Originalquelle: ALLRIS-Original
261246 · 2026-09-02 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Bert Moll Daniel Gerhards CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn CDU Bezirksfraktion Beuel Gabriel Kunze Benedikt Stratmann SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn SPD Bezirksfraktion Beuel Dr. Dominique Löbach FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn
Die Antragsteller verfolgen für die Friedrich-Breuer-Straße die Idee einer sukzessiven Verschönerung zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Diese gelingt nur, wenn in die Breite des Seitenraums und der Gehwege möglichst nicht eingegriffen, zumindest diese nicht verkleinert wird. Durch die Umsetzung dieses Antrags stünden der Verschönerung und Belebung des Seitenraums bspw. durch Bepflanzung, Sitzgelegenheiten, Außengastronomie, aber auch für die Gehwege 0, 5 m mehr Breite zur Verfügung.
Bereits heute, bei einer unveränderten Straßenbreite, zeigt sich, dass die temporären, bepflanzten Sitzmöbel auf die Fahrbahn und die Gehwege ragen. Ebenballs zeigt sich bereits heute, dass die Gehwege sehr schmal sind und teilweise von Außengastronomie, Waren, Werbung oder Fährrädern verstellt werden.
Aus Sicht der Antragsteller kann bei heutiger Lage der Gleise – ohne eine Verbreiterung der Straße – der ÖPNV uneingeschränkt die Friedrich-Breuer-Straße passieren. Auch ein barrierefreier Ausbau der Haltestellen ist weiterhin aus Antragstellersicht machbar. Eine Planung mit einer Gleisverschiebung und einer verbreiterten Fahrbahn von 7 Metern würde erhebliche Kosten von zusätzlich etwa 1, 4 Mio. € e
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._
Die Gleislage der Straßenbahngleise in der Friedrich-Breuer-Straße in der heutigen Lage bleibt unverändert. Zudem soll die Straßenbreite bei den heutigen 6, 50 Meter belassen werden. Der Beschluss DRS 210966-03 wird durch diese Beschlussfassung bezüglich der Straßenbreite teilweise ersetzt.
Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie derbarrierefreie Ausbau der Bus- und Bahnhaltestelle am Beueler Rathaus weiterhin realisiert werden kann. Die freiwerdenden Ressourcen (Personal und Planungskosten) in der Verwaltung sollen prioritären Verkehrsprojekten zugutekommen
Stellungnahme der Verwaltung
Aufgrund der zurzeit erforderlichen vordringlichen Bearbeitung von Maßnahmen im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Nordbrücken-Sperrung kann eine fristgemäße Stellungnahme nicht erfolgen. Die Verwaltung bittet daher um Vertagung.