Originalquelle: ALLRIS-Original
261264 · 2026-06-22 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich
Antragsteller: Grüne Bezirksfraktion Bonn Dr. Ursula Bach
Die Sperrung der Friedrich-Ebert-Brücke (Nordbrücke) hat zu einer veränderten Verkehrssituation in Bonn geführt. Viele Menschen nutzen verstärkt das Fahrrad als Alternative zum motorisierten Individualverkehr. Dadurch nimmt auch der Begegnungsverkehr auf den wichtigen Radverkehrsachsen zu. Umso wichtiger ist es, dass Radwege in voller Breite und in einem verkehrssicheren Zustand zur Verfügung stehen. Während der Vegetationsperiode führen überhängende Äste, Hecken und Sträucher regelmäßig zu Einengungen von Radwegen. In den Herbst- und Wintermonaten beeinträchtigen zudem Laub, Äste und sonstige Verschmutzungen die Verkehrssicherheit und erhöhen insbesondere bei Nässe die Sturzgefahr. Radwege sind ein gleichwertiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur. Sie müssen daher ebenso zuverlässig gepflegt und gereinigt werden wie Fahrbahnen für den motorisierten Verkehr. Um die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs dauerhaft zu gewährleisten, sollten die Pflege-, Rückschnitt- und Reinigungsintervalle auf den stark frequentierten Radverkehrsachsen entsprechend angepasst werden.
Die Bezirksvertretung Bonn möge beschließen:
Vor dem Hintergrund der Sperrung der Friedrich-Ebert-Brücke (Nordbrücke) und der hierdurch gestiegenen Bedeutung des Radverkehrs wird die Verwaltung beauftragt,
der Dringlichkeit: **
Die Angelegenheit ist dringlich, da sich die Verkehrssituation in Bonn infolge der Sperrung der Friedrich-Ebert-Brücke (Nordbrücke) erheblich verändert hat. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen derzeit verstärkt das Fahrrad als Alternative zum motorisierten Individualverkehr.
Gerade deshalb müssen die wichtigen Radverkehrsverbindungen sicher und uneingeschränkt nutzbar sein. Behinderungen durch überhängenden Bewuchs stellen ein kurzfristig behebbares Sicherheitsproblem dar. Eine Behandlung erst in der nächsten regulären Sitzungsfolge würde die notwendigen Maßnahmen unnötig verzögern und die bestehenden Einschränkungen während der Hauptwachstumsperiode fortbestehen lassen.
Die Angelegenheit ist daher dringlich zu behandeln.