiegend im PDF- oder mit Officeformaten sowie bei Fachverfahren über entsprechende Schnittstellen.
2. Hat die Verwaltung bereits Prozesse und/oder Tools umgestellt, um diesen Vorgaben zu entsprechen?
Zu 2.) Die Fragestellung unterscheidet sich stark im Bereich der Basissoftware (A) von der Situation zu den Fachanwendungen (B).
a. Für die Standard-Office-Anwendungen (derzeit Microsoft Office) gilt: Das Open Document Format (ODF gemäß ISO/IEC 26300) wird durch die eingesetzte Software technisch unterstützt. Damit sind die grundsätzlichen Voraussetzungen gegeben, ODF-Dokumente im Rahmen der Basissoftware zu erstellen, zu bearbeiten und auszutauschen.
b. Fachverfahren un
_Gekürzt._